Donnerstag, März 21

Spieletest zu ARK: Survival Evolved für Nintendo Switch

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Am 30. November 2018 ist das Survival-Game Ark auch für die Switch auf den Markt gekommen. Erst einmal klingt das ganz gut, denn man kann sich die Zeit in der Bahn oder auf langen Autofahrten mit dem Survival-Game eigentlich gut vertreiben. Doch ist die portable Version für die Switch überhaupt mit der Version zu vergleichen.
Zum Anfang muss man zu dieser Diskussion sagen, dass das Spiel als komplette Version auf der Switch erhältlich ist. Also man hat alle Spielinhalte wie auch auf dem PC. Das heißt alle Elemente sind vorhanden, ob die Dinosaurier oder jegliche Bauelemente. Die DLCs gibt es aktuell noch nicht zum Kauf auf der Switch, ob in Zukunft etwas angesetzt ist, ist auch noch nicht bekannt. 


Ein kurzer Überblick: Was ist ARK eigentlich?

Mit ARK ist ein Traum vieler endlich in Erfüllung gegangen, nämlich endlich eine Welt voller Dinosaurier und weiterer Urzeittiere. Jedoch hat der Entwickler anfangs auf dem PC viel versprochen, wovon dann erst einmal nicht sonderlich viel da war. ARK startete als Early-Access und wurde dann immer wieder verbessert. Denn selbst die High-End-PCs hatten keine Chance mit diesem Spiel umzugehen. Die Performance war anfangs so schlecht, dass es viel Kritik hagelte. Als dann die ersten DLCs für den PC erschienen sind, war die Community noch mehr geschockt. Bei einem Spiel ohne gute Performance setzte man lieber auf DLCs, als auf Verbesserungen des Hauptspiels. Doch man hat sich gebessert und 2017 das Spiel aus der Early-Access genommen und es sollte endlich fertig sein. Das Spiel lief dann viel besser und es folgten weitere DLCs mit mehr oder weniger Erfolg.

Spieletest zu ARK: Survival Evolved für Nintendo Switch
Ich glaub, mein Stein pfeift … grafisch aus dem letzten Loch.

Doch nun noch einmal zum Spiel selbst. Prinzipiell funktioniert ARK wie jedes andere Survival-Game auch. Man muss sich anfangs Ressourcen farmen, um dann eine eigene Base zu errichten. Jedoch kommt bei ARK noch ein weiterer Aspekt mit hinzu. Das Zähmen von Urzeittieren hat ARK überhaupt erst zu dem gemacht, was es heute ist. Genau dieser Spielinhalt hat damals auch für einen Riesen-Hype gesorgt. Denn ich glaube seit Jurrasic Park wollte jeder schon mal auf einer Insel mit Dinosauriern sein. Genau das wurde dann im Spiel mit noch weiteren Tierarten umgesetzt. So kann man heute den bekannten Tyrannosaurus-Rex zähmen und auf ihm reiten, aber auch einen riesigen Brontosaurus kann man den Sattel aufsetzen und mit ihm die Karte erkunden.

Was ist von der Switch-Version zu erwarten?

Zuerst muss man natürlich beachten, dass die Switch nicht ansatzweise die Hardware, und somit die Leistung eines Gaming-PCs ersetzen kann. Das wird dann auch relativ schnell klar, wenn man das Spiel startet. Die Ladezeiten sind lang und Aktionen starten manchmal mit ein wenig Verzögerung. Prinzipiell kann man festhalten, dass die Performance des Spiels zu wünschen übriglässt. Immer wieder kleine Ruckler sind anfangs vielleicht zu verkraften, jedoch in Kampfsituation oder beim Bauen eher störend. Man sollte bei der Switch-Version jetzt auch kein grafisches Meisterwerk erwarten, wie gesagt, dass gibt die Hardware auch nicht her.

Spieletest zu ARK: Survival Evolved für Nintendo Switch
Schon auf dem Screenshot wird deutlich, wie verwaschen die Texturen in der Version von ARK: Survival Evolved für Nintendo Switch sind. Ja, aufgrund der geringeren Rechenleistung muss man optische Abstriche machen, allerdings leidet auch die Performance enorm.

Die Welt lädt immer wieder nach, die Texturen sind matschig und nicht wirklich ein Augenschmaus. Jedoch muss man sagen das Spielprinzip funktioniert, man kann all das machen, wie auch auf der PC-Version. Aber eben mit ein paar kleinen Schwierigkeiten, für unterwegs und den kleinen Switch-Bildschirm ist die Schrift wirklich sehr klein und an machen Stellen kaum zu lesen.

Zur Steuerung lässt sich sagen, dass sie gewöhnungsbedürftig ist, ich denke aber, dass man sich da relativ schnell einfuchsen kann. Sieht man dann aber den Preis von 54,99€ sollte man sich vielleicht nochmal ganz genau überlegen, ob man sich Ark für unterwegs holen sollte. Eigentlich sind zwar alle Spielinhalte erhalten, aber man muss doch einige Abstriche im Bezug auf die Grafik und die Performance machen. Wem das nichts ausmacht, der hat eine gute Version des Spiels für überall in den Händen.

Media zu ARK: Survival Evolved

Infobox

Spielerzahl: 1 bis 64 Spieler (Online)
Alter: 16
Spieldauer: 60+ Stunden
Schwierigkeit: mittel
Langzeitmotivation: mittel bis hoch

Publisher: Snail Games USA
Entwickler: Studio Wildcard, Instinct Games, Efecto Studios, Virtual Basement LLC
Erscheinungsjahr: 2018 
Plattformen: Nintendo Switch
Sprache: Mehrsprachig
Kosten: 49,99 Euro

Fazit

Wer den Preis mit der angemerkten Kritik vereinbaren kann, kann ab jetzt ARK in jeder Situation spielen. Trotzdem würde ich sagen, dass ich lieber bei der PC-Version bleibe und dann lieber für unterwegs andere Spiele bevorzuge. Auch wenn ich ARK auf dem PC lange gespielt habe und es sehr gut fand, hat mich die portable Version nicht überzeugt.

Mit den ganzen Abstrichen finde ich den Preis etwas hoch für dieses Spiel. Auch wenn das der Standardpreis für Switch-Spiele ist. Mithilfe der beigefügten Bilder kann sich jeder selbst ja mal ein Bild vom Spiel machen und so für sich selbst entscheiden, ob einem das Spiel auch für die Switch zusagt.


ARK: Survival Evolved

48,99 Euro
5.8

Präsentation

4.0/10

Spieldesign

5.5/10

Story/Setting

7.0/10

Umfang

7.0/10

Balance

5.5/10

Pro

  • "Open World"
  • Es gibt Dinos
  • Umfangreich
  • Grafik im angedockten Modus ok

Con

  • Matschige Texturen
  • Häufige Ruckler
  • Ungenauer Steuerung
  • Teilweise enorm schwierig
  • Teilweise "dumme" KI
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