Serientipp auf Netflix: „Pose“

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Lesezeit: 1 Minute

Pose ist eine US-amerikanische Serie von FX, die seit Ende Januar bei dem Streaminganbieter Netflix verfügbar ist. Sie spielt in New York, im Jahre 1986, und spiegelt das Leben der Bewohner der Großstadt zu dieser Zeit wieder. Dazu gehören, neben einer sich ausbreitenden LGBT-Subkultur, der Aufstieg des Trump-Imperiums, die Ballroom Culture sowie das Leben und die Literaturszene in Downtown.


Emotional und schillernd zugleich

Pose ist eine Dramedy, die an Ernsthaftigkeit und Gesellschaftskritik nicht geizt. Sie behandelt den schweren Stand der LGBT- und people of colour-Subkultur zu Zeiten der 80er Jahre und spiegelt gleichzeitig den Kampf um die Aids-Krise wieder. Zum Thema gemacht wird ebenfalls die damalige, schillernden Kunst- und Literaturszene, die stark durch die LGBT- und people of colour-Community beeinflusst wurde. Dabei behandelt Pose diese gesellschaftskritischen Themen stets mit einem lachenden Auge und verleiht ihnen damit eine unvergleichbare Leichtigkeit.

Dramaserie macht Schlagzeilen

Schon vor ihrer Ausstrahlung machte die Serie Pose Schlagzeilen. So war es für das US-Publikum scheinbar eine Sensation, dass transsexuelle und transidente Menschen an der Produktion mitgewirkt haben. Vor der Kamera wurden dabei die Rollen der transidenten Menschen von transidenten Schauspielern besetzt. Dadurch gewinnt Pose stark an Tiefe, Emotionalität und Authentizität.

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Gründerin von und Bloggerin für "Spielpunkt - Games und Entertainment" seit 2014.

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