Filmtipp: „Alita: Battle Angel“ im Kino

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Lesezeit: 2 Minuten

Der Regisseur Robert Rodriguez bringt zusammen mit Produzent James Cameron den Manga „Battle Angel Alita“ auf die Leinwand. Hier sind meine Eindrücke von der Umsetzung.


Der Film Alita: Battle Angel handelt von der Cyborg-Frau Alita, die von Dr. Ido, einem Kybernetiker und Arzt, ohne jegliche Erinnerung an ihren Namen sowie ihrer Vergangenheit gefunden und aufgenommen wird. Mit der Zeit erlangt sie nicht nur langsam ihr Gedächtnis wieder, sie lernt auch die große Liebe und ganz andere Seiten von sich kennen.

Filmplakat zu Alita: Battle Angel
© (c) 2019 Twentieth Century Fox

Da mir der Manga in meiner Jugend sehr gefiel, wollte ich mir den Film in der Preview nicht entgehen lassen. Ich war einfach fasziniert von der Geschichte, des Charakters Alita, sowie den sehr düsteren und teilweise ekelerregenden Bilder. Vor fast 20 Jahren schon plante James Cameron, den Manga zu verfilmen, es haperte allerdings an der wenigen Zeit und zuviel Projekten. Da er aktuell an der Fortsetzung von Avatar arbeitet, hat er zumindest die Regie an Robert Rodriguez abgetreten.

Als der Trailer letztes Jahr erschien, war ich etwas enttäuscht. Der hatte mir irgendwie nicht gefallen, auch fand ich Alita mit ihren großen Augen sehr unpassend. Dennoch dachte ich mir, wenn schon der Oscar-Preisträger Oscar Waltz mitspielt, muss der Film doch etwas haben. Somit ging ich also mit wenig Erwartung, aber großer Hoffnung in den Film.

Am Mittwoch Abend um 20 Uhr war es dann endlich soweit, Karten habe ich früh genug reserviert. Die Geschichte beginnt mit der gleichen Szene wie im Manga. Dr. Ido findet darin Alita auf der Müllkippe, welche eine großartige Szene sowohl im Film als auch im Manga ist. Besser hätte man den Film wirklich nicht eröffnen können und dürfen.

Nachdem Dr. Ido Alita gefunden hat, möchte er sie wiederherstellen.
Dr. Ido stellt den Cyborg Alita wieder her.
© (c) 2019 Twentieth Century Fox

Ansonsten muss ich zugeben, dass die Elemente und Handlungen des Mangas gut im Film umgesetzt wurden. Der Manga hatte allerdings in meinen Augen eine viel düstere Aura. Leider wurde in einigen gewalttätigen Szenen im Film der blutige Teil weggelassen. Kein Wunder, denn der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, der Manga war damals meines Wissens ab 16 Jahren. Das ist etwas, was ich sehr schade finde.
Zu meiner Freude sind die Action- und vor allem die Kampfszenen ansonsten allererste Sahne, die im 3D-Film sehr gut zur Geltung kommen. Auch Christoph Waltz gefiel mir in seiner Rolle als Dr. Ido sehr gut. Ich kann den Film daher sowohl Fans als auch Nicht-Fans sehr empfehlen.

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