Dienstag, März 26

Gar nicht mal so kuschelig: Friedhof der Kuscheltiere startet am 4. April in den Kinos

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Der Klassiker kehrt zurück: Friedhof der Kuscheltiere gehört zu den populärsten Werken des US-amerikanischen Kult-Autors Stephen King, nicht zuletzt weil bereits die erste Verfilmung für Gänsehaut sorgte. Gänsehaut und klatschnasse Hände sind ab dem 4. April garantiert. Nach dem Erfolgshit ES kommt nun die neue, düstere Filmadaption des gleichnamigen Horrorromans in die deutschen Kinos.


Gleiche Geschichte, nur aufpoliert

Der Umzug von der Großstadt aufs beschauliche Land geht normalerweise mit einem Zugewinn an Ruhe und Sicherheit einher: Nicht so für den Mediziner Louis Creed, der mit Frau und Kindern in die Provinz zieht, um seinen neuen Posten als Leiter der örtlichen Krankenstation anzutreten.

In den Wäldern direkt hinter dem neuen Zuhause der Familie befindet sich der Tierfriedhof des verschlafenen Städtchens Ludlow. Immer wieder wird die letzte Ruhestätte der tierischen Bewohner von unerklärlichen und mysteriösen Vorfällen heimgesucht. Schließlich gerät die Situation außer Kontrolle.

Nach einem tragischen Zwischenfall bittet Louis seinen kauzigen Nachbarn Jud Crandall um Hilfe und löst damit ungewollt eine gefährliche Kettenreaktion aus, die etwas abgrundtief Böses freisetzt und das neu gewonnene Familienidyll bedroht. Schnell wird den Creeds klar, dass der Tod manchmal besser ist.

Regie: Kevin Kölsch, Dennis Widmyer
Drehbuch: Jeff Buhler
Romanvorlage: Stephen King
Besetzung: Jason Clarke, Amy Seimetz, John Lithgow, Jeté Laurence
Produktion: Lorenzo di Bonaventura, Mark Vahradian, Steven Schneider

Statt Dale Midkiff verkörpert in dem Remake Jason Clarke die zentrale Figur. Fred Gwynne wird aufgrund seines markanten Auftretens deutlich schwieriger zu ersetzen sein, wobei mit John Lithgow ein hervorragender Darsteller in die Rolle des Jud Crandall schlüpft.

Diese Filmtiere hätten eine „Wiederbelebung verdient

„Manchmal ist es besser, tot zu sein!“, heißt es im Film. Doch das gilt noch lange nicht für alle Filmtiere. Einige von ihnen hätten eine Wiederbelebung regelrecht verdient.

Huutsch aus Scott & Huutsch (1989): Wir starten unsere Reihe mit Huutsch, dem treuen Begleiter aus der Komödie „Scott & Huutsch“ von 1989, der das Leben seines Polizeipartners Turner (Tom Hanks) ganz schön auf den Kopf stellt. Doch auch wenn er ihn in die eine oder andere schwierige Situation bringt, bleibt, als Huutsch eine Kugel für Turner abfängt und dafür mit dem Leben bezahlt, kein Auge trocken. Der treue Polizeihund hätte es auf jeden Fall verdient, wiederbelebt zu werden.

Mr. Jingles aus The Green Mile (1999): Sowohl Stephen King als auch Tom Hanks scheinen eine Vorliebe für tote Haustiere zu haben, denn auch in dem Roman „The Green Mile“, der 1999 mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmt wurde, gibt es ein liebenswertes Tierchen, das im Laufe der Geschichte sterben muss. Dran glauben muss die geliebte Gefängnismaus Mr. Jingles, die vom bösen Gefängnisaufseher Percey Wetmore zu Tode getrampelt wird. Wir würden sie sofort zum Tierfriedhof bringen, um sie wiederzubeleben, doch glücklicherweise braucht Mr. Jingles unsere Hilfe gar nicht. Denn dank der magischen Fähigkeiten von John Coffey (Michael Clarke Duncan) ist er schnell wieder quicklebendig.

Erstaunlich, was mit Filmtieren manchmal passiert: hier in Friedhof der Kuscheltiere. Paramount Pictures Germany
Erstaunlich, was mit Filmtieren manchmal passiert: hier in Friedhof der Kuscheltiere. Paramount Pictures Germany

Marley aus Marley & ich (2008): „Wir hätten keinen besseren Hund finden können. Was dich so toll gemacht hat, war, dass du uns jeden Tag geliebt hast, egal was war. Das ist eine fantastische Sache … Ich will, dass du weißt, dass du ein großartiger Hund warst, Marley.“ Herzergreifend, nicht wahr? Owen Wilson muss sich in „Marley & Ich“ von seinem geliebten Hund verabschieden. Wer würde da nicht sofort alles tun, um seinen treuen Begleiter zurückzuholen?

Hedwig aus Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (2010): Eine Eule ist vielleicht kein klassisches Haustier, aber Harrys gefiederte Freundin hat ihn von Anfang an auf seiner Reise in die Welt der Zauberer begleitet und ist allen Fans schnell ans Herz gewachsen. Und spätestens in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ beweist Hedwig, welche Bedeutung sie hat: Sie opfert sich heldenhaft, als sie zwischen Harry und einen Todesser fliegt, um ihn zu beschützen. Dabei zieht sie einen tödlichen Fluch auf sich und ihr Schicksal ist besiegelt … Wer hätte es wohl mehr verdient, vom Tod verschont zu bleiben, als die wunderschöne Schneeeule?

„Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger. Was man säht, gehört einem. Und was einem gehört kommt immer wieder zu einem zurück.“

Friedhof der Kuscheltiere (Roman)

Daisy aus John Wick (2014): Der vorerst letzte Eintrag unserer Liste gilt Daisy, dem niedlichen Hundewelpen aus „John Wick“. Der Beagle ist im Film ein Geschenk aus dem Jenseits an den pensionierten Auftragsmörder John Wick (Keeanu Reeves) von seiner verstorbenen Frau. Tragischer Weise wird Daisy jedoch von fiesen Gangstern zu Tode geprügelt. Das lässt sich John Wick natürlich nicht gefallen, und auch wenn Daisy nicht von den Toten aufersteht, so wird sie trotzdem gerächt: mit einem der spektakulärsten Rachefeldzüge der Filmgeschichte, der nicht weniger als 205 Menschen das Leben kostet.

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About Author

André Volkmann ist Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele-Journalismus.

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