Die Geschichte des Roulette im Überblick

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Lesezeit: 3 Minuten

Roulette ist nicht nur eines der beliebtesten Glücksspiele weltweit, sondern auch ein Symbol für das Spielcasino selbst. Neu ist die Idee des Roulette dabei nicht: rund 400 Jahre zurück reicht die Geschichte jenes Glücksspiels, das es fast gar nicht gegeben hätte.

Glück gehabt: Roulette wäre fast verboten worden

Roulette existiert in den unterschiedlichsten Varianten. Die Grundlage ist hingegen immer gleich: eine Kugel wird in das laufende „Rädchen“ – so die deutsche Übersetzung des französischen Wortes Roulette – gegeben, um auf einem der Zahlenfelder zum Liegen zu kommen. Glücksritter können natürlich im Vorfeld auf den Ausgang des Spiels wetten. So beliebt Roulette heutzutage auch sein mag, das Spiel entfaltet bei Liebhabern klassischer Glücksspiel echtes Suchtpotenzial, kein Wunder also, dass Ludwig XV. Roulette im 18. Jahrhundert habe verbieten wollen. Dauerhaft gelang das nicht – und weil auch Napoleon Bonaparte dem Charme des „kleinen Rads“ erlegen ist, machte er um das Jahr 1806 Glücksspiele endgültig salonfähig und erlaubte diese in den Spielhäusern des Pariser Palastes.

In einigen deutschen Spielbanken hat man schon damals das enorme Potenzial des Glücksspiels erkannt und Spielsysteme importiert – darunter auch das heute so beliebte Roulette.
In den Spielbanken rund um die Welt sowie in Online-Casinos gehört Roulette heute zum Standard – und nicht selten auch zu einem Aushängeschild. Je nach Lebensregion unterscheiden sich die Regelvarianten leicht, standardisiert wird Roulette dagegen häufig im Online-Bereich. Eine Übersicht über Spielmöglichkeiten ohne Downloads, Roulette-Varianten und seriöse Casino-Anbieter finden Interessenten auf diesem Portal Dort werden praktischerweise auch bei Anbietern gewährte Einzahlungsboni aufgelistet, um mit einem Extra-Guthaben am „kleinen Rad zu drehen“.

Teuflisch gut: „The devil’s game“

Um das Roulette ranken sich viele Mysterien. Eine sticht besonders hevor: Roulette wird auch als Spiel des Teufels bezeichnet (engl. „the devil’s game). Nicht ohne Grund: addiert man alle Augenzahlen des Roulette-Rads, so erhält man als Ergebnis „666“. Die Zahl des Teufels.

Teuflisch war Roulette vor allem zu Beginn seiner Verbreitung, weil die Banken ihre Chance durch zwei „Zeros“, also zwei Nullen, erhöht haben. Heute ist das nicht mehr der Fall, nicht zuletzt, weil man durch die Abschaffung einer Null einfache Chancen ausgleichen und mehr Spielerinnen und Spieler anziehen wollte. In der Ursprungsvariante vor der Verbreitung in Casinos gab es vermutlich gar keine Nullen: es bestand für die Spieler daher immer eine 50:50-Chance – klar, dass Casinos auf dieser Regelgrundlage nur schwer Geld verdienen konnten. Die Einführung der „grünen Felder“ verlagerte also die Chancen.

Kaum ein Glücksspiel ist so atmosphärisch wie Roulette: Man kann die Geschichte hinter dem Casinospiel förmlich spüren.
Kaum ein Glücksspiel ist so atmosphärisch wie Roulette: Man kann die Geschichte hinter dem Casinospiel förmlich spüren.

Heutzutage gelten verschiedene Strategien beim Roulette unter vielen Spielern als aussichtsreich: am wohl bekanntesten dürfte das Martingale-Prinzip sein, das zu den ältesten Roulette-Systemen weltweit zählt. Diese „Verdopplungsstrategie“ gilt vor allem bei Einsteigern als Möglichkeit, beim Roulette über die Spieldauer sicheres Geld zu verdienen. Das stimmt so natürlich nicht. Als erfolgversprechender wird heute sogenanntes „Flat-Betting“ gesehen: dabei werden keine variablen Einsätze getätigt, sondern Spieler arbeiten stetig mit derselben Einsatzsumme. Das solle sich am Ende als besonders kapitalschonende Strategie erweisen – zumindest im direkten Vergleich zu progressiven Systemen oder Spielstrategien, die deutlich risikoreicher sind. Welche Strategien sich am ehesten eignen, können Spieler ganz bequem zu Hause ausprobieren – entweder mit Spielgeld im Online-Casino oder mithilfe von Brett- und Kartenspielen, die sich des Glücksspielthemas bedienen.

Am Ende hängt ohnehin alles von Wahrscheinlichkeiten ab. Genau dieser Glückfaktor macht für viele Spieler den Reiz von Roulette aus: zwischen Freud und Leid liegen oft nur Millimeter – Roulette ist ein emotionales Erlebnis.


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About Author

André Volkmann ist Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele-Journalismus.

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