Pure Action oder doch eine Spur Realität?

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Lesezeit: 2 Minuten

Hast du dir nicht auch schon verwundert die Augen gerieben bei so mancher Action-Szene? Ist das physikalisch machbar oder reine Fiktion? Es ist ja bekannt, dass bei so mancher Filmszene getrickst und mit Special Effects nachgeholfen wird. Aber wäre es nicht spannend zu wissen, ob so manche Filmszene tatsächlich machbar ist? Wir haben Experten befragt und die Ergebnisse überraschen durchaus.

Jason Statham in Mechanic Resurrection

Jason Statham, Urgestein des Action-Films, kletterte 2016 als Arthur Bishop mittels Metallklammern ein Glasgebäude hinauf. Damit nicht genug, nutzte er auch noch Saugnäpfe, um sich unterhalb eines Glas-Pools festzuhalten. Dann bohrte er noch ein Loch, um Wasser abzulassen. Dabei hielt er das Glas davon ab, zu zerspringen – bis er in Sicherheit war. Ist schon der Wahnsinn. Jason Statham ist als coole Socke bekannt. Könnte er völlig selbstbeherrscht ein Glasgebäude hinunterrutschen, bevor es explodiert? Natürlich wurde bei den Aufnahmen getrickst. Es ist eine Kombination aus reellen Aufnahmen, Blue Screen und CGI (Computer Generated Imagery). CGI wird hauptsächlich im Film benutzt. Bei Computerspielen ist der Begriff Computeranimation als computergestützte Erzeugung von Animationen gängiger. Was meinst Du? Ist die Szene realistisch? Tatsächlich wäre der Aufstieg mit richtiger Ausrüstung noch durchführbar. Theoretisch möglich ist auch, ein Loch in einen mit Wasser gefüllten Glasboden zu bohren. Damit aber genug, schlichtweg Fiktion ist, ruhig und kontrolliert am Gebäude herunterzurutschen.

Dwayne Johnson in Skyscraper

Dwayne Johnson, muskelbepackter Actionheld, spielte 2018 den gehandicapten Will Sawyer. Mit einer Beinprothese kletterte er auf einen Kran, schwang sich über die Metallstäbe in die Kabine und drehte den Kranarm Richtung brennendes Hochhaus. Flugs lief er den Arm zum Hochhaus hinunter, rutschte aus und hielt sich an einem Fensterbrett fest. Glaubst Du, dass sich ein Amputierter sicher auf den Metallstangen bewegen kann und einen Sprung schafft? Natürlich hat auch hier die Technik unterstützt – mit einer Kombination aus reellen Szenen, Green Screen und Special Effects. Ein Kardandraht katapultierte Dwayne Johnson in die Luft. Würdest Du darauf wetten, dass ein Amputierter mit Beinprothese dies bewerkstelligt? Tatsächlich schaffen es Amputierte mit hartem Training, ihren Oberkörper aufzubauen. So gleichen sie die eingeschränkten unteren Gliedmaßen wieder aus. Dabei kommt die Kraft beim Klettern aus dem Oberkörper, die Beinprothese dient der Stabilisierung. Allerdings dauert es sehr lange, bis ein Amputierter tatsächlich springen kann.

Nicht wegzudenken: Spezialeffekte gehören einfach zu modernen Kinofilmen.
Nicht mehr wegzudenken: Spezialeffekte gehören einfach zu modernen Kinofilmen.

Tom Cruise in Mission Impossible Fallout

Von Tom Cruise alias Ethan Hunt, sind wir einiges gewohnt. Was er aber als über 50-jähriger 2019 in Fallout leistete, verdient unseren Respekt. Ein Hubschrauber-Absturz ist zunächst nichts Ungewöhnliches in Action-Filmen. Was allerdings daraus in Fallout wurde, ist schon hohe Filmkunst. Ethan Hunt und August Walker stürzten in ihren Helikoptern ab. Ethan rutschte am Abgrund entlang, wurde von Augusts Hubschrauber gestoßen, beide verklemmten sich in den Klippen. Action-Spezialist Ethan rettete August und befestigte seinen Helikopter mit Haken und Seil – eine Meisterleistung. Glaubst du, dass zwei Männer diesen Absturz überleben und ein Tausendsassa wie Tom Cruise den Hubschrauber auch noch befestigt? In der Realität hätte er jedoch die Szene nicht überlebt. Dennoch war es clever gedreht und erfüllte den Zweck eines Action-Films: Entertainment pur!


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About Author

André Volkmann ist Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele-Journalismus.

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