Auch WhatsApp in Gefahr: Virus greift um sich – Weltweit millionenfach Geräte infiziert

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Lesezeit: 2 Minuten

Das Softwareunternehmen Check Point warnt vor einem neuen Virus bei WhatsApp, der weltweit bereits über 25 Millionen Gerät infiziert haben soll. „Agent Smith“ tauscht gern genutzte Android-Apps, darunter auch WhatsApp, gegen eine Schadsoftware aus. Die Sicherheitsexperten des israelischen Unternehmens schlagen Alarm: Bislang sind Nutzer in Indien, Bangladesch und Pakistan betroffen, nach einigen Berichten zudem User in Australien, Großbritannien und den USA – hierzulande gab es bisher noch keine Vorfälle.


Smartphones sind allgegenwärtig. Auch bei Spiele-Fans sind mobile Endgeräte täglich im Einsatz, sodass die Warnungen der israelischen Softwarefirma auch Gamer rund um den Globus betreffen. Der schadenbringende Virus hat sich weltweit millionenfach auf Android-Geräte eingeschlichen. „Agent Smith“, der Name ist angelehnt an den Agenten aus der Matrix-Filmtrilogie, hat nach Angaben des Softwareunternehmens Check Point bisher primär im asiatischen Raum zugeschlagen, teilweise auch in Australien, den USA sowie Großbritannien. Der Grund: Der „Wirt“, also jene App, die den Virus in das Android-Gerät einschleust, ist vornehmlich auf Arabisch, Russisch, Indonesisch und Indisch verfügbar.

Deutsche Nutzer sind bisher sicher

Deutsche Android-Nutzer sind bisher noch nicht von „Agent Smith“ betroffen, ausgeschlossen ist eine Verbreitung hierzulande jedoch nicht. Besonders tückisch ist der Virus vor allem deshalb, weil er sich als normale App tarnt und so den Weg auf da Smartphone findet. Meist handelt es sich bei den befallenen Apps um kostenlose Spiele oder Gratis-Tools, die über App-Stores verteilt werden. Ist „Agent Smith“ erst auf dem Gerät installiert, durchsucht die Schadsoftware, nach Angaben von Check Point, das Smartphone nach verbreiteten Apps, etwa WhatsApp.

Anschließend würden dann die installierten Anwendungen durch das Schad-Programm ersetzt. In der Folge könne Betroffenen dann über Anzeigenformate finanziell geschadet werden. Check Point gibt zudem an, der Virus könne Nutzer sogar belauschen oder Bankdaten ausspähen.

Für Nutzer ist ein Schutz gegen Smartphone-Viren wesentlich: Apps sollten nur aus zuverlässigen Quellen, etwas dem offiziellen Google-Play-Store heruntergeladen werden – auch wenn Angebote auf Plattformen wie „9Apps“ verlockend sind. Auch im Play-Store wurde zwar in der Vergangenheit virenversuchte Software angeboten, Drittanbieter sind jedoch häufiger betroffen.

Zusätzlichen Schutz bieten Anti-Viren-Programme, die das Smartphone vor der Installation von Schadsoftware absichern. Insbesondere für Android-Geräte sind zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Schutzprogramme erhältlich. Wichtig: Anti-Viren-Programme sollten das System des Smartphones nicht zu stark auslasten.

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André Volkmann ist Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele-Journalismus.

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