Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch – Die wichtigsten Infos zum Spiel

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Lesezeit: 6 Minuten

Viel hat Nintendo noch nicht zu möglichen Veröffentlichungen im kommenden Jahr bekanntgegeben. Immerhin: Eines der meisterwarteten Spiele für Nintendos noch junge Konsole hat einen Release Termin. Die Life-Sim Animal Crossing: New Horizons erscheint für Nintendo Switch am 20. März 2020. Wir haben die wichtigsten Informationen und Neuerungen zusammengefasst. 


Verschwenderisch geht Nintendo nicht um mit Informationen zu Neuerscheinungen – obwohl das neue Jahr bereits kurz vor der Tür steht. Eine beliebte Serie wird bereits im Frühjahr fortgeführt: Animal Crossing. Der neue Ableger der Life-Sim mit den knuddeligen Figuren wird von vielen Fans erwartet. Nicht zuletzt wegen der großen Pause, die zwischen dem letzten Titel und der nun erscheinenden Neuauflage stand. Animal Crossing: New Leaf für Nintendo 3DS ist vor rund acht Jahren erschienen. 

Animal Crossing: New Horizons erscheint im März

Auf der E3 hatte Nintendo einen ersten Blick auf das gewährt, was Fans bei Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch erwartet. Bereits im Vorfeld haben Fans darüber spekuliert, dass ein Ableger der Life-Sim für Nintendos Hybridkonsole entwickelt würde.

Offizielle Informationen oder Andeutungen, die die Gerüchte bestätigten, gab es dazu seitens Nintendo aber nicht. Erst als Isabelle als spielbarer Charakter für das Beat’em up Super Smash Bros. Ultimate vorgestellt wurde, hat der japanische Konzern den Waschbären aus dem Sack gelassen: ein neues Animal Crossing befindet sich in Entwicklung und es wird für Nintendo Switch erscheinen.  

Wind und Wetter spiele eine Rolle: Wer will, kann die nacht trotzdem im Zelt verbringen. Bild: Nintendo

Wind und Wetter spiele eine Rolle: Wer will, kann die Nacht trotzdem im Zelt verbringen. Bild: Nintendo

Als Zeitraum für die Veröffentlichung nannte Nintendo seinerzeit das Jahr 2019. Weitere Details nannte das Unternehmen aber nicht. Rund ein dreiviertel Jahr später, nämlich auf eben jener E3 2019, zeigte Nintendo dann den ersten Trailer, der auch den Untertitel des neuen Animal Crossing-Spiels verriet: New Horizons.

Besonders spannend war, dass der Name des Spiels Programm zu sein schien. Statt Spieler in ein fertiges Dorf einziehen zu lassen, tauchten karge Landschaften „am Horizont“ auf, die Fans selbst bewohnbar machen müssen. Spieler bilden in Animal Crossing: New Horizons daher ihr eigenes Dorf von Grund auf.

Mittlerweile sind die Informationen mehr geworden und ein ausführlicher Trailer zeigt, was auf der Insel möglich sein wird:

Den für „irgendwann im Jahr 2019“ angekündigten Release-Termin konnte Nintendo nicht halten. Animal Crossing: New Horizons erscheint für Nintendo Switch nun am 20. März 2020 – und zwar weltweit. Der Grund für die Verschiebung war so überraschend wie löblich. Die Entwicklerteams sollten in einer Umgebung mit einer gesunden Work-Life-Balance arbeiten. Statt dem gefürchteten „Crunch“ gab es also genau das Gegenteil, nämlich ausreichende zeitliche Ressourcen für die Fertigstellung des Spiels.

Die Entscheidung passt zu Nintendos Image als Erschaffer familienorientierter Unterhaltung. Bei den eigenen Mitarbeitern anzufangen und sich auch nach außen hin als verantwortlich zu zeigen, war nicht nur mutig, sondern konsequent. Die verlängerte Wartezeit nehmen Fans aus diesen Gründen vermutlich gern in Kauf. Zu ihrem Nachteil wird die Entscheidung ohnehin kaum sein, weil Animal Crossing: New Horizons erst dann auf den Markt kommt, wenn es auch tatschlich fertig ist.

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Was macht Animal Crossing: New Horizons anders als bisher?

Zunächst setzt auch Animal Crossing: New Horizons auf das gewohnte spielerische Gerüst der beliebten Life-Sim. Spieler kümmern sich um die Belange der Bürger in ihrem Dorf, interagieren mit den Nachbarn, verbringen ihre Zeit beim Angeln und Insektenfangen oder graben nach Fossilien. Einen Großteil der zeit nimmt auch bei Animal Crossing: New Horizons wieder das Dekorieren des eigenen Zuhauses ein. 

Über das Aussehen ihres Charakters können Spieler frei entscheiden. Es werden unterschiedliche Hautfarben zu Wahl stehen, ebenso wie Frisuren oder Gesichtsmerkmale. Verändert werden kann das Aussehen zudem jederzeit während des Spiels.

Spürbar sind vor allem die Anleihen an den mobilen Ableger Animal Crossing: Pocket Camp. So gehen Spieler auf die Suche nach verschiedenen Baumaterialien, aus denen sich dann neue Gegenstände, etwa Möbel, erschaffen lassen. Ein völlig neues Werkzeug wird dabei ein Stab sein, mit dem Spieler über Flüsse springen können. 

Umwege unnötig: Mit dem neuen Stab können Spieler Flüsse einfach überspringen. Bild: Nintendo

Umwege unnötig: Mit dem neuen Stab können Spieler Flüsse einfach überspringen. Bild: Nintendo

Ebenfalls neu sein wird mit dem „NookPhone“ eine Art Datenbank-Tool, das Spieler nutzen können, um nach Rezepten zu suchen oder die Freundesliste zu verwalten. Auch den Spielfortschritt – die sogenannten Nook Meilen – zeichnet das innovative „Smartphone“ auf, genau so wie Fotos, die sich mit dem gerät aufzeichnen lassen. Interessant sind vor allem die erspielbaren Fortschrittspunkte, die sich für Rezepte oder in-Game-Gegenstände eingetauscht werden können.

Umweltschützer wird freuen, dass Bäume nun komplett ausgegraben und neu eingepflanzt werden können anstatt die Stämme zerhacken zu müssen. 

Nicht fehlen dürfen auch bei Animal Crossing: New Horizons die sogenannten „Quality-of-life improvements“, also Verbesserungen bei der Nutzererfahrung. Spürbar wird das insbesondere beim Dekorieren. Fortan können Spieler Möbelstücke nicht mehr nur in ihrem Haus platzieren, sondern auch außerhalb. „Platziert“ werden müssen bei New Horizons auch die neuen Dorfbewohner. Sie ziehen nicht einfach irgendwo ein, sondern müssen aktiv einem Platz zugeordnet werden. Spieler bestimmen also direkt über ihre Nachbarschaft. In jedem Fall zufrieden sind die neuen Dorfbewohner mit der Wahl ihres neue Wohnortes aber nicht.

Wird es Mehrspieler-Inhalte geben?

Mit dem Multiplayer-Modus verhält es sich bei Animal Crossing: New Horizons wie bei den Vorgängern. Spieler können ihre Freunde zu einem Besuch in ihr Dorf einladen. Im lokalen Multiplayer-Modus kann eine Inselwelt bis zu vier Spieler beherbergen, im Online-Modus sind bis zu acht Spieler gleichzeitig möglich. Um die Online-Features nutzen zu können ist weiterhin ein aktives Abonnement des Nintendo Switch Online-Service notwendig, das entweder 3.99 Euro monatlich, 19.99 Euro jährlich oder 34.99 Euro jährlich als Familiengruppe beträgt.

Die Freunde ans Lagerfeuer einladen? Bei Animal Crossing: New Horizons wird das kein Problem sein - im Gegenteil. Bild: Nintendo

Die Freunde ans Lagerfeuer einladen? Bei Animal Crossing: New Horizons wird das kein Problem sein – im Gegenteil. Bild: Nintendo

 

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Ziemlich gut: Animal Crossing: New Horizons wird auch einen „Couch Coop-Modus enthalten. Mithilfe des „NookPhones“ können Spieler dann andere Spieler, die ein Haus auf der Insel bewohnen, zu sich rufen. Dann wird einfach der JoyCon weitergereicht und zusammen gespielt. Einen Splitscreen-Modus gibt es aber nicht, stattdessen wird der einladende Spieler mit einer Fahne markiert. Die Kamera ist dann auf diesen „Führungsspieler“ zentriert. Wer die Führung übernimmt, kann jedoch jederzeit frei entschieden werden.

Cloud-Speicherungen wird Animal Crossing: New Horizons vermutlich nicht unterstützen. Es verhält sich mit dem Spiel also wie bei eher wenigen anderen Titeln für Nintendo Switch. Damit soll wahrscheinlich sichergestellt werden, dass Manipulationen an den Spielständen unmöglich sind.

Kehren beliebte Charaktere zurück?

Weil irgendjemand das „NookPhone“ schließlich entwickeln musste, kehrt zumindest Tom Nook in Animal Crossing: New Horizons zurück – ebenso seine Neffen Tommy und Timmy, die nun tragendere Rollen spielen sollen. Die Nook-Familie bietet verschiedene Dienstleistungen auf der Inselwelt an, darunter auch den Verkauf oder Bau von Möbelstücken. Auf den Screenshots und in den Videos sind zudem weitere beliebte Charaktere sichtbar, wenn auch kurz: darunter Goldie, Fuchsia oder Angus – vermutlich auch Isabella. 

Welche beliebten Charaktere in Animal Crossing: New Horizons zurückkehren werden, ist bislang überwiegend ein Geheimnis. Bild: Nintendo

Welche beliebten Charaktere in Animal Crossing: New Horizons zurückkehren werden, ist bislang überwiegend ein Geheimnis. Bild: Nintendo

Auch Mr. Resetti wird einen Auftritt in dem neuen Ableger haben, allerdings mit anderen Funktion als bislang, denn Animal Crossing: New Horizons speichert den Spielstand automatisch. Bislang hat Mr. Resetti Spieler vor ihrem Verlust des Fortschritts beim Ausschalten des Spiels bewahrt, indem auf Nachfrage der Spielstand gespeichert werden konnte. Weil das nun nicht mehr notwendig ist, ist Mr. Resetti zumindest in diesem Punkt arbeitslos. Nach Angaben von Game-Direktorin Aya Kyogoku wird Resetti aber in einer neuen Rolle zurückkehren.

Detaillierte Informationen zu Rückkehrern oder deren Aufgaben in Animal Crossing: New Horizons gibt es aber nicht. Vermutlich wird es weitere Andeutungen geben, je näher der Termin der Veröffentlichung von Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch rückt.

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Vorbestellbar ist das Spiel in den bekannten Online-Shops zu einem Preis von rund 70 Euro bereits, mögliche Pre-Order-Boni sind aber nicht bekannt. Und dass, obwohl Animal Crossing: New Horizons schon in rund drei Monaten veröffentlicht werden soll. Nintendo bleibt sich seiner Linie treu – bezogen auf New Horizons wäre das rein spielerisch vermutlich eine gute Strategie. 



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About Author

André Volkmann ist hauptberuflicher Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele.

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