Tipps und Tricks für Animal Crossing: New Horizons – Das müssen Einsteiger wissen

Lesezeit: 8 Minuten

Animal Crossing: New Horizons begeistert weltweit Millionen von Spielern. Mit eurem Charakter flüchtet ihr auf eure eigene Insel, um dort ein wahres Paradies aufzubauen. Weil das mitunter gar nicht so einfach ist, haben wir die besten Tipps und Trick zu Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch gesammelt. Insbesondere Einsteiger, die die Life-Sim bisher noch gar nicht kannten, werden von den Hilfestellungen profitieren.


Fans haben lange gewartet, nun ist der neue Ableger von Nintendo populärer Life-Sim endlich erhältlich. Das Spiel verkauft sich blendend und wird vermutlich auch auf Dauer erfolgreich bleiben, dank regelmäßiger Updates.
Nach Animal Crossing: New Leaf für den Handheld Nintendo 3DS kann das Inselleben erstmals auf der Nintendo Switch simuliert werden. Und dank der Mobilität der Hybridkonsole können Spieler sich ihre eigene Insel überallhin mitnehmen – sogar auf die einsame Insel.
Im Laufe des Spiels treffen Fans auf viele neu Charaktere, aber auch auf alte Bekannte aus den Vorgängern – und einige von ihnen haben nach wie vor wichtige Schlüsselpositionen inne. Besonders gelungen: New Horizons könnt ihr mit euren Freunden zusammen im Mehrspieler-Modus spielen. Damit das nicht allzu peinlich wird, haben wir die besten Tipps für Animal Crossing: New Horizons gesammelt.

Die richtige Karte wählen: Das gilt es zum Start zu beachten

Animal Crossing: New Horizons für Nintendo Switch kann immer wieder neu gestartet werden, sollte dir eine Karte nicht zusagen. Jedes Mal können Spieler aus insgesamt vier unterschiedlichen Karten wählen. Eines haben alle Vorlage gemeinsam: es gibt stets zwei Stellen, an denen Flüsse in das Meer münden. Die Stelle sind mehr oder weniger vorgegeben und befinden sich ausschließlich im Süden der Karten oder im Süden und Westen bzw. Osten. Das kann man zu seinem Vorteil nutzen. Wähle möglichst eine Karte, die dir schon zu Beginn eine große Fläche zugänglich macht.

Du kannst Flüsse zwar überwinden, dazu benötigst du in Animal Crossing: New Horizons allerdings den neuen Sprungstab, den du im weiteren Spielverlauf erhältst.

Bei der Auswahl der Karte ist keine Eile geboten. Du kannst das Spiel solange zurücksetzen, wie das Tutorial aktiv ist – währenddessen wird nicht gespeichert. Gefällt dir die Insel, dann leg los. Gefällt dir der Aufbau nicht, so setze das Spiel zurück und starte einen neuen Anlauf. Bedenke: der Aufbau der Insel wird dich für den weiteren Spielverlauf begleiten – wähle weise.

Flüsse überwinden: Sprungstab freischalten

Wo wir schon beim Thema Flüsse sind. Du kannst die Wasserwege passieren bzw. einfach drüber hüpfen. Was du dafür aber benötigst ist mit dem Sprungstab eines der neuen Utensilien in Animal Crossing: New Horizons. Der Sprungstab ist deshalb so praktisch, weil du Flüsse auch ohne Brücken bauen zu müssen überqueren kannst.

Flüsse lassen sich überqueren: Über Brücken oder mit dem Sprungstab. Bildrechte: Nintendo

Flüsse lassen sich überqueren: Über Brücken oder mit dem Sprungstab – der Kescher ist übrigens auch ein wichtiges Werkzeug. Bildrechte: Nintendo

Wichtigster Schritt, um an den Sprungstab – und übrigens auch an die Schaufel – zu kommen, ist, dass die Eule Eugen ihr Lager auf eurer Inselwelt aufschlägt. Ihr müsste dazu Tom Nook fünf Fische oder Insekten bringen, Nook schickt diese dann vom Service-Center zu Eule Eugen, der dann die Insel besucht, um dort ein Museum zu errichten. Das passiert aber nicht unverzüglich: Eugen benötigst einen Tag, bis er sich auf der Insel niederlässt.

Die Eule überreicht euch die Bauanleitungen für Sprungstab und Schaufel. Fortan dürft ihr nicht nur Flüsse überspringen, sondern könnt auch auf die Suche nach Fossilien gehen.

Das Museum in Animal Crossing: New Horizons aufbauen

Wenn Eugen bei euch ist, habt ihr Zugriff auf das Museum in Animal Crossing: New Horizons, nachdem ihr für die Eule eine Aufgabe erledigt habt. Eugen verlangt von euch, dass ihr ihm 15 Ausstellungsstücke für das neue Museum bringt, es soll dort schließlich auch etwa zu sehen geben. Die Exponate können Fische, Fossilien oder auch Insekten sein.

Insekten fangt ihr mit dem Kescher, den ihr in Richtung des Fluggetiers schwenkt. Fische werden mit der Angel aus dem Wasser gezogen. Dabei kommt es auf etwas Geschick an. Die Angel muss so ausgeworfen werden, dass der Schwimmer vor dem Fisch im Wasser landet, anschließend heißt es: abwarten bis der Fisch anbeißt – der Schwimmer verschwindet dann unter der Wasseroberfläche. Fossilien hingegen müsst ihr mit der Schaufel ausbuddeln. Haltet dazu Ausschau nach Rissen im Boden und grabt an dieser Stelle.

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Wie bekommt man den Laden?

Wer das Museum freigeschaltet hat, sollte sich als nächstes um den Laden kümmern. Das Museum ist die Voraussetzung dafür, daher macht genau das Sinn. Um den Laden freizuschalten, sprecht mit Nepp im Service-Center. Er beauftragt euch, je 30 Holz, Weichholz und Hartholz sowie 30 Eisenerz zu sammeln.

Tipp: nutzt beim Baumbeschlag die Steinaxt, um nur das Holz herauszulösen und nicht die Bäume zu fällen – so spart ihr das Neupflanzen.

Bis auf der Insel richtig was los ist, dauert es eine Weile. Bildrechte: Nintendo

Bis auf der Insel richtig was los ist, dauert es eine Weile. Bildrechte: Nintendo

Weil das Eisenerz auf eurer Insel vermutlich nicht ausreicht, solltet ihr euch mithilfe eines Meilen-Tickets auf den Weg auf Nachbarinseln machen. Dort könnt ihr weiter sammeln und so die benötigten Erzressourcen direkt an einem Tag beschaffen. Ein Meilen-Ticket solltet ihr bereits von Tom Nook erhalten haben, ansonsten kann man die Ticket für 2.000 Nook-Meilen kaufen.

Steht der Laden, zieht es auch Tina auf die Insel. Die Igel-Dame eröffnet dann ihr Klamottengeschäft, in dem ihr euch aus einem wechselnden Angebot an Kleidungsstücken bedienen könnt.

Animal Crossing: New Horizons: Was sollte man sammeln?

Was auch immer ihr bei Animal Crossing: New Horizons findet, wegwerfen müsst ihr eigentlich gar nichts. Manchmal wuseln Insekten unter einem Stein hervor oder ihr „fangt“ beim Angeln einen Stiefel. Bei den Vorgänger der Life-Sim galt: weg damit. Bei New Horizons gibt es im Grunde aber keinen Müll. Alles könnt ihr irgendwie verwenden – und wenn ihr es nur bei einem Händler verkauft.

Schund verkaufen, um an Geld zu kommen, ist grundsätzlich einer der guten Tipps für Animal Crossing: New Horizons. Für Obst gilt das jedoch nicht. Anstatt Früchte komplett zu verkaufen, solltet ihr zumindest einige davon behalten und einpflanzen. Dadurch wachsen immer mehr Obstbäume in eurem Inselreich und ihr könnt zukünftig mehr ernten; gleichzeitig erhöht ihr die Anzahl an verschiedenen Früchten. Die Rechnung ist am Ende einfach: eine größere Ernte führt zu mehr Einkommen. Ein wenig Geduld zahlt sich am Ende also aus.

An den Bäumen könnt ihr rütteln, solltet ihr auch - aber passt auf Wespen auf. Bildrechte: Nintendo

An den Bäumen könnt ihr rütteln, solltet ihr auch – aber passt auf Wespen auf. Bildrechte: Nintendo

Bei Animal Crossing: New Horizons wächst an Bäumen nicht nur Obst, sondern auch Mobiliar, zumindest im übertragenen Sinn. Bäume zu schütteln kann sich lohnen: ihr erhaltet dann Äste, aber auch Möbelstücke – mit etwas Glück auch Sternis. Allerdings birgt das Schütteln von Bäumen auch Gefahren. Mitunter fällt ein Wespennest herab und die aufgebrachte Tiere setzen euch dann ganz schön zu. Um nicht gestochen zu werden, könnt ihr die Beine in die Hand nehmen und losrennen, bestenfalls in ein Zelt oder Haus flüchten oder die Wespen wagemutig mit dem Kescher fangen.

Gelingt die Flucht nicht, stechen die Wespen euch ins Gesicht. Die Folgen: eine Beule und ein Ohnmachtsanfall. Ihr erwacht dann in euren Haus, mehr passiert aber nicht. Wer zweimal in Folge gestochen wird, erhält dafür sogar Nook-Meilen. Etwas aus dem Spielfluss bringen euch ständige Stiche dennoch, wahrt also die Balance.

Gegen die Beulen im Gesicht hilft übrigens das passende Mittel, das ihr bei Nepp kaufen oder besser noch selbst herstellen könnt. Das Rezept gibt es von einer Bewohner durch ein Gespräch – allerdings erst nachdem ihr gestochen worden seid.

Ein Haus bauen in Animal Crossing: New Horizons

Bevor ihr in festen Gemäuern lebt, kommt ihr in einem Zelt unter. Tom, Schlepp und Nepp geben euch zu Beginn des Spiels ein Zelt, das ihr frei auf der Insel platzieren dürft. Aufgestellt werden darf die Behelfsunterkunft überall, haltet nur genügend Abstand zu den Zelten anderen Bewohner.

Vom Zelt ins eigene Haus zu ziehen ist einfach -. und geht schnell. Bildrechte: Nintendo

Vom Zelt ins eigene Haus zu ziehen ist einfach -. und geht schnell. Bildrechte: Nintendo

Der Grund dafür ist einfach: im ausgebauten Zustand wird das Gebäude um ein Vielfaches größer sein. Schließlich wollte ihr euch auf der Insel ausbreiten und euer Haus mit Garten erweitern ohne das andere Gebäude euch die Sicht auf euren Inselpalast verdecken. Versucht also, stets vorauszusehen, wie groß Gebäude im ausgebauten Zustand werden.

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Um an euer Haus zu gelangen, müsste ihr nicht besonders viel tun. Tom Nook ist wieder euer Mann: Er eröffnet euch nach dem Durchspielen des ersten Abschnitts des Tutorials, dass ihr bei ihm Schulden habt. Diese wiederum müsst ihr mit Nook-Meilen abbezahlen, weil ihr noch keine Sternis habt. Ist das erledigt, könnt ihr bei Nook über einen neuen Kredit verfügen und eure Hütte kaufen. Bis das Eigenheim dann aufgebaut ist, dauert es allerdings wieder einen ganzen Tag. Der Bau des Hauses kostet übrigens 98.000 Sternis, die erste Erweiterung 198.000 Sternis.

Später im Spiel gibt es auch die Möglichkeit des Umzugs, genauer: bei ausgebautem Service-Center. Tom Nook verlangt für den Umzugsservice 30.000 Sternis, die Investition lohnt sich später allerdings.

Wie kommt man an Sternis bei Animal Crossing: New Horizons?

Nook-Meilen und Sternis sind die beiden Währungen von New Horizons. Klar, dass ihr beide Ressourcen in Massen farmen möchtet und dass ein entsprechender Hinweis unter den Tipps zu Animal Crossing: New Horizons nicht fehlen darf. Schnell an Sternis kommt ihr durch einen Sterni-Sack, dessen Wert ihr verdreifacht.  Der Trick: Erzeugt in eurem Inventar einen 10.000er-Sack, vergrabt diesen und habt dann Geduld. Daraus wächst ein Baum, an den ganze drei Sterni-Säcke hängen. Ihr macht also pro Sterni-Baum 20.000 Sterni Gewinn.

Wie immer bei Animal Crossing: New Horizons gilt: es dauert seine Zeit, bis ein Baum gewachsen ist – mehrere Tage sogar. Dennoch lohnt sich der Einsatz, denn einfacher kommt man nicht an große Menge Sternis.

Alternativ könnt ihr nach einem vergrabenen Sterni-Sack suchen. Jeden Tag gibt es einen besonderen Spot auf der Insel, an dem ein 1.000-er-Sack verbuddelt ist. Erkennbar ist das an einem leuchtenden Bereich auf dem Boden. Hinzu kommt der Geldfelsen, der anstelle von Erzen Sternis gewährt.

Tipps für Animal Crossing: New Horizons zu neuen Inselbewohnern

Im Verlauf des Spiels kommen auch neue Inselbewohner auf euer Eiland. Das geschieht mal wieder nicht über Nacht; es braucht etwas Fortschritt. So richtig aktiv werden könnt ihr nach dem Bau des Landes. Dann tritt Tom Nook an euch heran und bittet euch, neue Bewohner auf die Insel zu locken. Drei neue Häuser müsste ihr dafür bauen, zudem eine Brücke. Sind die erbauten Eigenheime eingerichtet, kommt täglich ein Neuer auf die Insel.

Wer das sein wird, könnt ihr aber nicht beeinflussen – zumindest nicht direkt. Mithilfe des Meilen-Tickets könnt ihr andere Insel bereisen und dort mit potenziellen Bewohnern eurer Wahl sprechen. Überzeugt sie durch mehrmaliges Ansprechen und sie ziehen nach Aufforderung auf eure Insel.

Im Laufe der Zeit finden immer mehr Bewohner auf eurer Insel ein neues Zuhause. Bildrechte: Nintendo

Im Laufe der Zeit finden immer mehr Bewohner auf eurer Insel ein neues Zuhause. Bildrechte: Nintendo

Leben die ersten neuen Inselbewohner bei euch, könnt ihr weitere mithilfe des Camping-Platzes anlocken. Dazu baut zunächst das Service-Center zum Rathaus aus und erfüllt anschließend eine Aufgabe von Tom Nook: sammelt Ressourcen und baut ein Campig-Platz-Kit auf. Nach einem Tag steht die neue Attraktion und beschert euch zahlreiche Urlauber, die ihr Zelt aufschlagen. Diese könnt ihr dann auf die Insel einladen.

Im Verlauf des Spiels baut ihr euch so ein belebtes Inselimperium auf. Das geht nicht binnen weniger Tage, aber Fortschritte sind stets spürbar. Die wichtigste Ressource bei Animal Crossing: New Horizons ist definitiv eure Geduld.


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