Das österreichische Entwicklerteam The Council of Pure Sanity veröffentlicht ihr Erstlingswerk und bringt dich in ein Gesundheitsministerium einer ominösen Sci-Fi-Regierungseinrichtung. 3 Jahre lange wurde an diesem Projekt gearbeitet und erblickt jetzt das Licht der Welt.
Ein unheimlicher Job
„Du wirst in die Geschichte der Behandlung bedrohlicher medizinischer Fälle hineingezogen, wo die tägliche Arbeit oft den Erwartungen widerspricht…“ heißt es laut Entwicklerstudio.
In A doctor’s term behandeln wir Patienten – Aber nicht im klassischen Sinne. Wir bedienen Maschinen und begeben uns buchstäblich in die Köpfe der Menschen. Dabei treffen wir Entscheidungen, um das Wohl der Patienten aufrecht zu halten.
Das Problem: Es sagt uns niemand, ob etwas richtig oder falsch ist! Zwar bekommen wir Anweisungen aber wir sind eigentlich mit unseren Gedanken allein und verstehen die Hintergründe nicht. Wenn ein Patient stirbt, dann versteht man erst recht nicht die Welt. Das lässt uns am Spiel länger dran bleiben. Man will doch rausfinden was vor sich geht – zumindest ging es mir so.
Augenschmaus mit großartigem Soundtrack
Was anfangs wie ein Walking Simulator aussieht, entpuppt sich bald als kleiner Hirnzwirbler mit schöner Architektur. Keine Sorge: Es gibt keine Rätsel wie in Zelda und Co. Das Spiel selbst lässt die Spieler:innen die getroffenen Entscheidungen hinterfragen ohne wirklich Antworten zu bekommen.
Trotzdem führt uns das Spiel immer weiter in die Tiefe und offenbart uns Szenen, die mir persönlich noch lange in Erinnerung bleiben werden. Dazu kommen noch ein gelungenes Voice Acting und großartige Soundtracks vom Komponisten Manolis Kalpenidis. Die Soundtracks sind auf Steam sogar separat erhältlich.
Atmosphäre pur
A doctor’s term lässt uns für circa 1,5 Stunden in eine Welt voller Atmosphäre eintauchen. Der Titel ist ab sofort auf Steam in englischer Sprache verfügbar.






