„Big plans“: Fantasy Flight Games deutet Erweiterung zu Star Wars: Outer Rim an

Lesezeit: 3 Minuten

Das Sandbox-Brettspiel Star Wars: Outer Rim könnte eine Erweiterung bekommen. Das zumindest geht aus einem Video-Interview hervor, das Team Covenant mit Asmodee North-Chef Steve Horvath geführt hat. Doch das ist nicht alles: auch die anderen Lizenzspiele aus dem Star Wars-Universum erhalten neue Inhalte. Bis in das Jahr 2023 könnten die Pläne reichen und Fans damit langfristig Neuerungen bringen.


Wer Brettspiele mag, die auf der mächtigen Star Wars-Lizenz aufbauen, der kommt an Fantasy Flight Games nicht vorbei. Der Verlag hält die Rechte an populären Miniaturen, Brett- und Kartenspielen wie Star Wars: Imperial Assault, Star Wars: Rebellion, Star Wars: Armada, X-Wing Miniatures Game, Star Wars: Legion oder eben zuletzt Star Wars: Outer Rim. Nun könnten erneut Wellen von Erweiterungen auf die Spieler zu rollen und zwar bis ins Jahr 2023.

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Star Wars-Brettspiele sind nicht unumstritten und gelten unter Fans auch als Melkkuh von Fantasy Flight Games. In regelmäßigen, manchmal enorm kurzen, Abständen bringt der zur Asmodee-Gruppe gehörige Publisher kleinere und größere Erweiterungen für die Brett-, Miniaturen- und Kartenspiele heraus.

Ältere Star Wars-Titel sind längst eingestampft worden, darunter das Star Wars LCG, aber auch der Karten-Würfel-Hybrid Star Wars: Destiny, der jüngst seinen Lebenszyklus abgeschlossen hat. Übrigens: Destiny sei FFGs größte Veröffentlichung vor Keyforge gewesen. Das Sammelspiel sei darüber hinaus „für lange Zeit sehr, sehr gut gelaufen“ so Horvath. Dennoch habe man das Spiel nicht länger erhalten können, unter anderem, weil die für die Produktion der Würfel benötigten zeitlichen und finanziellen Ressourcen ihren Teil zur Einstellung des Spiel beigetragen haben.

Star Wars - Outer Rim war nicht frei von Kritikpunkten - unter anderem die mangelnde Abwechslung bei den Charakteren fiel negativ auf. Foto: André Volkmann

Das Sandbox-Brettspiel Star Wars – Outer Rim war nicht frei von Kritikpunkten – unter anderem die mangelnde Abwechslung bei den Charakteren fiel negativ auf. Foto: André Volkmann

Dennoch: Die Qualität der Star Wars-Brettspiele von FFG bewegt sich insgesamt auf einem hohen Niveau. Star Wars: Rebellion gehört zu den besten Zwei-Spieler-Spielen auf dem Markt und wurde mit der Erweiterung „Aufstieg des Imperium“ spielerisch noch runder.

Für das Tabletop Star Wars: Legion haut Fantasy Flight Games Miniaturen gefühlt im Panikmodus raus. Ruhig war es dagegen nach der Veröffentlichung um das Sandbox-Brettspiel Star Wars: Outer Rim. Die Kritiken waren insgesamt gut, dennoch gab es lange kein Lebenszeichen mehr von dem Spiel. Ob es überhaupt realistisch ist, dass eine Erweiterung erscheinen könnte, war bislang völlig ungewiss – bis jetzt. In einem Videointerview mit Team Covenant hat der Präsident von Asmodee North, Stephen Horvath, nun „big plans“ enthüllt – für Star Wars-Brettspiele sowie Kartenspiele, unter anderem eben auch für Outer Rim.

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In den nächsten drei Jahren, also bis 2023, wird Fantasy Flight Games Neuerscheinungen zu Legion, X-Wing und Armada auf den Markt bringen. Und auch Outer Rim hat eine Zukunft, so Horvath, der damit möglicherweise auf eine Erweiterung zu dem durchaus populären Brettspiel andeutet.

Der Schachzug wäre klug: Zwar kam Outer Rim bei Fans insgesamt gut an, war aber nicht frei von Kritikpunkten. Allen voran die schwindende Abwechslung im Bereich der Missions- und Charakterkarten war vielen trotz rosaroter Fan-Brille ein Dorn im Auge. Genau an dieser Stelle könnte FFG bei Star Wars: Outer Rim nun nachbessern und, sofern die Erweiterung ein ähnliches Niveau erreicht wie das von Rebellion, das spielerische Konzept samt Unterhaltungswert deutlich anheben.

Weitere Star Wars-Titel in Arbeit

Auch wenn einige wenige Star Wars-Brettspiele massiv mit zusätzlichen Inhalten unterstützt worden sind: insgesamt scheint die Lizenz etwas wenig Beachtung gefunden zu haben in der Vergangenheit. Damit konfrontiert, gibt Stephen Horvath an, man sei sich dessen bewusst und würde ab dem nächsten Jahr einige Neuheiten präsentieren: “There are more board games coming“, so Horvath. Mehr Brettspiele kommen.

Auch Star Wars: Legion erhält Neuerungen. Das Tabletop solle dadurch etwas abwechslungsreicher werden. Fans habe insbesondere die mangelnde Vielfalt bei den verfügbaren Fraktionen und taktischen Möglichkeiten der Bodenscharmützel angeprangert.

Auch bislang unterrepräsentierte Serienteile, etwa Force Awakens, erhalten Einzug in das FFG-Portfolio. Inhalte aus Disneys The Mandalorian sowie Star Wars: Das Erwachen der Macht werden im kommenden Jahr für das X-Wing-Miniaturenspiel umgesetzt. Im Fokus steht dabei auch die populäre „Disney+“-Serie, die im Herbst in die zweite Runde geht. Man darf etwas mehr als hoffen, dass irgendwie auch Baby-Yoda den Weg in eines der FFG-Spiele finden wird.

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