The Boys: This ist going to hurt läuft bis zum 25. Dezember als Crowdfunding via Kickstarter. Das Brettspiel basiert dabei auf der gleichnamigen Erfolgsserie von Dynamite Entertainment. Zwar ist der auch als Miniaturen-Spiel laufende Titel bereits finanziert, entpuppt sich jedoch nicht als der Magnet, den man angesichts der Vorlage vielleicht hätte erwarten können. 


Rund 41.000 Euro hatte 1Frist Games mit der Crowdfunding-Kampagne zum Brettspiel The Boys mindestens einsammeln wollen. Das haben die Macher längst geschafft. Dennoch hätte man den Fans der Serienvorlage oder anderen Interessierten mehr Engagement bei der „Schwarmfinanzierung“ dieses Lizenz-Titels zugetraut.

The Boys-Brettspiel ist kompetitiver Titel

The Boys: This ist going to hurt ist ein kompetitives Brettspiele für zwei bis fünf Spieler, die in die Rollen von CIA-Agenten schlüpfen. Ihre Aufgabe: Homelander des Garaus machen, wer das als erstes schafft, gewinnt.

Das Brettspiel basiert auf der Erfolgsserie The Boys von Garth Ennis und Darick Robertson, in der unter anderem Karl Urban (Star Trek, Dredd, Herr der Ringe) eine der Hauptrollen spielt. Mit der Kickstarter-Kampagne feiert Verlag 1Frist Games sein Debüt, der als Tochterunternehmen aus dem Comic-Verlag Frist Comics hervorgegangen ist. Das The Boys-Brettspiel kann im Rahmen der Kampagne wahlweise als Titel mit Standees oder Miniaturen unterstützt werden, selbstverständlich mit einem preislichen Aufschlag, der in diesem Fall rund 33 Euro beträgt. Liegt der Standard-Pledge bei umgerechnet 50 Euro, müssen Spieler für die Deluxe-Version samt Miniaturen 83 Euro investieren, die rabattierte Early-Bird-Version ist bereits vergriffen.

Spieler müssen eine Armee rekrutieren, eine Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren und Gegenständen steht dafür zur Verfügung, angelehnt als den schwarzhumorigen Stil der Serienvorlage.

Spieler müssen eine Armee rekrutieren. Bild: 1First Games

Spieler müssen eine Armee rekrutieren. Bild: 1First Games

Mit den Stretch-Goals tut man sich insgesamt schwer: Freigeschaltet wurden bislang zwei zusätzliche Charakterkarten, das nächste Stretch-Goals liegt bei 75.000 US-Dollar. Insgesamt angesetzt hat 1Frist Games Bonusinhalte bis zur Finanzierungssumme von 150.000 US-Dollar, allerdings mit der Option, weitere Inhalte anzufügen, sollte auch das letzte Stretch-Goals geknackt werden. Derzeit sieht es danach nicht aus.

Die Kampagne zu The Boys: This ist going to hurt ist am 24. November gestartet und wurde bereits am 27. November erfolgreich finanziert. Zu diesem Zeitpunkt hatte man somit die notwendigen 41.248 Euro erreicht. In der Folgewoche konnte das Projekt lediglich weitere rund 15.000 Euro generieren. Das erste Stretch-Goal mit umgerechnet 51.550 Euro hatte das Projekt am 2. Dezember erreicht.

Bis zum 25. Dezember läuft die Crowdfunding-Kampagne zum dem Brettspiel The Boys: This ist going to hurt auf Kickstarter. Es bleibt also noch reichlich Zeit für Fans, sich die mögliche Teilnahme an dem Finanzierungsprojekt zu überlegen. Der Versand des Brettspiels soll im Juni 2021 erfolgen.

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Crowdfunding: Aktuelle Brettspiele auf Kickstarter (14. KW 2021)

Notiz am Rande: 1Frist Games hatte bei der Kampagne auf Video-Marketing über eine Youtuber verzichtet und stattdessen zwei eigene Videos im Rahmen des Kickstarter-Projekts veröffentlicht. Möglicherweise wird sich genau das auf den Kampagnenverlauf aus und könnte verdeutlich, wie sehr potenzielle Backer sich durch gezielte Werbemaßnahmen beeinflussen lassen.


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