Der King lebt! Crusader Kings 3 erscheint im Herbst

Lesezeit: 3 Minuten

Crusader Kings 3 hat einen Release-Termin. Mitten im Sommer, am 1. September 2020, erscheint der neue Ableger aus Paradox‘ mittelalterlicher Strategiespielreihe. Die Krone wird damit dem nächsten Herrscher aufgesetzt, der sein Reich zu Ruhm und Macht – oder in den Untergang führt. Ein bloßer Abklatsch des Vorgängers will Crusader Kings 3 dabei nicht sein: der Titel bietet eine Mittelalter-Sandbox mit gigantischem Umfang. Erhältlich ist das Spiel in einer Standard-Version sowie als „Royal Edition“. 


Crusader Kings 3 bleibt seiner Linie als Medieval-Grand-Strategy-Game treu. Das klingt bereits nach einem strategischen Schwergewicht und ist es am Ende auch. Erneut stehen die Royals als adlige Dynastie im Mittelpunkt des Geschehens. Es obliegt allein den Spielern, die Geschichte ihres Königshauses zu lenken – man könnte meinen, bis hinunter zu der Entscheidung, welche Stiefelfarbe am besten zur Krone passt. Will heißen: Crusader Kings 3 ist erneut Sandbox pur.

Crusader Kings 3 bringt euch durch den Sommer

Vergesst Schwimmbäder, Urlaub am Meer oder langweilige Lesestunden im Sommer. Setzt euch stattdessen die Krone auf und blast zum Kreuzzug. Als Herrscher in Crusader Kings 3 können Spieler wieder vieles sein: Glorreich, edelmütig, nachsichtig, aber auch tyrannisch. Der Nachfolger setzt da an, wo Crusader Kings 2 endete – das beinhaltet dann auch alle bislang im Vorgänger durch unzählige DLCs erschienenen Inhalte. CK3 ist ein umfassendes Sammelsurium und der Inbegriff einer royalen Überraschungskiste. Man kann alles, man darf alles tun, muss dann allerdings auch die Konsequenzen für sein Handeln tragen.

Heruntergebrochen auf die wesentlichen Elemente ist Crusader Kings 3 von Paradox Interactive erneut ein gigantischer Sandkasten in einer mittelalterlichen Welt, in der Spieler mit ihrer Herrscherfamilie über Jahrhunderte hinweg das gesellschaftliche und politische Geschehen bestimmen.

Am Ende tun Spieler nicht weniger, als ihre eigene Geschichte zu schreiben. Das Strategiespiel um Burgen, Ritter, Kreuzzüge und Verrat gehört zu den beliebtesten Reihe im Genre der Medieval-Games. Verantwortlich für den Erfolg sind die unzähligen Details: Jeder Charakter, auf den Spieler im Verlauf der Partie treffen oder den sie selbst lenken, hat eine einzigartige Persönlichkeit. Das ist nicht bloß Schmuckwerk, sondern wirkt sich tatsächlich auf das Spiel aus.

Ein neuer Trailer stimmt auf Crusader Kings 3 ein:

„Unendliche Möglichkeiten“ kündigt Paradox Interactive für das an. Vermutlich stimmt das sogar – jedenfalls sind derartige Aussagen bei Crusader Kings 3 mehr als reines „Marketing-Geschwätz“. Spieler wählen ihr Adelshaus, aus Regionen von Indien bis Island, und verantworten dann über ganze fünf Jahrhunderte, wohin die Reise ihrer Royals geht. Weil Diplomatie nicht immer zu den gewünschten Erfolgen führt, dürfen auch die Schwert gezogen werden: Es gibt Krieg in Crusader Kings 3 und das vermutlich nicht zu knapp. Spieler versammeln ihre Vasallen und mobilisieren ihre Streitkräfte, um feindliche Burgen zu belagern oder Aufstände niederzuschlagen. Individuelles Geschick auf dem Schlachtfeld können Ruhm und Ehre bedeuten, doch strategische Planung ist der Schlüssel zum Sieg.

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Auch Eheschließungen bleiben im Nachfolger eines jener strategischen Elemente, die sich bis auf DNA-Ebene auf den Spielverlauf auswirken – und so Macht, Einfluss und Ruhm nähren. Damit gilt zugleich: Auch Religion bleibt ein wesentlicher Faktor. Herrscher bleiben ihren religiösen Führern treu oder begehen Sünden im Interesse ihres Staates. Sogar zum Ketzer kann man werden, sollte die Lage das erfordern. Alternativ ruft man einfach eine neue Religion aus – man ist ja Herrscher über alles und jeden.

Hilft das nicht, sorgen dunkle Machenschaften dafür, dass am Ende passiert, was passieren soll – das beinhaltet unter anderem die Anordnung von Attentaten. Große Glaubenskriege, Bauernaufstände, Kadettenzweige von Dynastien, Ketzer, Aberglauben, Burgen, Ritter und Erbfolgekriege – all diese historischen Ereignisse können Spieler im Laufe der Jahrhunderte erleben.

Crusader Kings war nie ein Titel für Schön-Spieler. Auch im dritten Teil ist die Optik eher ein Mittel zum Zweck, wenn auch deutlich aufgehübscht. Dabei spiegelt sich auf dem Bildschirm der Fortschritt wider: Charaktere altern und verändern ihr Aussehen, da ihre Charakterzüge Einfluss auf ihr Äußeres haben. Je höher der Rang, desto schicker die Kleidung.

Crusader Kings 3 kann bei den bekannten Online-Einzelhändlern und im Paradox Store zum UVP von 49,99 Euro in der Standard-Version oder 74,99 Euro in der „Royal Edition“ vorbestellt werden. Letztere enthält den Expansion Pass und damit unter anderem die erste größere Erweiterung. Der Release von Crusader Kings 3 ist für den 1. September geplant.


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