Das Tabletop-RPG Elder Scrolls – Call to Arms, basierend auf Bethesdas populärer Videospielreihe, erweitert Modiphius Entertainment regelmäßig um neue Miniaturen und weiteres Zubehör. Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie führten nun dazu, dass der britische Verlag den Zeitplan für zukünftige Erweiterungen zum Elder-Scrolls-Tabletop anpassen musste. Zwar sind vorrangig die USA und Kanada davon betroffen, der Beitrag soll allerdings viel mehr verdeutlichen, wie sehr die Coronavirus-Pandemie auch die Spiele-Branche beeinträchtigen kann, sodass längere Wartezeiten in einigen Bereichen nicht ausgeschlossen werden können. 


Bildhaft und eindrucksvoll erläutert Modiphius Entertainment, wie einschneidend sich die Pandemie auf die Release-Pläne der Mini-Erweiterungen zu Elder Scrolls – Call to Arms ausgewirkt hat. Der globalen Logistikkette sei „der Teppich unter den Füßen weg gezogen worden“, und Schläge mit einem Golfschläger oder wahlweise anderen stumpfen Werkzeugen kommen in der Bildsprache ebenso vor. Soll heißen: Die geplanten Abläufe hat Covid-19 verdammt hart getroffen.

Problemen von der Hafen-Beladung bis hin zum Zoll

Es scheint, als gäbe es kaum einen Bereich innerhalb der Logistikkette, der nicht von der Pandemie beeinträchtigt wird. Wie Modiphius Entertainment auf seiner offiziellen Webseite zu Elder Scrolls – Call to Arms schreibt, gab es Probleme, Schiffe in die Häfen zu bringen, diese zu be- und entladen – und sogar bei der Zollabwicklung ist es zu deutlich Verzögerungen gekommen. Besonders spürbar ist die Pandemie-Lage in den Hafenbereichen: Die Einschränkungen und Beschränkungen führen zu einer personellen Unterbesetzung.

Reibungslos laufe laut Modiphius Entertainment im Grunde nur der Seetransport an sich. Und selbst dort habe man plötzliche Angriffe von Riesenkraken erwartet, heißt es scherzhaft von den Verlagsverantwortlichen. Der Versand in die Vereinigten Staaten sei zu einer Art Lotterie geworden.

Gegenmaßnahmen habe man getroffen, indem einige Sendungen per Luftfracht transportiert wurden. Weil diese Idee auch andere Unternehmen hatten, seien die Preise aufgrund der Verknappung der Kapazitäten gestiegen. Letztendlich seien Vorlaufzeiten derzeit schwer vorherzusagen.

Transparenz bei den Versandzeiten ist bei Modiphius Entertainment grundsätzlich eines der obersten Gebote, man sage lieber nichts, als mit allzu vagen Daten an die Öffentlichkeit zu gehen. Modiphius bestätigt, dass sich die geplanten Sets zu Elder Scrolls – Call to Arms auf dem Weg in die USA befinden. Derzeit sieht der Verlag die folgenden Zeiträume für die US-Releases vor:

  • Erste Dezember-Woche: Stormcloak Chieftains und Imperial Officers
  • Ende Dezember: Draugr Ancients, Draugr Guardians, Dragon und Secret Bonus Set .
  • Ende Januar: Imperial Reinforcements und Stormcloak Skirmishers
  • Ende Februar: Skeleton Horde
  • Ende März: Dragon Priest and Word Wall
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Die angepeilten Zeiträume können sich ändern, so Modiphius. In Europa sind einige Produkte bereits versandt worden, sodass man für einige Spiel-Sets und Vorbestellungen den ursprünglichen Zeitplan einhalten könne. Dennoch ist natürlich auch hier nicht auszuschließen, dass es zukünftig zu deutlichen Verzögerungen kommen könnte. Beispielshaft gibt Modiphius etwa an, dass eine Lieferung zweimal im Hafen von Rotterdam landete bevor sie letztendlich nach Großbritannien kam.


Letzte Aktualisierung am 15.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API