Wie der Verlag Pegasus Spiele mitteilt, erscheint das Brettspiel Everdell in der zweiten lokalisierten Version im Frühjahr. Das strategische Kennerspiel wurde von Starling Games im Jahr 2018 per Crowdfunding via Kickstarter finanziert, enorm erfolgreich. Es schlossen sich die Erweiterungen Spirecrest und Bellfair sowie Pearlbrook an. Letztere wird mit der Veröffentlichung des deutschsprachigen Grundspiels ebenfalls erhältlich sein. 


Das fantasievolle Setting rund um niedliche Tierwesen und ihrem idyllischen Zuhause hat sich mit dem Launch der Kickstarter-Kampagne zu einem Erfolg entwickelt: Rund 475.000 US-Dollar hatte Starling Games mit dem strategischen Worker-Placement-Brettspiel generiert. Vorher hatten die Macher nach eigenen Angaben rund fünf Jahre an dem Spiel gearbeitet, um die beiden Mechanismen – Worker-Placement und Tableau-Building – kombinieren zu können.

Everdell: Worker-Placement um niedliche Tierwesen

Das Brettspiel von Autor James A. Wilson (unter anderem Flourish) um den Aufbau einer eigenen Stadt im bewaldeten Tal von Everdell begeisterte Spiele-Fans damals wie heute. Grund genug für den Verlag Pegasus Spiele die zweite lokalisierte Version auszurollen. Voraussichtlich im April sollen Everdell und die deutsche Version der ersten Erweiterung Pearlbrook erhältlich sein.

Das Brettspiel richtet sich an bis zu vier Spieler, verfügt jedoch auch über einen Solo-Modus. Das empfohlene Alter wird mit zehn Jahren angegeben. Rundenweise setzen die Spieler ihre Tiere auf verschiedene Orte auf dem Brett, um so Ressourcen – darunter Beeren, Harz, Zweige oder Kiesel – zu sammeln. Als Handlungsalternativen können Handkarten getauscht, Ereignisse ausgelöst, neue Gebäude in der Stadt gebaut oder Tiere angesiedelt werden. Die Gebäude nehmen dabei eine wesentliche Rolle bezüglich der Spielstrategien ein, weil bestimmte Tierwesen auf bestimmte Baute reagieren: „So lässt sich die Richterin gerne in einer Stadt nieder, in der bereits ein Gericht steht“, nennt Pegasus Spiele ein Beispiel.

Everdell richtet sich an bis zu vier Spieler, kann jedoch auch alleine gespielt werden. Foto: Volkmann

Everdell richtet sich an bis zu vier Spieler, kann jedoch auch alleine gespielt werden. Foto: Volkmann

Im weiteren Verlauf der Partie optimieren Spieler so ihre Handlungen, um letztendlich das Jahr siegreich abschließen zu können. Ein weiterer Clou daher: Das Spiel findet über mehrere Jahreszeiten statt, deren Eintritt Spieler jeweils selbst wählen. Dabei ist Timing gefragt.

zeitgleich mit der Veröffentlichung der zweiten deutschen Version von Everdell erscheint mit Pearlbrook die erste Erweiterung in einer übersetzten Auflage. Dabei steht der namensgebende Fluss im Mittelpunkt des Spielgeschehens: „In ihrem Zug haben die Spieler nun auch die Möglichkeit, Botschafterfrösche an den Fluss zu entsenden, um die neue Ressource, Perlen, einzusammeln, mit Bewohnern des Flusses in Kontakt zu treten oder die Funktion der Fluss-Orte zu aktivieren“, erläutert der Verlag zu der Everdell-Erweiterung. Als zusätzlich taktische Elemente kommen Schmuckstücke ins Spiel, die Boni und Siegpunkte gewähren. Ein neues Volk sorgt für mehr Abwechslung und erhöht den Wiederspielwert.

Auch wenn es zunächst so klingen mag: Everdell ist ein Brettspiel mit strategischem Anspruch, allerdings alles andere als sperrig. Der Titel richtet sich daher sowohl an Kenner als auch auch Gelegenheitsspieler.

Quelle: Pegasus Spiele


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