Familie Schwaderlapp aus Wiesbaden hat ein Brettspiel veröffentlicht, das die Corona-Pandemie thematisiert. Es trägt den Namen „Corona – mit Eifer ins Geschäft!“ und dieser ist Programm. Achtung, auch im Spiel ist das Hamstern der Einkäufe nicht erwünscht. Wer in dem Corona-Brettspiel dem Virus gekonnt entwischt, die wichtigsten Einkäufe tätigt, Waren mit Mitspielern tauscht und spendet, anderen hilft oder sie gekonnt ärgert und abschließend den Sprint zum Nachbarhaus schafft, der kann der Pandemie, zumindest im Spiel, ein Schnippchen schlagen.


In dem Brettspiel „Corona – mit Eifer ins Geschäft!“ gehört der Nachbar der Spieler zu einer Risikogruppe. Wie im echten Leben zählt auch auf dem Spielfeld ein solidarisches Miteinander und so erledigen die Spieler dessen Einkäufe.

Doch das ist gar nicht so einfach: Vom allgemeinen Einkaufswahnsinn darf man sich dabei nicht anstecken lassen, wer unwichtiges einkauft und anschließend nicht eintauscht oder an einen Gabenzaun hängt, der verliert die Partie.

In dem Corona-Brettspiel zählt Solidarität

Laut der Spiel-Beschreibung, müssen die Spieler sich dabei nicht nur vor dem Corona-Virus fürchten, einige Hindernisse erschweren zusätzlich den Einkauf. Wer es erfolgreich in den Laden schafft, der sollte möglichst nur wichtiges einkaufen, wie Toilettenpapier oder Mehl. Wenn die Warenregale das hergeben und nicht gerade ausverkauft sind. Der Virus bewegt sich währenddessen auf dem Spielbrett. Spieler die Kontakt zu ihm haben, indem sie dem Virus-Spielstein auf einem Feld begegnen, müssen in Quarantäne.

Gehamstertes muss getauscht oder gespendet werden. Doch nicht jeder Spieler ist auf das Wohl der anderen bedacht. In dem Brettspiel mit Corona als Thema können sich die Spieler zum Querschlag entscheiden und den Mitspielern das Leben durch hinterhältige Grätschen schwer machen. Daneben kommen Aktionskarten ins Spiel, die den Spielverlauf verändern, erschweren oder vereinfachen können. Nach dem erfolgreichen Einkauf müssen die Spieler dann noch unversehrt den Weg zurück zum Nachbarhaus schaffen. Die Spielvariante und damit der Schwierigkeitsgrad von „Corona – mit Eifer ins Geschäft!“ ist dabei individuell anpassbar.

Corona – mit Eifer ins Geschäft!: Gewinnanteile werden gespendet

Die Autoren-Familie hat sich dazu entschlossen zehn Prozent des Gewinn jedes verkauften Spiels zu spenden. Die erlöse fließen dabei in ein Namibia-Projekt, der NGO Kinder eine Chance e.V. und in einen Wiesbadener Wohnhilfeverein.

Das Corona-Brettspiel wird zwischen Februar und März 2021 mit einer überarbeiteten zweiten Auflage erscheinen, dann unter anderem mit neuen Spielvarianten. Das Spiel kann jetzt schon auf der eigens für das Projekt erstellten Homepage zum Preis von 38,40 Euro vorbestellt werden. Zu finden ist dort auch eine Weihnachtsversion für 48,40 Euro, von dem eine Spende in Höhe von 15 Euro an den Kindern eine Chance e.V. gehen soll. Die Gelder sollen dabei helfen, Kinder in Uganda vor der gefährlichen Infektionskrankheit Malaria zu schützen.

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