Gamestop ist in Deutschland längst Geschichte. Nun kündigte allerdings ein Geschäftsführer aus einer Unternehmenskooperation eine interessante Neuerung an, die zumindest auch Fans von Gamestop hierzulande betreffen könnte
Gamestop setzt den Fokus inzwischen auf das Geschäft in den Vereinigten Staaten. Das haben Fans in Deutschland auf schmerzhafte Weise durch den kompletten Rückzug des Unternehmens aus der Bundesrepublik erfahren müssen. Ohnehin hat sich das Geschäftsmodell deutlich verändert. Gamestop-CEO Ryan Cohen ist mit einem Teil der Finanzmittel in die Kryptowährung Bitcoin eingestiegen – und eine starke Säule des Umsatzes des einstigen Videogames-Fachhändlers liegt mittlerweile im Sammelkarten-Segment. Dort gibt es nun interessante Neuigkeiten.
Gamestop: Kooperation mit PSA
Videospiele sind längst nicht mehr das Kerngeschäft von Gamestop – die Veränderungen auf dem Markt, unter anderem durch den Siegeszug von Downloads, haben den Fachhändler in den vergangenen Jahren in Bedrängnis gebracht. Inzwischen stehen alle Zeichen allerdings auf wirtschaftlicher Erholung. Ein Erfolgsfaktor ist dabei die Strategie, die Gamestop-CEO Ryan Cohen für sein Unternehmen verfolgt: im Retro-Bereich sowie im Sammelkarten-Segment könnte eine lukrative Zukunft liegen. Vor allem in letzterem Bereich könnte Gamestop mit Mut und Innovation ein neues Standbein etablieren. Fast acht Milliarden US-Dollar schwer ist der Sammelkartenmarkt im Jahr 2025 laut Schätzungen – bis 2030 soll die Summe sogar auf über elf Milliarden US-Dollar steigen.
Einen Fuß in der Tür hat Gamestop seit vergangenem Jahr durch die Kooperation mit dem Grading-Unternehmen PSA. Die Ankündigung der Partnerschaft mit einer Firma, die eine führende Rolle bei der Bewertung und Authentifizierung von Sammelkarten einnimmt, sorgte für ein erstes Aufhorchen. Inzwischen haben die Abläufe sich besser eingespielt: Kunden in den Vereinigten Staaten können ihre Sammelkarten bei Gamestop abgeben oder einsenden, damit diese bewertet werden. Die TCG-Szene boomt – und hier ist der einstige Videogames-Händler nun auch ein zentrales Gesprächsthema.
Weitaus relevanter ist eine noch junge Neuerung: Gamestop hat gemeinsam mit Professional Sports Authenticators (PSA) eine digitale Sammelplattform an den Start gebracht: Dort können Nutzer „Power Packs“ kaufen, in denen bereits gegradete Sammelkarten unterschiedlicher Wertigkeit erhalten sind. Die Idee ist simpel, aber genial: Kunden öffnen die Packs und mit etwas Glück ist eine wertvolle Karte enthalten, die den Kaufpreis der Paketstufe übersteigt. Nun kann man die Karte direkt wiederverkaufen – auch eine Verknüpfung zu Ebay gibt es – oder man speichert die Karte in einem virtuellen Tresor oder man lässt sich das physische Pendant der digital gezogenen Karte gegen eine Gebühr nach Hause schicken. Fünf Preisstufen (25 $, 50 $, 100 $, 500 $, 1.000 $) gibt es bei den Packs. Die Early Access-Phase des Projekt ist ausschließlich in den USA verfügbar.
Und was hat das mit Deutschland zu tun? Hier ist etwas „Hopium“ notwendig. Der CEO von PSA, Nat Turner, hatte jüngst auf der Plattform „X“ angekündigt, das Professional Sports Authenticators im kommenden Jahr 2026 vollumfängliches Grading auch in Deutschland anbieten werde. Das ist durchaus bemerkenswert, denn bislang gab es hierzu keine offiziellen Informationen. Weil PSA für die Power Packs mit Gamestop kooperiert, um ein gemeinsames Produkt anzubieten, könnte man nun annehmen, dass auch die „Power Packs“ früher oder später nicht mehr nur in den Vereinigten Staaten, sondern auf einem globaleren Markt angeboten werden sollen. Gerüchten zufolge solle das Konzept mit der Verbindung aus digitaler und physischer Sammelkarte auch den Weg in die Blockchain finden – bestätigt ist das aber offiziell nicht, der Gedanken liegt dennoch nahe.
Würde PSA also den deutschen sowie womöglich europäischen Markt erobern wollen, könnte eine Ausweitung von reinem Grading auf den Verkauf der Power Packs ein konsequenter Schritt sein. Damit würde dann auch Gamestop wieder einen Schritt nach Deutschland machen, wenn auch völlig anders als Fans bislang kannten. Immerhin wäre dann allerdings möglich, dass auch Online-Verkäufe, beispielweise von Sammelkartenprodukten, wieder zugänglich werden – womöglich war der Rückzug aus Deutschland kein endgültiger. Hier wird man allerdings auf Ankündigungen seitens der Unternehmen warten müssen.
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Wow, Gamestop muss sich mal wieder was einfallen lassen! Die Kooperation mit PSA und diese digitalen Power Packs klingt nach einem modernen Glücksrad für Sammler – bis die Kryptowährung im Tresor landet. Deutschland soll bald mitmachen? Beeindruckend, wenn die Karten beim Öffnen wirklich mehr wert sind als beim Kaufen! #GameStop #PSA #Hopium
Das klingt alles ganz nett, aber ich glaub’s erst, wenn ich’s seh. Gamestop hat in Deutschland schon zu oft enttäuscht. Einfach nicht mehr ernst zu nehmen, wenn die hier mit ihren neuen Ideen um die Ecke kommen.