Götter lieben Dinosaurier, meinen Kasper Lapp und der US-amerikanische Verlag Pandasaurus Games. Mit „Gods love Dinosaurs“ ist nun ein neues Brettspiel angekündigt worden, das die beliebten Riesenechsen erneut in den Mittelpunkt stellt. Statt sie wie bei Dinosaur Island einzukerkern und als Attraktion für einen Vergnügungspark zu etablieren, geht es diesmal darum, den Tieren ein funktionierendes Öko-System zu kreieren. 


Süße Tiere werden von großen Tieren gefressen: die Idee von „Gods love Dinosaurs“ lässt sich damit ziemlich exakt herunterbrechen. Das Konzept von Kaspar Lapp – übrigens der Kopf hinter Spielen wie Magic Maze oder X-Code – setzt auf eine Lege-Mechanik, der ein Draft vorausgeht. Jeder Spieler erstellt auf diese Weise sein eigenes Biom, in dem eben Dinosaurier heimisch werden, sofern genügend Nahrung vorhanden ist.

Gods love Dinosaurs: Jeder muss essen – insbesondere Dinos

Bei dem Legespiel Gods love Dinosaurs geht es für Spieler darum, vor sich auf dem Tisch ein eigenes Biom zu erstellen. So werden Spielplanteile aufgenommen und anschließend aneinander gelegt, um darauf dann, durch die eingesetzten Plättchen festgelegte, „Ressourcen“ zu platzieren. Ressourcen heißt: Futter, also allerlei Kleingetier – zumindest gemessen an der Größe eines T-Rex.

Der Tiertypus wird dabei immer für alle Spieler ausgelöst, sobald eine Reihe leer gezogen ist. Es gibt also bei dem kompetitiven Brettspiel durchaus einen interaktiven Spielanteil. Daraus ergeben sich Strategien, nämlich immer, wenn man einen Typus ausbrütet, der für einen selbst von Vorteil ist, für andere Spieler jedoch nicht. Weil die Gegenspieler das genauso machen können, entspinnt sich dadurch ein kleiner Ärgerfaktor.

God loves Dinosaurs: Die Legeplatten bestimmen über die Nahrungsressourcen. Bildrechte: Pandasaurus Games
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Gods love Dinosaurs: Die Legeplatten bestimmen über die Nahrungsressourcen. Bildrechte: Pandasaurus Games

Pandasaurus Games setzt damit erneut auf ein Dinosaurier-Brettspiel, diesmal mit einer Kombination aus Plättchen-Draft und Lege-Mechanik. Das eigene Biom wird rundenweise größer und es siedeln sich Tiere an, die von den Dinosauriern gefressen werden. Und je mehr die Dinos fressen, desto mehr Eier legen sie und desto mehr Punkte erhalten die Spieler. Der Twist: Gibt es keine Nahrung, können die Dinosaurier nicht überleben. Allerdings darf man die Echsen mit dem großen Magen auch nicht überfüttern.

Gods love Dinosaurs ist ausgelegt auf 2 bis 5 Spieler ab zehn Jahren. Eine Partie dauert nach Angaben des Verlags rund 30 bis 45 Minuten. Ein exaktes Veröffentlichungsdatum gibt es bereits: Das Brettspiel erscheint am 21. Oktober zum Preis von rund 40 US-Dollar.