Es gibt keinen Zweifel, dass Gotham City die gefährlichste Stadt in der Geschichte der Comics ist. Gut, dass es mit Batman einen Superhelden gibt, der für Recht und Ordnung sorgt. Oder besser gesagt: gesorgt hat. Denn in „Gotham Knights“ ist Batman tot, auch Jim Gordon lebt nicht mehr. Die Stadt wird von einer Geheimorganisation gelenkt. Die Helden? Robin, Batgirl, Nightwing und Red Hood.

Das sind die Charaktere

Bei „Gotham Knights“ handelt es sich um die indirekte Fortsetzung der „Batman Arkham“ Spielereihe. Indirekt deshalb, weil hier nicht Rocksteady am Zug ist, sondern WB Games Montreal. Aber nicht nur der Entwickler hat sich verändert, auch die Geschichte ist völlig neu. Denn erstmals wird es ein Batman-Game ohne Batman geben. Der „Dark Knight“ wurde nämlich vom „Court of Owls“ getötet – die Geheimorganisation hat zugleich auch die Kontrolle über die Stadt übernommen.

Anstelle des smarten Millionärs im Fledermauskostüm treten Dick Grayson alias Nightwing, Tim Drake alias Robin, Barbara Gordon alias Batgirl sowie Jason Todd alias Red Hood.

Nightwing

Dick Grayson stammt aus den Comics von DC Comics und wurde von Bill Finger sowie Bob Kane erstellt; sein erster Auftritt fand in #38 statt (April 1940). Es handelt sich bei Grayson um den ersten Robin, der zu Nightwing wurde und mehrmals Batman vertrat.

Robin

Tim Wayne bzw. Tim Drake ist eine fiktive Comicfigur aus dem DC Universum und ist der dritte Robin in den Batman Comics. Robin war immer der Sidekick Batmans und ist ein Superheld, der aber ausschließlich nach seinen Regeln lebt.

Batgirl

Erstellt wurde das Batgirl von Carmine Infantino und Gardner Fox. Das erste Mal kam sie im Comic #359 vor (Januar 1967).

Red Hood

Jason Todd ist der zweite Robin, der erstmals im Comic #357 (1983) auftauchte und sozusagen Dick Grayson beerbte, der zu Nightwing wurde. In der Geschichte „Ein Tod in der Familie“ wurde Robin vom Joker umgebracht, kehrte jedoch als „Red Hood“ zurück und gehörte zu einem der Widersacher Batmans. Wenig später kehrte er aber auf die Seite des Helden zurück und wurde zum Anführer der Outlaws.

Welche Schurken darf man erwarten?

Neben den neuen Helden und dem „Rat der Eulen“ werden ein paar Schurken auf der Bildschirmoberfläche zu sehen sein, die man schon kennt: Harley Quinn sowie Clayface treiben genauso ihr Unwesen in Gotham City wie Mr. Freeze. Im Trailer zu „Gotham Knights“ war auch kurz ein Fahndungsbild von Oswald Cobblepot, dem Pinguin, zu sehen. Ob der Pinguin hier eine Rolle spielen wird, ist nicht fix, aber durchaus wahrscheinlich. Auch bleibt offen, ob der Joker eine Rolle spielt. Im Trailer ist er nicht zu sehen, jedoch weiß der Comic-Fan, der Joker ist Teil der „Court of Owls“.

„Gotham Knights“ ist Oktober 2022 am Markt erhältlich. Die Spielzeit der Hauptstory beträgt rund 15 Stunden. Wer sich also abseits von Online Games mit einem klassischen Action-Game beschäftigen will, dem kann „Gotham Knights“ empfohlen werden. Möchte man nebenbei auch etwas im Online Casino sein Glück versuchen, so gibt es heute schon Online Casino Lastschrift Möglichkeiten.

batman charaktere

Batman, die Fledermaus, ist ein beliebter Held.

Arkham-Fans werden begeistert sein

Auch wenn es nur eine indirekte Fortsetzung ist, so erinnern die Kämpfe sehr wohl an die Arkham-Games. So hat auch der erste Gameplay-Trailer für Freude bei den alteingesessenen Fans gesorgt. Zudem gibt es auch RPG Elemente, zu denen auch die Anpassung des eigenen Helden gehört. Das funktioniert einerseits über ein Levelsystem, andererseits funktioniert die Anpassung auch über Items sowie Crafting. Zudem stehen verschiedene Waffentypen im Spiel zur Verfügung, die abhängig von der Situation nützlich sein können.

Zudem gibt es in „Gotham Knights“ einen eigenen Detektivmodus. Somit kann man hier wieder Hinweisen nachgehen. Auch das kennt der Arkham-Fan aus den vorherigen Spielen.

„Gotham Knights“ wurde für die PlayStation 5, den PC und auch für die Xbox Series X/S veröffentlicht. Ursprünglich hätte es auch eine Version für die Xbox One und PlayStation 4 geben sollen. Jedoch entschied man sich bei Warner Bros dagegen, da man nur auf den NextGen-Konsolen das beste Gameplay bieten könnte.