Das Rheinland beheimatet einige Spieleverlage. Neben Größen wie Queen Games gibt es aber auch eine Vielzahl kleinerer Verlage. Einer davon ist der Eitorfer Verlag Funtails. Die Vielfalt ist hier groß. Quizspiel, Partyspiel, Familienspiel oder Kennerspiel: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Dieser Artikel ist der fünfte Teil unserer Reihe von Verlagsvorstellungen. In dieser stellen wir Verlage vor und zeigen ihre Geschichte, ihre aktuellen Spiele und können auch einen kleinen Ausblick auf zukünftige Projekte des Verlags geben.

Die Qualität der Titel bei Funtails ist hoch. Geht man nach den Bewertungen auf BoardGameGeek, gibt es hier mit Glen More II: Chronicles ein gehobenes Kennerspiel aus den Top 200 und mit Feed the Kraken eines der beliebtesten Partyspiele. Wie der Verlag entstanden ist, welche Titel aktuell im Programm sind und wo die Reise hingehen soll, haben wir mit Steffen Rühl besprochen.

Erste Schritte in der Drachenschmiede

Den ersten intensiven Kontakt zu Brettspielen hatte Steffen Rühl 1990 als er erstmals die SPIEL in Essen besuchte. Seitdem besuchte er die größte Messe für Brettspiele regelmäßig.
Als Rollenspieler seit den frühen 80er Jahren und Mitgründer der Drachenschmiede, dem ersten Anbieter für LARPG in Deutschland, eröffnete sich auf der Messe nun ein anderer Bereich der analogen Spiele für ihn.

Die Faszination für Rollenspiele begann als er im Vorbeigehen “Das Schwarze Auge” sah und auch kaufte. Der Wunsch, Spiele zu entwickeln, war bei ihm auch früh schon präsent und wurde etwa zu Abiturzeiten in der Abizeitung so angegeben.  

Durch die 90er Jahre waren dann sowohl die anlogen als auch die digitalen Spiele präsent. Die digitale Welt war dann auch der Ort, an dem er begann, in der Spieleentwicklung zu arbeiten. 

Konkrete Formen eines Verlags waren zu der Zeit aber noch nicht zu erkennen. Hierfür müssen wir 12 Jahre weiter gehen. Zu diesen Zeitpunkt trafen sich Steffen Rühl und Matthias Cramer. Nach Arbeit an diversen Prototypen (unter anderem auch für Ravensburger), von denen einige bis heute das Potential haben, auf den Markt zu kommen, begann 2015 die Arbeit an Glen More II: Chronicles. Nach weiteren zwei Jahren Entwicklung wurde es dann Ernst und der Titel sollte auf den Markt kommen.

Zu diesen Zeitpunkt gab es bereits den Würfelwerfer Podcast, den Steffen zusammen mit Andreas Geiermann ins Leben gerufen hatte. Da der Aufwand für ein einzelnes Projekt zu groß erschien, war die Idee eines eigenen Verlags geboren. Mit Stefan Lampinen, Steffens ehemaligen Chef bei EA, der in den 80ern selbst ein Brettspielgeschäft geführt hatte, wurde dann der Verlag Funtails von dem Trio ins Leben gerufen.

Spielen bringt alle zusammen und schafft positive Momente. Logo: Funtails

Das Problem der Namensfindung wurde recht pragmatisch gelöst. Der Name “Funtails” war noch frei. Die Idee dazu basiert unter anderem auf dem Logo des Verlags. Die Idee zu diesem entstand kurz vorher. Es sollte auf jeden Fall ausdrücken, was Funtails besonders wichtig ist: Spiele bringen Menschen zusammen. 

Im Frühjahr 2019 startete dann das sehr erfolgreiche Kickstarter Projekt zu Glen More II: Chronicles. Kurz nach dem Ende des Crowdfundings kam auch direkt der nächste Titel zu Funtails. Auf das gehobenen Kennerspiel folgte das Quizspiel Quiz Club. 

Der Beginn der Coronapandemie machte dem nächsten Projekt erstmal einen Strich durch die Rechnung und bedrohte sogar die Existenz des Verlags. Quiz Club ist mit 3-8 Personen schon für größere Gruppen geeignet. Feed the Kraken setzt hier aber nochmal ein paar mutige Seefahrer oben drauf. Das Partyspiel eignet sich für 5-11 Personen. Das Crowdfunding wurde vom März aber auf Grund der Pandemie in den November verschoben. Zwei der drei Köpfe hinter Feed the Kraken wurden auch kurzerhand Teammitglieder bei Funtails.

Um die Existenz des Verlags zu sichern, sollte dann Glen More II: Chronicles – Highland Games fertig werden. Der Solomodus war schon länger in Arbeit. Hierfür trat die Automa Factory sogar von sich aus an den Verlag heran, da sie Glen More II so gut fanden. Mit der Hilfe vieler Autoren wurden die Highland Games fertig und konnten im August 2020 erfolgreich auf Kickstarter ins Crowdfunding starten.

Einer dieser Autoren, der dem Verlag sogar unentgeltlich half, war Rüdiger Dorn. Mit Treehouse Diner gab es in Essen auch das erste “ganze” Spiel von ihm bei Funtails. Zwei weitere sollen folgen.

Rehinlandtypisch (“Ich kenn einen, der einen kennt”) entstand über ein paar Ecken Kontakt zu Klaus-Jürgen Wrede (Carcassonne), der ebenfalls in der Region lebt und Steffen zu seinem Geburtstag eingeladen hatte, ohne ihn zum damaligen Zeitpunkt persönlich zu kennen. Mit dem “Highlander” hat er eines der beliebtesten Chronicles von Glen More II designt. Der Kontakt blieb über die Jahre bestehen und man traf sich immer wieder zum Testen von Prototypen. Mit Caral befindet sich einer dieser Prototypen aktuell nach einem erfolgreichen Crowdfundings kurz vor der Auslieferung. 

Kraken quizzen mit Whisky 

Mit diesem Satz lassen sich die ersten Titel des Verlags eigentlich sehr gut zusammenfassen. Der Grundstein des Verlags wurde mit Glen More II: Chronicles gelegt. Das laut BGG-User Bewertungen komplexeste Spiel des Verlags ist dort gleichzeitig auch das am höchsten gelistete Spiel. Im Ranking aller Spiele belegt es einen Platz in den Top 200.

Das Spiel versetzt die Spielenden in die Rolle eines Clananführers oder einer Clananführerin. Der eigene Clan wird in Schottland vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert geführt. Einfluss vermehrt sich durch den Anbau von Gerste zur Whiskyherstellung, Verkauf von Waren auf diversen Märkten, Schließung von Freundschaften mit anderen Clans der Highlands oder durch die Kontrolle besonderer Sehenswürdigkeiten wie Seen und Schlösser.

Diese Aufgaben führen die Spielenden über vier Runden aus, die jeweils enden, wenn der entsprechende Stapel leer ist. Von den Stapeln wird das Rondell aufgefüllt, auf welchem sich die Spielenden bewegen.
In einem Spielzug bewegt immer die Person, die am weitesten hinten steht auf dem Rondell die eigene Spielfigur. Man nimmt das Plättchen von dem Feld, auf dem man die Bewegung beendet und legt es bei sich an. Dann wird das gerade platzierte Plättchen und alle angrenzenden Plättchen aktiviert. Die Effekte, die so aktiviert werden, sind vielseitig und reichen von Ressourcen bis hin zu Siegpunkten. Jederzeit darf man Ressourcen auf dem Markt kaufen oder verkaufen. Die Kosten sind dort variabel und abhängig von Angebot und Nachfrage.

Am Ende jeder der vier Runden gibt es eine Wertung. Diese wird immer ausgelöst, wenn der entsprechende Stapel, der in dieser Runde das Rondell füllt, leer ist. Hier gibt es Punkte für Leistungen in den Bereichen Schotten auf der Heimatburg, Wahrzeichenkarten, Whiskyfässer und Personenplättchen. Entscheidend ist hier immer der Vorsprung vor der Person, die in dem entsprechenden Bereich die wenigsten Elemente besitzt. Am Spielende wird die normale Rundenwertung noch um drei weitere Schritte ergänzt. Alle verlieren 3 Punkte für jedes Plättchen, das sie mehr besitzen als das kleinste Gebiet. Zudem bringen übrig gebliebene Münzen und Wahrzeichen weitere Siegpunkte.
Das Spiel lässt sich mit acht bereits enthaltenen “Chronicles” erweitern. So ist der Wiederspielreiz extrem hoch.

Glen More II: Chronicles war das erste Spiel des Verlags. Bild: Funtails

Für wen das noch nicht genug Variabilität bedeutet, für den gibt es in der Erweiterung Glen More II: Highland Games noch drei weitere Chronicles. Zusätzlich gibt es auch noch einen Solomodus, den die renommierte Automa Factory entwickelt hat. Von dort stammen auch die Solovarianten für Spiele wie Viticulture oder Flügelschlag. Im Solomodus tritt man gegen Ihre Ladyschaft Auto MacNificent an. Klassisch wird dieser Automa über Karten gesteuert, die vorgeben, welche Aktionen ausgeführt werden.
Im Universum von Glen More kann man mit 1-4 Personen ab 12 Jahren zwischen 45 und 120 Minuten verbringen.

Kurz nach dem Ende des Kickstarters zu Glen More II: Chronicles wurde bereits ein weiteres Spiel unter Vertrag genommen. Für bis zu doppelt so viele Personen wie Glen More II bietet Quiz Club ein gänzlich andere Spielerlebnis. Auf über 160 beidseitig bedruckten Fragenkarten finden sich je drei Fragen unterschiedlicher Schwierigkeit. Das Spiel läuft abwechselnd in kooperativen und kompetitiven Runden ab. In jeder Runde stellt man einer Person eine Frage. In den kooperativen Runden erhalten beide Punkte, wenn die Frage richtig beantwortet wird. Es gibt mehr Punkte, je schwerer die Frage ist.
In den kompetitiven Runden erhält die fragende Person Punkte bei falscher Antwort. Es sind mehr, je leichter die Frage war. Bei einer richtigen Antwort gibt es natürlich die Punkte nur für die Person, die die richtige Antwort gegeben hat.

Die Fragen sind in insgesamt acht Kategorien aufgeteilt. Hier gibt es Fragen von Wirtschaft bis Umweltschutz und von Wissenschaft bis Kunst und Musik. Mit einem der insgesamt fünf Erweiterungspacks können je 120 weitere Fragen bestimmter Kategorien hinzugefügt werden. So gibt es etwa Fragen zu Brett- und Kartenspielen oder Rollenspielen und Geek-Wissen.

In 30-60 Minuten quizzen sich 3-8 Personen ab 12 Jahren durch die Fragen.

Zum Kraken oder nicht zum Kraken?

Es geht auch für noch mehr Personen. Den Spitzenplatz in dieser Hinsicht nimmt bei Funtails Feed the Kraken ein. 5-11 Personen können hier auf der “Instabil” anheuern. Jede Person bekommt hier geheim eine von drei möglichen Rollen zugewiesen. Alle Rollen haben unterschiedliche Ziele (wortwörtlich auf dem Spielplan), die es zu erreichen gilt, ohne das die anderen erraten können, wer man ist. Die Piraten sehen sich vor dem Spiel in die Augen und wissen, mit wem sie die gleichen Ziele verfolgen. Alle erhalten vor dem Start des Spiels noch eine Charakterkarte, die ihnen zu einem Zeitpunkt im Spiel einen besonderen Effekt garantiert. Anfangs bleiben sie aber geheim.

Feed the Kraken spricht mit bis zu 11 Personen auch große Gruppen an. Bild: Funtails

Eine Person ist immer der Kapitän. Am Anfang wird diese Rolle mit den Charakterkarten verteilt. Um navigieren zu können, muss der Kapitän sein Navigationsteam aus Lieutenant und Navigator bestimmen. Die gesamte Crew kann im nächsten Schritt gegen diese Entscheidung vorgehen und meutern. Alle nehmen geheim Pistolen in die Hand und zeigen diese auf Kommando gemeinsam vor. Je nach Personenzahl ist eine bestimmte Anzahl an Pistolen nötig, damit die Meuterei erfolgreich ist. War die Meuterei erfolgreich, wird der Gewinner der Meuterei der neue Kapitän und ernennt nun selbst ein Navigationsteam.

Bei fehlgeschlagener Meuterei geht es weiter mit der Navigation. Der Kapitän und Lieutenant wählen je eine von zwei gezogenen Karten aus und legen sie ins Logbuch. Der Navigator wählt nun eine der beiden Karten aus und gibt das Logbuch an den Kapitän zurück. Dieser präsentiert die Karte der gesamten Crew und führt die daraus resultierenden Aktionen aus. Dies Auswahl der Karten geschieht im Geheimen. Sollte dem Navigator keiner der beiden Befehle gefallen, kann er auch den Dienst verweigern und von Bord springen. Dies ist mit der Ernennung eines neuen Navigators verbunden.

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Der Navigator und gegebenenfalls weitere Crewmitglieder haben nach erfolgter Navigation “Dienstfrei”. Die nächste Runde beginnt wieder mit der Ernennung eines neuen Navigationsteam.
Das Spiel endet, sobald eine der Siegbedingungen erreicht wurde. Da es sich um ein Teamspiel handelt kann auch eine Person gewinnen, die von Bord gesprungen ist.

Die Crew der “Instabil” setzt sich aus 5-11 mutigen Wasserratten ab 12 Jahren zusammen. Die Fahrt mit dem Schiff dauert etwa 45-90 Minuten.

Zwei “Spiel des Jahres” Preisträger bei Funtails

Der nächste Titel im Programm von Funtails ist Caral. Wie mit Ausnahme von Quiz Club alle Titel des Verlags nahm auch dieser den Weg übers Crowdfunding bei Kickstarter. Das Spiel von Klaus-Jürgen Wrede verschlägt die Spielenden in die namensgebende antike peruanische Stadt, deren Pyramiden im Jahr 2000 entdeckt wurden. Die Spielenden müssen diese nun über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren (Runden) aufbauen.

Zu Beginn des eigenen Zuges bewegt man sich im Rahmen der verfügbaren Bewegungspunkte auf dem spiralförmig angeordneten Weg des Spielbretts. In Abhängigkeit des Ortes, an dem man sich nach der Bewegung befindet, kann man Aktionen durchführen. So kann man etwa Steine, Ressourcen oder Alpakas erhalten. An den Bauplätzen kann der Stein ausgegeben werden, um Ebenen der Pyramide zu bauen.

Am Ende jeder Runde können Ressourcenkarten geopfert werden, um so Siegpunkte zu erhalten. Wenn die siebte Pyramide vervollständigt wurde oder das siebte Jahr beendet ist, folgt eine Endwertung. Wer dann den meisten Ruhm gesammelt hat, gewinnt das Spiel. Sechs frei kombinierbare Module sorgen für vielseitigen Spielspaß. 2-4 Personen ab 12 Jahren bauen die Pyramiden in 60-90 Minuten auf.

Mit Treehouse Diner von Rüdiger Dorn ist das “Funtails Family” Label gestartet. Bild: Funtails

Der jüngste Titel im Programm von Funtails ist von Rüdiger Dorn und trägt den Titel Treehouse Diner. Namensgebend ist hier der fliegende Lieferdienst, der die hungrigen Tiere mit Essen versorgt. In ihrer Rolle als Küchenhilfen müssen die Spielenden Bestellungen am Telefon annehmen, die richtigen Zutaten den Köchen bringen und die Bestellungen anschließend gut verpackt mit den Flughörnchen ausliefern lassen.

In jedem Zug kann man entweder ans Telefon gehen oder Zutaten aus der Speisekammer holen. Von einem Regalbrett der Speisekammer darf man sich alle Zutaten nehmen. Pro Zutat vergeht eine Minute. Pro Minute muss eine Bestellung in der eigenen Küche ein Feld nach rechts verschoben werden.
Wer ans Telefon geht, darf sich eine beliebige Bestellung nehmen. Alle Mitspielenden nehmen sich dann reihum ebenfalls eine Bestellung. Die Person, die am Zug ist, erhält am Ende die letzte verbliebene Bestellung.

Im zweiten Teil des Zuges müssen nun alle Zutaten den Bestellungen in der eigenen Küche zugewiesen werden. Was benötigt wird, muss auch auf die Bestellungen gelegt werden. Alle Bestellungen, die nun vollständig sind, werden von den fleißigen Flughörnchen ausgeliefert und bringen am Ende Siegpunkte.

Das Spiel endet, sobald eine Person eine bestimmte Anzahl von Bestellungen ausgeliefert hat. Diese Zahl ist von der Personenzahl abhängig. Wer mit den Bestellungen und seiner gesamten Arbeit die meisten Zufriedenheitspunkte sammeln konnte, gewinnt das Spiel. Die beiden optionalen Module “Rettet die Bienen” und “Geheimzutat” bringen neue Herausforderungen und noch mehr Abwechslung ins Spiel.

Treehouse Diner wird ab 8 Jahren empfohlen. 2-4 Küchenhilfen spielen das Spiel in etwa 45 Minuten.

Vielseitig Neues

Wie das aktuelle Programm des Verlages schon zeigt, ist Funtails absolut vielseitig aufgestellt. Jedes Spiel lässt sich eigentlich einer anderen Kategorie zuordnen. Diese Vielseitigkeit soll natürlich auch in Zukunft bestehen bleiben. Zur guten Orientierung innerhalb des Sortiments wurde mit Treehouse Diner die “Family Line” gestartet. 

Allgemein ist das Ziel, pro Jahr einen Titel zu veröffentlichen, dessen Komplexität die fließende Grenze zwischen Familien- und Kennerspiel trifft. Mit Treehouse Diner wurde die Zusammenarbeit mit Rüdiger Dorn nach seinem Chronicle für Glen More II fortgesetzt. Zur SPIEL 2023 soll der nächste Titel dieser Zusammenarbeit erscheinen und auch einen dritten Titel wird es geben, der jedoch noch weiter in der Zukunft liegt. Das Game Design zur 2023er Neuheit ist bereits abgeschlossen. Hier steht nun die Themenfindung und der “Feinschliff” an.

Neben Spielen von Rüdiger Dorn und Klaus-Jürgen Wrede wird bald ein weiterer Titel eines erfolgreichen deutschen Autoren bei Funtails erscheinen. Peter Prinz, der auch zur Testrunde von Alexander Pfister gehört, hat mit Jenseits von Theben bereits einen sehr erfolgreichen Titel veröffentlicht, der 2007 zum Spiel des Jahres nominiert war. Die Neuheit wird den Titel Comet tragen. Detaillierte Infos wird es vom Verlag hierzu in den nächsten Wochen geben. 

Ein neues Spiel, das von der Komplexität mit Glen More II: Chronicles vergleichbar sein soll, wird aktuell noch gesucht. In der Welt der schottischen Highlands wird es aber ebenfalls noch einmal etwas Neues geben. Fans des gehobenen Kennerspiels können sich hier also auch schon auf etwas Nachschub freuen. 

Im April 2022 erhielt Funtails eine Förderung des Landes NRW für “Projekt Amboss”. Hier wird das Gefühl von Pen-and-Paper Rollenspielen auf ein Brettspiel übertragen, aber auf mehreren Ebenen deutlich angehoben. Am Ende steht ein Hybrid Fantasy Brettspiel mit Appunterstützung. Speziell die Psyche der einzelnen Charaktere soll in diesem Spiel durch eine intensive Form des Storytelling erlebbar werden. Die App übernimmt hier die Rolle eines Spielleiters. 
Noch unkonkret sind die Pläne bei Funtails für zwei Social Deduction Spiele.

Es zeigt sich, dass Funtails eigentlich für jeden Geschmack weiter Neues veröffentlichen wird. Nur Kinderspiele und hochkomplexe Expertenspiele soll es nach aktuellem Stand nicht geben. Ansonsten gibt es für Gelegenheits- und Familienspieler, Kennerspieler aller Ebenen und auch für größere Spielrunden eine sehr schöne Auswahl. 

Letzte Aktualisierung am 5.12.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API