Neuer Tag, neue Motivation: Erneut lassen Spieler sich auf die Geduldsprobe ein und starten den Download des Microsoft Flugsimulators, der nach dem Installationsproblemen und Freezes bereits den Titel „Installation Simulator“ von einigen Fans verliehen bekommen hat. Die Steam-Reviews sind ausgeglichen, vielfach beschweren Käufer sich zudem über einen nicht funktionierenden Refund auf Valves Plattform. Es gilt, vereinfacht gesagt: Download-Zeit ist Spielzeit – und das hängt erneut mit Microsoft zusammen.


Ruhe bewahren, nicht aufregen, einfach abwarten – es ist Release-Tag. So oder ähnlich sahen gestern die positiven Steam-Reviews aus, auch derjenigen, die es zwar nicht ins Spiel geschafft hatte, dem Microsoft Flugsimulator aber dennoch gute Noten bescheinigen, weil sie auf ein gutes Spiel hoffen – und vielleicht eine ordentliche Stange Geld dafür hingelegt haben.

Microsoft Flugsimulator: Warten auf den Start

Ein Schnäppchen ist der Flight Simulator 2020 vor allem in seinen Deluxe-Varianten nämlich nicht. Einfach umtauschen? Geht zumindest bei Steam nicht ohne Weiteres, denn wer das Spiel erst gestartet hat, kann seinen Refund nicht mehr einleiten. Der Grund ist relativ simpel: Der Microsoft Flugsimulator läuft über einen externen Launcher und genau das wertet Steam bereits als Spielstart. Viele Fans sind wütend: „Es ist eine Beta zum Vollpreis“ oder eine „Gehypte Katastrophe“, heißt es.

Bezüglich der hängenden Installationen bei Microsoft Flugsimulator und des einfrierenden Ladebalkens gibt es nur in seltenen Fällen Besserung. Einige Spieler berichten, dass sie es mittlerweile ins Spiel geschafft haben, andere haben den Client über viele Stunden heruntergeladen, nur um dann bei den verbleibenden drei Gigabyte feststellen zu müssen, dass der Download plötzlich doch ins Stocken gerät, sich mitunter aufhängt und auch nicht neu startet. Abwarten kann helfen, allerdings weiterhin nicht in allen Fällen.

Wir haben es bereits bis auf die Weltkarte im Spiel geschafft. Bildrechte: Microsoft

Wir haben es bereits bis auf die Weltkarte im Spiel geschafft. Bildrechte: Microsoft

Bei einigen Spielern scheinen Windows-10-Updates Probleme zu verursachen, so werden etwa KB4565351 für Windows 10 Version 1909 und KB4566782 für Windows 10 Version 2004, die Fehlercodes verursachen. Eine Lösung gibt es bislang nicht, das Deaktivieren der automatischen Windows-Updates samt manueller Installation wird von Tech-Seiten allerdings genannt. Um Updates zu deinstallieren muss man in den „Update-Verlauf“ gehen (in der Suche nach Druck auf die Win-Taste eingeben), dort auf Updates deinstallieren klicken und das entsprechende Update suchen und auf „Desinstallieren“ klicken. In anderen Fällen kommt es gar zu Bluescreens oder Tonproblemen, auch dafür gibt es bislang keine Lösungen.

Klar, es handelt sich vornehmlich um rein technische Probleme. Spielerisch oder „simulationstechnisch“ wird der Microsoft Flugsimulator 2020 am Ende halten, was er verspricht: ein grandioses Simulationserlebnis, das es in dieser Form derzeit einzigartig ist. Wer bereits spielen konnte, schwärmt von dem neuen Ableger – sogar Einsteiger, die vorher noch nie die Hände ans Flugzeugsteuer gelegt hatte, sind mehrheitlich begeistert. Was auffällt: Viele Spieler empfehlen. sich entsprechende Kontrollmöglichkeiten anzuschaffen, um den Microsoft Flugsimulator auch wirklich genießen zu können. Eine Steuerung per Gamepad gilt als gute Alternative, wer auf  Tastatur und Maus setzt, kann die Flieger zwar steuern, allerdings wird das von Fans nicht empfohlen.

Man kann die Zeit der Installation oder des Wartens auf eine funktionierende Installation also auch dafür nutzen, sich einen coolen Flight-Controller anzuschaffen.


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