Bisher gab es bei Mindlash Games, wenn man von dem Cerebria Kartenspiel absieht, nur hochkomplexe Expertenspiele. Gestern gab es eine Ankündigung, die das änderte. Es wurde nicht nur eine Neuheit für die SPIEL angekündigt, sondern eine ganz neue Produktlinie. Die auf den Namen Mindclash Play hörende Reihe soll deutlich weniger komplex sein als die Titel, für die Mindlcash sonst bekannt ist wie Anachrony, Trickerion oder Cerebria.

Mindclash Games beschreiten neue Wege. Mit Septima, Voidfall, Perserverance Episoden 3+4 und Transhumanity stehen vier „klassische“ Titel fest. Diese sind gewohnt komplex. Gestern gab es dann die Ankündigung einer neuen Produktlinie samt des ersten Spiels daraus. Unter dem Label Mindclash Play werden künftig leicht(er) zugängliche Spiele veröffentlicht. Der erste Titel ist der „Star“ der Reihe. Es geht um Sterne und die Bilder, die diese bilden.

Astra – Hoch ist hier nur das Thema

Die Höhe der Komplexität lässt sich aktuell natürlich noch nicht genau bestimmen. Dass das Spiel leichter sein wird als die bisherigen Mindclash Titel, ist aber sicher. Nach oben wäre auch nicht mehr so viel Luft. Dafür geht es mit dem Thema hoch hinaus. Die Spielenden sind Astronomen, die den Himmel entdecken und die Sternbilder des Nachthimmels verstehen möchten. Sie sammeln und bezahlen Sternenstaub, um Sterne mit ihrem Stift zu markieren, Sternbilder zu entdecken und zu sammeln und nutzen die Boni und Fähigkeiten der von ihnen entdeckten Sternbilder. Durch all dies erlangen sie Ruhm und wer am Ende des Spiels den meisten Ruhm gesammelt hat, gewinnt die Partie.

Das Spiel läuft in einfach strukturierten Zügen ab. Es gibt eine optionale Fähigkeitenphase, die Aktionsphase und eine Entdeckungsphase, die in einer der beiden vorangegangenen Phasen ausgelöst werden kann.
In der Fähigkeitenphase können Fähigkeiten von eigenen aktiven Sternbildkarten genutzt werden. Diese sind danach erschöpft. Im Spielverlauf können sie aber wieder verfügbar gemacht werden. Am Ende des Spiels gibt es nur Punkte für aktive Sternbildkarten. 

In der Aktionsphase hat man die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten: Beobachten oder Ausruhen. Beim Beobachten kann man für je einen Sternenstaub, den man ausgibt, einen unentdeckten Stern auf den Sternbildkarten markieren. Ist einer der Sterne der hellste des jeweiligen Sternbilds, erlangt man zusätzlich Weisheit.
Wählt man „Ausruhen“ als Aktion, so füllt man seinen Beutel wieder bis zum Limit mit Sternenstaub. Zusätzlich werden alle Karten, die dem Element entsprechen, auf dem der Sphärenmarker steht, wieder aktiviert. Zum Abschluss des Ausruhens zieht der Sphärenmarker ein Feld weiter.

Wurde im Verlauf des Zuges der letzte Stern eines Sternbilds markiert, gilt dieses als entdeckt. Der aktive Spieler ist der Entdecker dieses Sternbilds. Die Mitspielenden, die auf dieser Karte ebenfalls Sterne markiert haben, erhalten für diese „Hilfe“ einen der auf der Karte abgedruckten Boni ihrer Wahl.

Die Suche ist beendet

Das Spiel endet, sobald die Endkarte im Nachziehstapel auftaucht. Nun gibt es Punkte für das höchste erreichte Beutel- und Kartenlimit, übrigen Sternenstaub, markierte Sterne auf Sternbildern, die noch in der Mitte liegen,  aktive Sternbildkarten und für die Elemente auf allen eigenen Sternbildern. 

Bei Astra handelt es sich um ein Spiel für 2-5 Personen. Für das 2-Personen-Spiel gibt es einige kleinere zusätzliche Regeln, um die Interaktion hoch zu halten. Geeignet ist das Spiel ab 10 Jahren und dauert zwischen 40 und 90 Minuten. Eine deutsche Ausgabe ist für Anfang 2023 angekündigt. Die englische Ausgabe wird ab Mitte Oktober verfügbar sein beziehungsweise direkt auf der SPIEL samt Promokarten erhältlich sein.  

 

 

Letzte Aktualisierung am 27.01.2023 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API