Mit Star Wars: Legion hatte Fantasy Flight Games ein Miniaturen-Brettspiel auf den Markt gebracht, das langfristig unterstützt werden sollte. Regelmäßig veröffentlichen die Macher neue Miniaturen-Packs – und nun auch eine grundlegende Überarbeitung des Referenz-Regelwerks. Mit der Version 2.0 erhalten zahlreiche Anpassungen den Weg ins Spiel, unter anderem betrifft das Änderungen bei den Punkten von weniger genutzten Einheiten.  


Fantasy Flight Games legt den Fokus bei den Regelwerkanpassungen vor allem auf die Einheitenpunkte. Dort verfolgt man die Strategie, weniger genutzte Truppen und Fahrzeuge aufzuwerten, anstatt die echten Kracher des Spiels einfach abzuwerten. Nun hat man sich dazu entschlossen, mit Punktereduzierungen zu arbeiten, um die Attraktivität einiger Einheiten zu erhöhen. Hintergrund: Bei der Zusammenstellung einer Armee stehen insgesamt 800 Punkte zur Verfügung, die für das Rekrutieren von Einheiten ausgegeben werden können. Je stärker eine Einheit ist, desto teurer ist sie – ähnliches gilt für Upgrades.

Regeln 2.0 für Star Wars: Legion online abrufbar

Wo Punktereduzierungen nicht ausreichen, hat Fantasy Flight Games kleinere Korrekturen an den Einheiten bzw. Karten vorgenommen. Zwar gehe man insgesamt sorgfältig mit derartigen Änderungen um und setze Errata als Maßnahme selten ein, manchmal sei das jedoch aus Balancing-Gründen notwendig, erklärt der Verlag den Schritt.

Der neue Referenzleitfaden umfasst zudem Änderungen an einigen Schlüsselworten, etwa bei Einheiten mit „Open Transport“ oder „Speeder“. Eine weitaus einschneidendere Anpassung haben die Klontruppen erhalten: Diese sind jetzt darauf beschränkt, Ziel-, Ausweich- und Überspannungstoken teilen zu können.

Anpassungen gibt es mehrere. Bild: FFG

Anpassungen gibt es mehrere. Bild: FFG

Genau über diesen Schritt habe man laut Fantasy Flight Games lange nachgedacht, weil das mit spürbaren Auswirkungen auf die Fraktion einhergeht. Alternativen wurden getestet, führten aber nicht zum Erfolg. Letztendlich empfand man die Mechanik als zu mächtig und hat sich zu einer Veränderung entschlossen – nicht zuletzt, um Frust bei Spielern zu vermeiden. „Die einfachste und beste Lösung bestand darin, einfach die Option zu entfernen, Standby-Token aus den Kernregeln von Klontruppen zu teilen“, meint FFG. Die grundlegende Mechanik ist zwar immer noch in dem Miniaturen-Brettspiel enthalten, nun aber auf Anführer beschränkt.

Wesentlich sind die Anpassungen dabei natürlich im Wettbewerbsbetrieb, denn durch die Änderungen sind Spieler nun gezwungen, die Zusammenstellung ihrer Armee zu überprüfen. Ansehen und herunterladen kann man das Regelwerk 2.0 für Star Wars: Legion auf der Webseite von Fantasy Flight Games.


Letzte Aktualisierung am 21.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API