Im Rahmen der vom 24. bis 28. August laufenden Gamescom enthüllte Unknown Worlds Entertainment, die Spiele-Macher des Survival-Hits Subnautica, ihren neusten Titel. Das digitale, rundenbasierte Minaturenspiel kommt am 29. September in den Early-Access. Auf der Gamescom konnten wir eine Demo des Spiels anspielen und sind schonmal sehr positiv gestimmt.

Während der Opening Night Live 2022 haben die Entwickler des allseits beliebten Survivalspiels Subnautica ihr neustes Spiel vorgestellt. Moonbreaker ist ein kompetitives, rundenbasiertes Strategiespiel in dem wir mit unserem Captain und seinem Team, in die Schlacht ziehen. Ziel ist es, den gegnerischen Captain zu eliminieren. Die Besonderheit des Spiels sind die Miniaturen, die einem das Gefühl eines physischen Brettspieles vermitteln sollen.

Tabletopschlachten wie in Warhammer

Wir konnten Moonbreaker zu zweit auf der Gamescom anspielen und empfanden es als sehr einsteigerfreundlich. Obwohl wir keine großen Einweisungen in das Spiel erhielten, haben wir schnell reingefunden. Jeder Spieler wählt zu Anfang einen Captain und eine Armee aus. Dann geht es direkt ins Spiel, indem man nur mit seinem Captain in die Partie startet. Weitere Einheiten kann man jede Runde mit der Währung Cinder, die am unteren Bildschirmrand zu sehen ist, auf das Schlachtfeld schicken. Wenn eine Einheit auf das Schlachtfeld gerufen wird, muss diese erst einmal für eine Runde pausieren, bis sie Aktionen ausführen kann. Auch für das Ausführen von Angriffen oder Spezialfähigkeiten der jeweiligen Einheiten benötigt man Cinder.

Mit der Währung Cinder führt ihr allerlei Aktionen aus und ruft neue Einheiten auf das Schlachtfeld.

Dadurch, dass man mit Cinder alles bezahlen muss, kommt ein einfaches, aber sehr spaßiges, taktisches Element ins Spiel. Öfters standen wir vor der Entscheidung, ob es nun besser wäre eine neue Einheit auf das Feld zu schicken oder lieber doch die Fähigkeit einer schon vorhandenen Einheit zu nutzen. Besonders am Anfang der Partie, da man hier noch wenig Cinder besitzt. Pro Runde bekommt man einen Cinder zusätzlich dazu, was die Möglichkeiten der Aktionen pro Runde immer vielfältiger macht. Dies erzeugt eine angenehme Anspannung, da man selbst immer mehr Möglichkeiten zum Handeln bekommt, jedoch auch weiß, dass der Gegner ebenfalls mehr Möglichkeiten zum Handeln haben wird.

Dadurch, dass jede Einheit, wie in Warhammer, bestimmte Angriffsreichweiten besitzt, wird das Taktieren, in Verbindung mit der steigenden Währungsanzahl, von Zug zu Zug zusätzlich spannender. Man überlegt immer mehr, wie man sich taktisch klug hinter beispielsweise Mauern oder Kisten positionieren könnte, um so den gegnerischen Angriffen zu entkommen und mit welchen Einheiten man nach vorne stürmen könnte, um dem Gegner zu schaden.

Miniaturen bemalen wie “in echt”

Eine Zusatzkomponente, die Moonbreaker noch realistischer wirken lässt ist das Bemalen der Miniaturen. Das Spiel bietet einen einzigartigen, detaillierten und leicht zu bedienenden Mal-Modus, in dem man sein Team nach Lust und Laune bemalen kann. Dabei hat man zahlreiche Werkzeuge zur Verfügung mit denen man seinen Fantasien freien Lauf lassen kann. Es gibt sogar die Möglichkeit, verschiedene Farbtöne miteinander zu mischen oder beispielsweise Flammen-Sticker auf die Figuren zu kleben.

Moonbreaker besitzt ein umfangreiches Malprogramm um seine Miniaturen nach seinen Vorlieben gestalten zu können.

Das großartige am Bemalen ist: Die selbst bemalten Miniaturen können in die Partien implementiert werden. Wie bei Warhammer sind in diesem Spiel also die beiden Spaßkomponenten des Miniaturen Bemalens und des Spielens ineinander vereint.

Spannung bis zum Release

Moonbreaker macht auf den ersten Blick alles richtig. Es bietet ein einfaches, aber dennoch taktisch tiefes Spiel, was man nach einer Runde unbedingt weiterspielen möchte. Und das immer und immer wieder. Zugegeben, eine Runde dauerte in der Regel nicht länger als 15 Minuten, aber dieses Spiel erzeugt einen Sog, der Lust auf mehr bringt. Und auch Lust darauf, in Zukunft verschiedene Teams aufzubauen und Taktiken auszuprobieren. Nebenbei kann man auch viel Zeit in den Mal-Modus stecken, um seine digitalen Miniaturen zu bemalen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es großartig sein könnte, seine selbstbemalten Figuren in einer Partie präsentieren zu können.

Dieses Spiel macht in diesem frühen Stadium schon einfach nur Spaß. Leute, die mindestens ein wenig Interesse an Tabletop- und Miniaturbrettspielen haben, können hier getrost zuschlagen. Moonbreaker startet am 29. September in den Early Access und wird voraussichtlich etwa 30 Euro kosten.

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