Erweiterungen zu erfolgreichen Titeln sind immer ein Thema, über das es sich zu sprechen lohnt. Insbesondere, wenn es mehrere gibt, stellt sich die Frage, ob sich alle lohnen, welche „die beste“ ist und welche für wen am besten geeignet ist. Für das sehr beliebte Worker-Placement und Ressourcen-Management-Spiel Everdell sind auf Deutsch nun drei Erweiterungen verfügbar. Pearlbrook in der zweiten Auflage und Spirecrest und Bellfaire gibt es erstmals als deutschsprachige Ausgabe. Hier gibt es nun einen kleinen Überblick über alle drei Erweiterungen.

Everdell liegt auf BoardGameGeek aktuell auf Platz 30. Die Kombination aus wunderschönem Artwork, eingängigen Regeln und taktischer Tiefe kommt bei vielen Spielenden sehr gut an. Dass zu einem so erfolgreichen Spiel Erweiterungen erscheinen, ist nicht überraschend. Im Fall von Everdell sind es inzwischen drei. Zwei sind im deutschsprachigen Raum erst seit wenigen Wochen erhältlich. Gerade bei einem Spiel wie Everdell, das sowohl Familienspieler als auch Vielspieler in seinen Bann zieht, hilft es, wenn man sich klar macht, welche Erweiterungen welche Elemente hinzufügt. Die Erweiterungen zu Everdell sind sehr vielseitig und für jedes Spielerniveau bieten sie passende Ergänzungen. Nach einem kurzen Überblick über die drei Erweiterungen gibt es am Ende ein Fazit, das bei der Entscheidung helfen soll, welche Erweiterung für welche Spielegruppe am besten geeignet ist. 

Everdell: Pearlbrook – Eine Erweiterung mit (Spiel-) Fluss

Everdell: Peralbrook war die erste Erweiterung zu Everdell, die auf Deutsch erschienen ist. Auf der linken Seite des Grundspielplans wird der Fluss angelegt. Dort gibt es neue Orte, die nur mit der neuen Figur des Frosch-Botschafters besucht werden können. Zusätzlich wird eine neuer Ressourcentyp mit der Perle ins Spiel gebracht.

Mit dem Frosch-Botschafter bereisen die Spielenden Pearlbrook. Bild: Jonas Dahmen

Am Spielaufbau ändert sich grundlegend nicht wirklich etwas. Die neuen Karten aus der Erweiterung werden in die entsprechenden Stapel mit hineingemischt. Der Flussplan wird an der linken Seite des großen Spielplans platziert. An den Ort „Untiefe“ werden die Perlen gelegt. Auf die anderen vier Orte des Flussplans werden verdeckt zufällig zwei Flussbewohner und Flussörtlichkeiten gelegt. Auf diesen wird eine Perle platziert. Alle Spielenden erhalten den Frosch-Botschafter in ihrer Farbe. Dieser kann die Orte auf dem Flussplan bereisen. Zudem erhalten alle zwei persönliche Schmuckstücke, die durch das Bezahlen einer Perle besondere Aktionen und Siegpunkte bringen.
Spielt man mit der Erweiterung werden die einfachen Ereignisse des Grundspiels mit zwei kleinen Auflagen verdeckt. Stattdessen werden dort die verschiedenen Wunder platziert, die viele Siegpunkte einbringen, wenn man sie sich leisten will.

Auch der Ablauf des Spiels wird durch die Erweiterung nicht grundlegend verändert. Mit dem Botschafter haben alle einen weiteren speziellen Arbeiter, den sie zum Fluss aussenden können. Andere Orte kann dieser nicht bereisen und andere Arbeiter können nicht auf dem Flussplan eingesetzt werden. Die vier Flussorte haben alle unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen basierend auf den bereits in der eigenen Stadt ausgespielten Kartentypen. Besucht ein Botschafter einen solchen Ort zum ersten Mal, erhält die Person die dort platzierte Perle. Anschließend kann auch noch die Aktion des besuchten Flussortes genutzt werden. Hier können vor allem Perlen gesammelt werden.

Das Ausspielen der Schmuckstücke ist eine neue Aktion, die im eigenen Zug als weitere Option zu den drei Möglichkeiten des Grundspiels zur Auswahl steht. Die Kosten betragen immer eine Perle. Die Schmuckstücke bieten besondere Effekte wie das erneute Aktivieren von Einmaleffekten oder das Aktivieren der grünen Produktionskarten.

Das Errichten der Wunder unterscheidet sich nicht groß von den einfachen Ereignissen. Dort muss ebenfalls ein Arbeiter platziert. Zusätzlich müssen Ressourcen, Karten und Perlen bezahlt werden. Die Wunder bieten zwischen 10 und 25 Punkte. Bei der Schlusswertung zählen übrige Perlen jeweils zwei Punkte, die Wunder ihren angegebenen Wert und die Schmuckstücke zählen nach ihren individuellen Bedingungen.

Everdell: Bellfaire – Feiert 100 Jahre Everdell

Die Erweiterung Bellfaire bietet verschiedene kleinere Module, die in beliebiger Kombination dem Spiel hinzugefügt werden können. Beim Spielaufbau kann der Bellfaire-Spielplan oben an den großen Spielplan angelegt werden. Dies führt dazu, dass der 3D-Baum nicht mehr benötigt wird. Alternativ können die Elemente von Bellfaire mit einzelnen Plättchen platziert werden, wenn man den Baum nicht aufgeben möchte. Alle Spielenden erhalten mit dieser Erweiterung ein eigenes Ablagetableau, auf dem Ressourcen und weiteres Spielmaterial platziert werden kann. Diese Ablagetafeln bieten außerdem einen Startpunkt für die Ablage der Karten, so dass die eigene Stadt ein bisschen strukturierter aufgebaut werden kann. Wie auch in Pearlbrook gibt es in Bellfaire ebenfalls neue Waldortkarten und neue besondere Ereignisse, die einfach den entsprechenden Stapeln hinzugefügt werden können. Die besonderen Ereignisse von Bellfaire reduzieren etwas den Glücksfaktor beim Erfüllen der Voraussetzungen, da sie weniger spezifisch sind. Sie erfordern beispielsweise fünf gewöhnliche Wesen oder fünf grüne Produktionskarten.

In Bellfaire gilt es, 100 Jahre Everdell zu feiern. Bild: Jonas Dahmen

Auf dem Spielplan von Bellfaire gibt es drei neue Elemente: Den Markt, die königliche Auszeichnung und das Blumenfestival. Das Blumenfestival ist ein einfaches Ereignis, das zum Erfüllen eins von jedem Kartentyp benötigt. Ansonsten wird es nach den üblichen Regeln beansprucht und bietet am Spielende vier Siegpunkte.
Die königliche Auszeichnung bezieht sich auf Karten eines bestimmten Typs. Die Person, die am Ende des Spiels die meisten Karten dieses Typs besitzt erhält sechs Punkte. Die zweitplatzierte Person erhält drei Punkte.
Der Markt erlaubt das Kaufen und Verkaufen von Ressourcen. Anfangs liegen die vier Warenmarker auf der Kaufen-Seite. Setzt man dort einen Arbeiter ein, darf man sich die Ressourcen und die Anzahl Karten eines dieser Warenmarker nehmen. Anschließend wird der genutzte Warenmarker auf die Verkaufen-Seite verschoben. Setzt man einen Arbeiter am Markt ein und bezahlt die Ressourcen und Karten eines Warenmarkers auf der Verkaufen-Seite, so erhält man zwei beliebige Ressourcen und drei Siegpunkte. Der Warenmarker kommt danach wieder auf die Kaufen-Seite.

Den größten Einfluss auf das Spielgefühl nehmen in Bellfaire die Fähigkeitenkarten. Insgesamt 15 unterschiedliche Karten gibt es. Sie ergänzen das Spiel um zusätzliche asymmetrische Fähigkeiten für die einzelnen Spielenden. Beispielsweise erlaubt die Eule ein Handkartenlimit von neun. Nachdem Einsetzen eines Arbeiters darf eine Karte abgeworfen und/oder neu gezogen werden. Gibt man diese weiter, darf man zwei weitere Karten ziehen. Die Mäuse erlauben es, nachdem ein Arbeiter an einem Ort eingesetzt wurde, eine weitere Ressource zu erhalten, die sich noch nicht im Besitz befindet. Nutzt man die Fähigkeitenkarten, erhalten die Spielenden während der Vorbereitung auf den Frühling keinen Arbeiter.

Bei der Schlusswertung gibt es keine Veränderungen. Nur die königliche Auszeichnung wird zusätzlich gewertet. Das Spielmaterial in Bellfaire erlaubt, das Spiel mit bis zu 6 Personen zu spielen.

Everdell: Spirecrest – Reise durch die Berge

Mit Spirecrest gibt es das größte Plus an Komplexität. Die Spielenden bereisen hier die Berge von Spirecrest. Sie sind dem Wetter ausgeliefert, machen Entdeckungen und treffen auf Bewohner der Berge und mit etwas Glück auch auf sagenumwobene Riesen-Wesen. Außerdem gilt es die Expedition durch die Berge mit Kartenstücken aufzuzeichnen.

Der Berg ruft in der Erweiterung Spirecrest. Bild: Jonas Dahmen

Nach Bellfaire und Pearlbrook sind nur noch zwei Seiten des Spielplans frei. Die Berge schließen sich im Süden an. Auf dem Spielplan werden alle Elemente der Erweiterung platziert. Neue Orte oder Ereignisse bringt die Erweiterung nicht mit. Die Reisenden beginnen ihre Reise im Vorgebirge. Es gibt für jede Jahreszeit eine Wetterkarte. Auf jedem Wegabschnitt finden sich Kartenstücke und Entdeckungen. Die Riesen-Wesen werden zusammen mit den Sätteln neben dem Spielplan platziert. Alle Spielenden erhalten noch ein Everdell-Kartenstück und schon kann die aufregende Expedition beginnen.

Am Ende jeder Jahreszeit setzen die Reisenden ihre Expedition in den Bergen fort. Nach dem Abschluss der gewohnten Vorbereitungsschritten wählt die Person eines der Kartenstücke im aktuellen Gebirgeabschnitt aus und fügt dieses den anderen eigenen Kartenstücken (der Expedition) hinzu. Die Kartenstücke zeigen Kosten. Am Spielende kann der Reisende die Expedition antreten. Um über die Kartenstücke zu reisen, müssen die gezeigten Kosten bezahlt werden. Dafür erhalten die Spielenden dann die entsprechenden Siegpunkte des bereisten Kartenstücks.

Wurde das Kartenstück der Expedition hinzugefügt, machen die Reisenden eine Entdeckung. Hierzu werden drei Karten des Entdeckungsstapels der Region aufgedeckt, in der sich der Reisende gerade befindet. Von diesen drei Karten darf nun eine ausgewählt werden. Die erste Karte kostet nichts, die zweite eine Ressource oder Karte und die dritte zwei Ressourcen und/oder Karten. Die Reisenden können Städte oder Wanderwege entdecken, die am Spielende Siegpunkte bringen. Es gibt Karten mit Dauer- oder Sofort-Effekten, neue Orte oder Riesen-Wesen. Diese Riesen-Wesen ersetzen einen der eigenen Arbeiter. Diesen kann man mit Hilfe eines Sattels auch auf dem Rücken der großen Riesen-Wesen-Figuren platzieren. Sie bieten besondere Fähigkeiten, wenn sie entsprechend ihrer Voraussetzungen eingesetzt werden.

Nach der Entdeckung zieht der Reisenden in den nächsten Gebirgsabschnitt oder im Falle des Herbstes auf das eigene Everdellkartenstück. Als letzter Schritt werden die neue Wetterkarte der nächsten Jahreszeit und die ausgelegten Kartenstücke aufgedeckt. Für alle gilt immer die Wetterkarte der Jahreszeit, in der sich der Reisende dieser Person gerade befindet. Die Wettereinflüsse erschweren das Spiel. Sie verringern die Ressourcen, die man an den Orten erhält, blockieren bestimmte Karteneffekte oder schränken auf andere Weise ein. Am Spielende gibt es zusätzlich zu der normalen Wertung noch die Wertung der Expedition und der Städte und Wanderwege.

Fazit

Man kann eigentlich mit keiner der drei Erweiterungen etwas falsch machen. Alle fügen dem Grundspiel genug neue und für die jeweilige Erweiterung einzigartige Element hinzu, so dass keine aufgezwungen wirkt. Auf den ersten Blick ist Bellfaire die Erweiterung, die am wenigsten neues mitbringt. Der große Pluspunkt hier ist, dass die Personenanzahl bis auf 6 erhöht werden kann. Die anderen Module des Spiels fügen sich nahtlos ins Grundspiel ein ohne wirklich große Veränderungen zu bewirken. Vor allem die neuen besonderen Ereignisse fallen hier positiv auf. Im Grundspiel kann es gerade bei kleineren Personenzahlen passieren, dass in manchen Partien keines der besonderen Ereignisse erfüllt werden kann, da die benötigten Karten einfach nicht verfügbar waren.
Der Markt ist ein sehr interessanter Ort, der einige interessante Möglichkeiten bietet. In Kombination mit Spirecrest zeigen sich die Vorzüge des Marktes sogar noch ein bisschen stärker. Das klar auffälligste Element in Bellfaire sind die Fähigkeitenkarten. Auf Kosten eines Arbeiters erhält man hier die Möglichkeit, seine Strategie individueller zu gestalten ohne jedoch dafür zu sorgen, dass die Ziele der einzelnen Mitspielenden komplett auseinanderdriften und das Spiel an Interaktionspunkten verliert.

Die Komplexität erhöht sich durch die Hinzunahme von Bellfaire nur unwesentlich.

Spürbarer erhöht sich die Komplexität mit Pearlbrook. Die neuen Orte und der Botschafter integrieren sich sehr gut in den normalen Ablauf der einzelnen Jahreszeiten. Um den Botschafter bereits am Anfang des Spiels sinnvoll einsetzen zu können benötigt es aber ein bisschen Kartenglück, um mit den limitierten Möglichkeiten die Voraussetzungen für einen der Flussorte zu erfüllen. Mit noch mehr Glück kann man in der ersten Jahreszeit sogar eine zweite Perle erhalten, wenn man auch die Aktion des aufgedeckten Flussortes ausführen kann. Das Nutzen der Untiefe ist im Vergleich dazu relativ teuer. Die neuen taktischen Möglichkeiten, die sich durch Pearlbrook ergeben sind vielseitig. Die 25 Punkte, die es für das teuerste Wunder gibt, mögen unverhältnismäßig erscheinen, doch der hohe Ressourcenaufwand dafür balanciert das gut aus. Selbst wenn eine Person dieses Wunder baut und die andere Person sich auf die Vorteile der Schmuckstücke und Siegpunkte der Perlen beschränken und keine Wunder errichtet, entstehen keine großen Lücken in den Punktzahlen.
Die Effekte der Schmuckstücke sind bei guter Planung hilfreich und können eine grobe Richtung für die eigene Taktik vorgeben.

Im Vergleich zu den anderen beiden Erweiterungen wirkt Spirecrest ein wenig „aufgesetzter“. Dieses Gefühl entsteht vor allem dadurch, dass ein Großteil der Erweiterung zwischen den einzelnen Jahreszeiten zum Tragen kommt. Durch das Wetter, die Riesen-Wesen und andere Entdeckungen nimmt Spirecrest aber auch während des normalen Rundenverlaufs viel Einfluss auf das Spiel. Insgesamt gibt es hier am meisten zu beachten. Die Erfüllung der Expeditionsziele erfordert gute Planung, das Beachten der Wettereinflüsse Aufmerksamkeit und auch die Entdeckungen stellen die Spielenden vor spannende Entscheidungen. Die Komplexität ist mit Spirecrest am größten. Der Timing-Faktor erhält hier auch noch einmal größere Bedeutung. Wagt man es, als erstes in die neue Jahreszeit zu gehen, um mehr Auswahl bei den Kartenstücken zu haben, aber dann vielleicht Wettereinflüssen ausgesetzt zu sein, die weniger kompatibel mit den eigenen Plänen sind als das Wetter der jetzigen Jahreszeit. Vielleicht ist das Wetter dort aber auch „besser“.

Optisch sind alle Erweiterungen wie das Grundspiel auch hervorragend. Welche Erweiterung von optischen Gesichtspunkten der persönliche Favorit ist, hängt ganz vom individuellen Geschmack ab. Es ist kein Problem, alle Everdell-Erweiterungen gleichzeitig zu nutzen. Natürlich erhöht sich die Komplexität dann sehr stark. Als einsteigerfreundliches Kennerspiel kann man es so natürlich nicht mehr bezeichnen. Wer sich dieser Herausforderung stellt, wird aber alle Facetten von Everdell in faszinierender Tiefe erleben können.

Wer sich langsam in die Welt von Everdell vorwagen möchte und nicht direkt mit dem Komplettpaket einsteigen möchte, findet in der folgenden Tabelle eine Kurzübersicht über die Kernpunkte der einzelnen Erweiterungen.

BellfairePearlbrookSpirecrest
Personenzahl1-61-41-4
Spieldauer40-120 Minuten40-80 Minuten40-100 Minuten
neue Komplexitätkaummittelviel
Integriert sich…… nahtlos. Die neuen Module erweitern Bekanntes und fügen kleine Neuerungen hinzu… gut. Die neue Ressource erlaubt neue taktische Möglichkeiten ohne den Ablauf stark zu verändern.…auffällig. Eine Extraphase am Ende jeder Jahreszeit und neue Elemente, die viel Einfluss haben.
Besonders geeignet für:Spielende, die Everdell etwas vergrößern wollen ohne die Komplexität zu erhöhen. Große GruppenSpielende, die etwas mehr Komplexität wünschen, aber trotzdem noch die bekannten Abläufe erhalten möchten.Spielende, die die größtmögliche Herausforderung in Everdell suchen.
Größter PluspunktErhöhung der PersonenzahlNeue RessourceKomplexeste Erweiterung
Wertung72%70%80%

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Pegasus Spiele 57600G - Everdell (deutsche Ausgabe) Pegasus Spiele 57600G - Everdell (deutsche Ausgabe) * 48,48 EUR

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Pegasus Spiele 57603G Everdell: Spirecrest Pegasus Spiele 57603G Everdell: Spirecrest * 48,65 EUR

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Pegasus Spiele 57602G Everdell: Bellfaire Pegasus Spiele 57602G Everdell: Bellfaire * 37,75 EUR

Letzte Aktualisierung am 4.08.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API