Ravensburger: Herbstneuheiten und Programm zur SPIEL.digital

Lesezeit: 7 Minuten

Der Verlagsriese Ravensburger lässt es sich nicht nehmen, seine Neuheiten im Rahmen der Online-Messe SPIEL.digital zu präsentieren. Mit dabei ist ein Sammelsurium aus Spielen für unterschiedliche Zielgruppen: Vom Kennerspiel über Rätsel bis hin zu Party-Spielen hat der Verlag aus Oberschwaben eine bunte Palette an Titeln im Gepäck. Und auch ein Programm zur SPIEL.digital gibt es, unter anderem mit deutsch- und englischsprachigen Stream zu einigen der Herbstneuheiten.


Neuheiten und Live-Events bringt Ravensburger mit zur SPIEL, die in diesem Jahr als reine Online-Messe stattfindet. Vom 22. bis 25. Oktober lädt der Verlag mit Sitz in Ravensburg zum Teilnehmen ein und hat sich für die Video-Stream einige Influencer ins Boot geholt, die live spielen und vermutlich noch mehr reden. Präsentiert werden Familienspiele oder Rätsel-Titel, aber auch Konzepte, die Kenner ansprechen.

Täglich abends: Influencer-Fernsehen

An allen vier Tagen der SPIEL.digital lädt Ravensburger zum Stream-Gucken ein, jeweils am Abend ab 18 Uhr beginnen die Live-Übertragungen in deutscher und englischer Sprache. Gezeigt und gespielt werden Brettspiele wie Der weiße Hai, The Castles of Tuscany oder aber The Castles of Burgundy. Weitaus spannender ist allerdings vermutlich der Live-Stream zu Back to the Future, einem Brettspiel, das Fans sich hierzulande in einer lokalisierten Version wünschen.

Donnerstag, 22.Oktober
  • 18.00 – 19.00 Uhr: JAWS: LIVE Game Demo with Joe and Emily (English)
  • 19.00 – 20.00 Uhr: Strike: Game Demo with influencer Ella Ampongan (English)
  • 19.00 – 20.00 Uhr: The Castles of Tuscany: LIVE Unboxing and Game Demo + die Erweiterungen zu Minecraft: Builders & Biomes und Disney Villainous mit Hunter & Cron (Deutsch)
  • 21.30 – 23.00 Uhr: Marvel Villainous: Infinite Power: LIVE Game Demo with Tuck and Chelsea (English)
Freitag, 23. Oktober
  • 18.00 – 19.00 Uhr: Disney Villainous: Evil Comes Prepared: LIVE Game Demo with Joe and Emily (English)
  • 19.00 – 20.30 Uhr: The Castles of Tuscany – mit dem Team von Hunter & Cron und LIVE-Chat (Deutsch)
  • 21.30 – 22.30 Uhr: The Castles of Burgundy: LIVE Game Demo with Tuck and Chelsea (English)
  • 22.30 – 23.00 Uhr: ThinkFun Escape the Room 3 – LIVE Unboxing and Game Demo with Tuck and Chelsea (English)
Samstag, 24. Oktober
  • 18.00 – 19.00 Uhr: The Princess Bride: Adventure Book Game: LIVE Game Demo with Matt and Mel (English)
  • 19.00 – 20.00 Uhr: LIVE Spielvorstellung: The Castles of Tuscany + die Erweiterung zu Minecraft Builders & Biomes mit Hunter & Cron und Interviews mit den Autoren Stefan Feld und Ulrich Blum! (Deutsch)
  • 20.00 – 21.30 Uhr: The Castles of Tuscany: LIVE Game Demo – mit Hunter & Cron (Deutsch)
  • 21.30 – 22.00 Uhr: The Castles of Tuscany: LIVE Game Demo with Meeple University / BGG (English)
Sonntag, 25. Oktober
  • 18.00 – 19.00 Uhr: The Castles of Tuscany: LIVE Unboxing + die Erweiterungen zu Minecraft: Builders & Biomes und Disney Villainous mit Hunter & Cron (Wiederholung)
  • 18.00 – 19.00 Uhr: Back to the Future: LIVE Game Demo with Tuck and Chelsea (English)

Herbstneuheiten 2020 von Ravensburger

Unter der Marke Alea erscheinen Brettspiele, die vornehmlich Kenner ansprechen. Ravenburger bringt in diesem Jahr The Castles of Tuscany  von Stefan Feld sowie die Neuauflage von Puerto Rico aus der Feder von Andreas Seyfarth mit zur SPIEL bzw. mit auf den Ravensburger Spielplaneten, jenem Hub, den Fans auf der Plattform der SPIEL.digital ansteuern können.

Puerto Rico von Stefan Seyfarth  – Neuauflage

Die Neuauflage zu Puerto Rico setzt auf optische Überarbeitungen. Bildrechte: Ravensburger

Die Neuauflage zu Puerto Rico ist optisch angepasst. Bild: Ravensburger

Mehr als nur eine optische Aufbereitung ist die Neuauflage von Puerto Rico. Die Version erscheint nicht nur im angepassten Design, sondern auch mit überarbeitetem Spielmaterial. Zudem enthält das Brettspiel von Autor Stefan Seyfarth zwei Erweiterungen mehr als bisher, also insgesamt vier.

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Goldsucher oder Gouverneur – Siedler oder Baumeister? Egal, welche Rolle die Spieler in der Neuen Welt einnehmen, ihr Ziel ist es, möglichst viel Wohlstand und Ansehen zu erlangen. Von Durchgang zu Durchgang schlüpfen die Spieler in eine von sieben Rollen und lösen damit eine Aktion für alle Spieler aus: So legt beispielsweise der Siedler neue Plantagen an, auf denen dann, mit Hilfe des Aufsehers, Waren hergestellt werden. Diese verkauft der Händler anschließend ans Handelshaus oder werden durch den Kapitän in die Alte Welt verschifft. Mit dem verdienten Geld wiederum kann der Baumeister Gebäude in der Stadt errichten usw. Wer hierbei die Reihenfolge der einzelnen Aktionen und ihrer besonderen Privilegien am besten nutzt, wird den größten Erfolg haben und das Spiel gewinnen. Sieger ist, wer am Ende des Spiels die meisten Siegpunkte besitzt.

The Castles of Tuscany von Stefan Feld

The Castles of Tuscany von Stefan Feld. Bild: Ravensburger

The Castles of Tuscany von Stefan Feld. Bild: Ravensburger

The Castles of Tuscany von Stefan Feld ist ein Brettspiel, das man bei Ravensburger als “harmonischen Feld” beschreibt. Bezogen ist das auf die Ausgestaltung des Spielmechanik, die Einsteiger wie Kenner gleichermaßen anspricht.

Jeder der zwei bis vier Spieler hat einen eigenen Spielplan mit verschiedenfarbigen Sechsecken, den Regionen, vor sich. Diesen gilt es nun in drei Wertungsdurchgängen so gut wie möglich auszubauen. Wer an
der Reihe ist, entscheidet sich für eine von drei Aktionsmöglichkeiten: Plättchen nehmen, Plättchen legen oder Karten ziehen. Die Plättchen stehen unter anderem für Kastelle, Städte, Klöster, landwirtschaftliche Flächen oder Steinbrüche. Wer mit diesen seine Regionen ausbauen will, muss sie erstmal besitzen, indem er sich ein beliebiges der acht offen ausliegenden Plättchen in seinen Vorrat nimmt. Auslegen kann man es nur, wenn man zwei Karten in der gleichen Farbe des Plättchens besitzt – die Stadt in Rot kostet beispielsweise zwei rote Karten. Zudem dürfen auch Landesfürsten nicht einfach wild bauen, sondern immer angrenzend an ein bereits ausgelegtes Plättchen. Dafür bekommen die Spieler Siegpunkte: Je größer dabei das zusammenhängende Gebiet in der gleichen Farbe, desto mehr.

Besonders spannend sind die Städte, denn für diese gibt es sogenannte Bonuskärtchen. Je nach Wahl des Bonuskärtchens darf der Spieler nun immer eine Karte mehr ziehen, für ein Dorf nicht einen, sondern zwei
Arbeiter, für einen Steinbruch nicht einen, sondern zwei Marmor nehmen usw. Auch der Plättchen-Vorrat lässt sich so auf zwei oder drei vergrößern, was den Spielern mehr Möglichkeiten und Flexibilität eröffnet.

Familien- und Partyspiele von Ravensburger

Wer seichtere Brettspiele lieber mag, der wird eher in der Kategorie Familien- und Partyspiele fündig, denn auch diese deckt Ravensburger mit einigen Herbstneuheiten ab. So geht es bei Krazy Pix um das Spiel mit Symbolen. Im Grunde handelt es sich rein mechanisch um einen echten Klassiker: Spieler legen “Bilder” mithilfe von Symbolplättchen aus, die Mitspieler müssen raten. Damit das aufgrund der kryptischen Legebilder überhaupt möglich ist, erhalten Spieler zudem verschiedene Aufgaben: Lautet die Aufgabe zum Beispiel „James Bond“, könnte man eine Pistole nachbilden oder die Zahlen 007. Alles ist erlaubt, am Ende soll es vor allem lustig sein, denn ums Gewinnen geht es nur sekundär.

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Ein ähnliches Unterhaltungskonzept ist Krazy Words, statt mit Symbolen hantieren Spieler hier allerdings mit sprachlichen Mitteln. Jeder Spieler bekommt zu Beginn jeder Runde eine für die anderen geheime Aufgabe und neun Buchstabenplättchen. Damit erfinden die Wortakrobaten ein zu ihrer Aufgabe möglichst passendes Krazy Word, das aber bestimmt in keinem Wörterbuch zu finden ist. Dann geht es ans Raten. Die Spieler zeigen sich gegenseitig ihre ausgeklügelten Wortschöpfungen und müssen tippen, welche Buchstaben-Jonglage wohl zu welcher Aufgabe passt.

Krazy Words und Krazy Pix teilen sich einige Grundregeln, setzen allerdings einmal auf Sprache und einmal auf Symbole. Bilder: Ravensburger

Krazy Words und Krazy Pix teilen sich einige Grundregeln, setzen allerdings einmal auf Sprache und einmal auf Symbole. Bilder: Ravensburger

Ebenfalls lustig werden Partien von “Nobody is perfect – Extra Edition”, dem bekannten kommunikativen Partyspiel, das man lieben oder hassen kann. Das Spiel beinhaltet neue Aufgaben zu den beliebten Kategorien „Fremdwörter“ und „Kuriositäten“. Darüber hinaus gibt es mit „Zitate“ und „Andersherum“ zwei brandneue Kategorien. Punkte bekommt zum einen der Spieler, der auf die richtige Antwort getippt hat, zum anderen der Spieler, auf dessen Rumspinnerei die anderen reingefallen sind. Wer als Erster im Ziel ist, hat das Spiel gewonnen. Ein weiterer cleverer Kniff: Die Extra Edition kann man auch als Erweiterung zu „Nobody is perfect Original“ und „Nobody is perfect Mini“ nutzen.

Ebenfalls Familien, aber auch Experten- oder Kennerspieler, die Rätsel und Knobeleien zu schätzen wissen, spricht Escape the Room: Das verfluchte Puppenhaus von ThinkFun an. Die Voraussetzungen sind ideal für einen Grusel-Abend: Ein 3D-Modell eines Puppenhauses dient als “Spielplatz” für den Escape-Game-Spaß und macht den neuen Ableger aus der Reihe “Escape the Room” besonders immersiv. Aus der Spieleschachtel entsteht ein dreistöckiges Puppenhaus mitsamt schaurigen Puppenfiguren, Möbeln und Accessoires. Düstere Musik, bereitgestellt auf der Website zum Spiel, untermalt das Erlebnis, das “einem echten Besuch im Escape-Room so nahe kommt wie nie”, meint Ravensburger.

Aus einem 3D-Puppenhaus müssen Spieler im neuen Ableger aus der "Escape the Room"-Reihe entkommen. Bild: Ravensburger

Aus einem 3D-Puppenhaus müssen Spieler im neuen Ableger aus der “Escape the Room”-Reihe entkommen. Bild: Ravensburger

Unter Zeitdruck erforschen ein bis vier Spieler (empfehlenswert ist meistens, derartige Titel nicht als Solospiel anzugehen) die Zimmer des Puppenhauses, suchen nach Hinweisen und Lösungen und versuchen sich an den Rätseln, deren Reihenfolge nicht vorgegeben ist. 120 Minuten dauert der gruselige Ausflug, natürlich wird kooperativ gespielt. Das verfluchte Puppenhaus” ist der dritte Ableger der Reihe und dieses Mal soll der Schwierigkeitsgrad noch ein Stück höher liegen als bei den beiden Vorgängern „Das Refugium des Dr. Gravely“ und „Das Geheimnis der Sternwarte“.

Mit Blick gen Silvester hat Ravensburger bereits Dinner for One auf den Markt gebracht. Statt Zugucken ist Mitmachen angesagt: In dem Partyspiel zum gleichnamigen Kultsketch schlüpfen die Spieler reihum in die Rolle des Butlers „James“ und spielen die Szenen nach. Und damit das nicht zu einfach wird, haben Inka und Markus Brand sich ein Spielsystem ausgedacht, das Trunkenheit simuliert: Mit “Schwips-Chips” wird Dinner for One schrittweise zu einer kleinen Geschicklichkeitsübung. Hat ein Mitspieler das Gefühl, dass „James“ einen Fehler gemacht hat, so wird die entsprechende Karte überprüft. Hat „James“ tatsächlich danebengelegen, bekommt er zur Strafe einen Schwips-Chip. Lag er richtig, bekommt diesen der Zweifler.

Natürlich darf im Partyspiel auch der zunehmend betrunkene Zustand von Butler James nicht fehlen. Dafür sorgen die Getränkewunschkarten mit Sherry, Weißwein, Portwein und Champagner. Zieht ein Spieler eine solche
Karte, müssen sich alle Mitspieler eine Pappflasche auf die Innenfläche der linken Hand legen, als nächstes in die linke Armbeuge klemmen usw. Bewegen wird damit immer schwieriger.


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Letzte Aktualisierung am 26.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API. * = Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API

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