Mit dem Start der SPIEL 2025 in Essen peilt der veranstaltende Merz-Verlag den neuen Rekord an: der wird dann allerdings nicht deutlich ausfallen, sondern vergleichsweise knapp. Rund 220.000 Besucher werden zur diesjährigen Messe erwartet.
Bislang war für die SPIEL in Essen 2019 das Rekordjahr bezüglich der Besucherzahlen: 209.000 waren es. An diese Zahl kamen die Messeveranstalter unter neuer Führung im vergangenen Jahr knapp heran, die Marke zu übertreffen war allerdings nicht das Ziel. Für dieses Jahr hat man den Rekord angepeilt und unter anderem durch eine wesentliche Veränderung bei den Tickets gesichert: rund 220.000 Besucher prognostiziert der Merz-Verlag für die 2025er-Auflage der weltgrößten Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele. Zum dritten Mal in der rund vier Jahrzehnte langen Geschichte der SPIEL hätte man die magische Grenze von 200.000 Besuchern dann geknackt.
Folgt man den Ausführungen von Verlagsgeschäftsführerin Carol Rapp, so stehen die Chancen nicht nur gut – an dem neuen Rekord ist auch nicht zu rütteln. „Der Donnerstag ist Stand jetzt noch nicht ausverkauft, aber wird sind sicher, dass das bald passiert sein wird“, so Rapp. Für den Messefreitag sowie den Samstag gibt es längst keine Tickets mehr. Der Sonntag war zu über 65 Prozent ausgelastet.
In dem neuen Konzept rund um Tagestickets und gegen Dauerkarten sehen die Organisatoren sich betätigt. „Wir haben für die Entscheidung viel Gegenwind bekommen“, so Carol Rapp. Letztlich sei der Plan aber aufgegangen. „Wir können eine viel breitere Spielerbasis ansprechen“. Bislang ein Problem war, dass Dauerkartenbesitzer zwar durch die Ticketart Kontingente für alle Messetage geblockt hatten, selbst aber nicht an jedem der Tage auch vor Ort gewesen sind. Die Folge: Fans gingen teils leer aus, weil die Karten vergriffen waren, obwohl der Zugang platztechnisch möglich gewesen wäre. Mit dem Modell rund um Tagestickets umgeht man das Problem.
Ebenfalls für Kritik sorgte im Vorfeld die Entscheidung, den Ticketverkauf rein über das Internet anzubieten. Und auch hier sehen sich die Veranstalter in ihrer Entscheidung bestätigt. Es seien – entgegen der Vermutungen – enorm viele Familientickets verkauft worden, wie Carol Rapp erklärt.
Vom 23. bis zum 26. Oktober können Fans dieses Jahr auf einer Gesamtfläche von 77.500 Quadratmetern nach Neuheiten schauen oder auf Schnäppchenjagd gehen.
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