Solange es Menschen gibt, gibt es auch das Spiel. Dass dem so ist, zeigen zahlreiche Funde von den ersten primitiven Puppen, Steinen, Rasseln und Knochen sowie viele Höhlenzeichnungen. Schon die alten Ägypter haben sich vor 5.000 Jahren mit Brettspielen beschäftigt und sich ihre Zeit damit vertrieben.

Der griechische Gott Hermes soll der Mythologie nach, in der Antike der Erfinder des Würfelspiels gewesen sein und es als spirituelle Deutung genutzt haben. Bei den  ersten Olympischen Spielen 776 (v.Chr.) gab es mehr Spiel als sportliches Kräftemessen. Aber die besondere Begeisterung und Euphorie sind noch heute Bestandteil von den pompös gestalteten Eröffnungs- und Abschlussfeiern bei der Olympiade. Auch Mikado war schon früh bekannt und die Römer orakelten damit. Sie zogen gewisse Rückschlüsse auf den Spieler und deuteten die gefallenen Stäbchen dementsprechend.

Brettspiele wurden bei den Kreuzzügen durch das Morgenland entdeckt und die Urform von Schach gab es bereits im 5. Jahrhundert (n.Chr.) im heutigen Indien. Heute sind Brettspiele besonders bei den Deutschen beliebt und mit dem Massenmedium Computer boomen auch die digitalen Brettspiele im Internet.

Da auch Wetten, Lotto sowie Glücksspiele in vielen Völkerkulturen auf der Welt eine große Rolle spielten, fanden auch sie ihren Platz in der traditionsreichen Historie. Auch heute noch ist die Beliebtheit der Glücksspiele ungebrochen, sie sind im Trend und Millionen von Menschen beschäftigen sich damit in ihrer Freizeit. Casinospiele und Slots kann man beispielsweise auf den Webseiten von wetten.com, wo alle wichtigen Informationen über Glücksspiele und ihre Anbieter zu finden sind.

Spielen, um etwas dazu zu lernen

Wer denkt, dass Spielen Kinderkram sei, der irrt. Das wissen die Forscher besser. Sie haben herausgefunden, dass Spiele sind wichtige Bausteine im Rahmen der Entwicklung für Kinder und Jugendliche, ja sogar noch im Erwachsenenalter sind. Spiele fördern neben dem Gedächtnis, die Fantasie und Kreativität sowie die soziale Kompetenz. Zusätzlich hilft Spielen den Alltag, Sorgen und Probleme zu vergessen. 

Das wirklich Wunderbare am Spielen ist, dass es einerseits wahnsinnig viel Freude macht und andererseits, dass man durch sie noch jede Menge lernen kann. So ist das auch mit den Online Spielen, die von tausenden Spiele-Plattformen im Internet angeboten werden. Darunter sind Brettspiele, Quiz- und Ratespiele, Rollen- und Strategiespiele, Karten- und Simulationsspiele.

Kreativität Spielen
Spiele – ob digital oder analog – kann die Kreativität fördern.

Computerspiele boomen schon seit Jahren und sie sind auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Der Grund liegt nicht nur an den neuen internetfähigen innovativen Spielekonsolen, sondern auch und vor allem an den Online Spielen, die mittlerweile ohne Installation einer Software auf dem PC, auf Handy oder Tablet als Browserspiel genutzt werden können. Neben der Spieleranzahl ist auch die Zahl der angebotenen Spiele gestiegen. Wenn man im Internet nach Online Spielen oder Games sucht, bekommt man bei Google über 200 Mio. Ergebnisse.

Die Beliebtheit der Online Spiele liegt an der Möglichkeit der Interaktion und an der kostenlosen Verfügbarkeit der Spiele – und zwar weltweit. Die Computerspiele im Internet sind für jeden zugänglich und die Anzahl von Spiele-Plattformen, auf denen gratis die Spiele ausprobiert werden können, ist schier endlos. Computerspiele haben ihren Reiz auch darin,  weil es Spaß macht, mit anderen Spielern aus der ganzen Welt zu spielen. Die Spiele sind so interessant gestaltet, dass man via Chat neue Kontakte knüpfen und miteinander rund um die Uhr kommunizieren kann. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, während des Spiels über den Verlauf untereinander zu diskutieren.

Schlüssel der Zukunft – Kreativität

Psychologen, Pädagogen und ja sogar Philosophen sind sich alle einig, dass Spielen außerordentlich wichtig ist. Dabei ist es völlig egal, ob es ein Brett- oder Kartenspiel, ein Videospiel am Computer oder an der Konsole ist. Jedes einzelne Spiel simuliert das reale Leben und ermöglicht so den Zugang zu Szenarien und Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens benötigt und dann umsetzen kann. Spielen hat einen pädagogischen Nutzen: Spielsteine auf einem Brett zu bewegen, fördern die Augen-Hand-Koordination, und Gesellschafts- und Gedächtnisspiele wie „Memory“ beispielsweise trainieren das Gedächtnis und das serielle Denken.

Ideenreichtum, Fantasie und Erfindungsgabe gehören zur Kreativität und sie gilt schon seit vielen Jahren als der kompetente Schlüssel für die Zukunft. Wer nämlich kreativ ist, in Spielen seine Kreativität trainiert, kann auch um die Ecke denken und neue Wege finden. Es lohnt sich also für Alt und Jung und Groß und Klein etwas zur Förderung der eigenen Kreativität zu tun. Und das funktioniert beim Spielen hervorragend.