Spieletipps: Diese Tricks zu Valorant solltest du kennen

Lesezeit: 5 Minuten

Mit Valorant schickt Riot Games erstmals einen Team-Shooters ins Rennen. Was für die MOBA-Experten Neuland ist,  ist für die Branche ein alter Hut. Unzählige Multiplayer-Ballerspiele ringen mit mehr oder minder ähnlichen Konzepten um die Krone. Valorant unterscheidet sich in einigen wesentlich Punkten von der Konkurrenz und dürfte damit frischen Wind ins Genre bringen. Mit unseren Tipps und Tricks zu Valorant gelingt auch Shooter-Neulingen der Einstieg ins Spiel.


Riot wagt sich auf unbekanntes Terrain. Das Segment der team-Shooter wird dominiert von populären Titel wie Battlefield, Call of Duty, Overwatch oder Fortnite. Nun wirft Riot den Shooter-Fans ein Spiel vor, das sich in vielen Punkten der Konkurrenz ähnelt, allerdings längst nicht alles gleich macht. Die Grundprämisse ist bekannt: Zwei Teams aus jeweils fünf Spielern ballern um die Wette. Es sind Details, die Valorant so spannend machen. Damit auch Einsteigern der Zugang zum Spiel gelingt, ist es äußerst sinnvoll einige Tipps und Tricks zu Valorant beim Spielen im Hinterkopf zu behalten.

Valorant ist ein Team-Shooter: Kommunikation ist wesentlich

Bei dem neuen Free-2-Titel von Riot Games handelt es sich um einen waschechten Team-Shooter. Die Betonung liegt dabei auf Team, nicht auf Shooter – letzteres ist eher das Mittel zum Zweck. Eine lebendige Kommunikation innerhalb des eigenen Team ist unerlässlich, um siegreich zu sein. Dieser Spieletipp zu Valorant mag überflüssig klingen, ist es aber nicht: Weitaus mehr als in anderen Team-Spielen ist die Team-Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Unter anderem liegt das an der deutlich reduzierten Spielgeschwindigkeit.

Positionierung, Laufwege und Informationen über die gegnerischen Angriffspunkte sind drei wesentliche Kern-Infos, über die ein Team sich ständig austauschen sollte. Alleingänge sind wenig erfolgversprechend – zumindest in Matches mit gleichwertigen Gegnern. Auch der Austausch darüber, wer welchen Agenten spielt, ist essentiell. Ebenso wann welche Fähigkeiten eingesetzt werden. Die klassische Kommunikation per Headset und Mikrofon ist der Weg der Wahl bei Valorant. Wer darauf nicht zurückgreifen kann, sollte in jedem Fall die Ping-Funktion des Spiels nutzen.

Über die Positionen der Gegner sollten Team-Mates sind ständig austauschen. Bildrechte: Riot Games

Über die Positionen der Gegner sollten Team-Mates sind ständig austauschen. Bildrechte: Riot Games

Was zwingend damit verbunden ist: Lerne die Karten. Je besser Spieler die Umgebung kennen, in der sie sich bewegen, desto präziser fallen auch die Kommandos aus. Insbesondere in hektischen Situationen ist es wichtig, die Kommunikation aus die wesentlichen Details zu reduzieren, dabei aber so exakt wie möglich abzugeben, was, wann, wo passiert. Dazu muss man versteckte Ecke, tote Winkel und kritische Punkte der Karte einfach kennen.

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Bester Trick bei Valorant: Bleib cool – in jeder Situation!

Wer Valorant zum ersten Mal spielt, wird schnell merken, dass sich dieses Spiel anders anfühlt an die meisten Konkurrenztitel. Riots Idee eines Team-Shooters ist langsamer: einfach mit gezogener Knarre über die Map zu rennen und zu hüpfen ist etwas, das bei Battlefield hervorragend funktionieren kann, bei Valorant jedoch kein geeignetes Mittel ist. Der Shooter zwingt Spieler förmlich zur Ruhe. Und genau aus diesem Grund gilt: Besonnenheit und taktisches Vorgehen sind wichtiger als Run-and-Gun-Gameplay.

Wer rennt, trifft bei Valorant kaum. Zielen ist dann nämlich extrem schwierig. Zudem können Gegner sofort hören, wenn jemand über die Karte spurtet – die Schritte verraten Positionen nämlich relativ treffsicher. Gehe daher lieber langsam und nutze Geschwindigkeit als taktische Komponente, etwa wenn du absolut sicher sein kannst, das keine Gegner in der Nähe sind – dann nämlich, kann ein kurzer Sprint dich in eine gute Position bringen. Immer einsetzen solltest du die “schnellen Schuhe” dafür aber nicht. Bei Valorant gewinnt nicht derjenige, der irgendwo als erstes steht.

Beim Schießen sollte man ruhig bleiben, dann ist die Trefferchance am höchsten. Bildrechte: Riot Games

Beim Schießen sollte man ruhig bleiben, dann ist die Trefferchance am höchsten. Bildrechte: Riot Games

Während des Sprints wild herum zu ballern ist zwecklos. Valorant zwingt Spieler dazu, aus der Ruheposition zu schießen. Die Formel ist einfach: Wer still steht, hat gute Trefferchancen. Dann ist die Zielgenauigkeit am höchsten. Auch im Gehen sollte man nicht auf Dauerfeuer setzen. Einzelne Schüsse abzugeben ist in Ordnung, wer den Trigger bis zum Anschlag drückt, verringert seine Treffsicherheit enorm. Am besten ist: Stoppe und schieße.

Übrigens: Auch das Schießen während man die Zielvorrichtung beim Schuss aus der Hüfte herunterzieht (ADS) sollte man bei Valorant schleunigst aus dem Repertoire verbannen. Zwar kann das manchmal nützlich sein, insgesamt überwiegen jedoch die Nachteile. Erneut ist die Treffsicherheit verringert und man verliert schnell den Überblick. Bei Valorant treffen die Waffen überwiegend gut – auch ohne “Aiming down sights”. ADS sollte man daher höchstens nutzen, wenn man Gegner aus der Distanz “wegsnipen” will. Üben kann man das auf dem Schießplatz, weil sich dort Treffgenauigkeit und Streuung analysieren lassen. So kannst du deinen Spielstil in einer ruhigen Umgebung verbessern und dich mit den Waffen vertraut machen. Den Übungsmodus hat Riot nicht zufällig implementiert!

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Valorant bietet viele dieser kleinen Optimierungen. Sogar Ladevorgänge der Waffen gehören dazu. Aus anderen Shootern hat man eines bereits verinnerlicht: Schießen, nachladen, schießen, nachladen. Bei Valorant kann das schnell zum Ablegen führen.

Versteife dich nicht auf die Spezialfähigkeiten

Im Gegensatz zu Overwatch ist Valorant kein reiner Helder-Shooter, in dem das Team mit dem schönsten Effekt-Gewitter gewinnt. Es kommt vielmehr auf Taktik und die eigenen Fähigkeiten an, als auf die Spezialfertigkeiten des Agenten. Verlasse sich daher nicht auf die Specials, sondern nutze sie als taktischen Bonus.

Helden nicht nach eigenem Gusto, sondern nach Effizienz auszuwählen, ist wichtig bei Valorant. Bildrechte: Riot Games

Helden nicht nach eigenem Gusto, sondern nach Effizienz auszuwählen, ist wichtig bei Valorant. Bildrechte: Riot Games

Alle Spezialfähigkeiten können richtig eingesetzt, enorm mächtig sein. Allerdings sollte man sie auch genau so einsetzen: mit dem richtigen Timing. Im Grunde haben die Specials bei Valorant eher unterstützenden Charakter, sie sind keine Killer-Skills. Das gilt besonders, weil sie nur limitiert verfügbar sind – Verschwendung ist also zu vermeiden.

Ohnehin solltest du jeden Agenten gespielt haben und damit zumindest dessen Skills kennen. Hier orientiert sich Riot Games an seinem MOBA-Hit League of Legends. Den “Main” darf es bei Valorant nicht geben. Ein ausgewogenes Team ist besser als eine Gruppe aus Lieblingshelden.

Spare dein Geld

Das gilt auch für die Kohle. Daher der Tipps für Valorant: Verschwende keine Geld! Du benötigst nicht in jeder Runde neue Waffen, es sei denn, du stirbst, dann musst du einkaufen. Wer überlebt, sollte das Schießeisen aus der vergangenen Runde nutzen. Das hat sich einerseits vielleicht ohnehin bewährt, andererseits kann das Geld dann in späteren, entscheidenden Runden eingesetzt werden, um sich so Vorteile zu erkaufen. Nimm stattdessen die Waffe eines erledigten Gegners an dich, denn auch diese wirst du mit in die nächste Runde nehmen – sofern du überlebst. Wenn du schon Geld ausgeben willst, dann ist die Investition ist eine Rüstung sinnvoller, oft sogar geboten.

Rüstungen zu kaufen ist wichtiger, als Waffen in jeder Runde zu erneuern. Bildrechte: Riot Games

Rüstungen zu kaufen ist wichtiger, als Waffen in jeder Runde zu erneuern. Bildrechte: Riot Games

Mit einer Rüstung herumzurennen ist bei Valorant fast schon obligatorisch und damit etwas, auf das du nicht verzichten solltest. Dabei geht es im Kern nicht einmal um das Plus an Lebenspunkten, sondern um das Absorbieren von Schaden. Die Schwere Rüstung kostet 1.000 und ist damit ziemlich teuer. Spare allerdings nicht dein ganzes Geld, wenn du dir die Luxus-Variante nicht leisten kannst – die leichte Version kostet 250 und ist das Minimum zum Überleben.

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