Wer derzeit versucht, den Twitch-Kanal von Dr Disrespect zu erreichen, dem wird nur die bekannte „Zeitmaschinen“-Meldung angezeigt. Im Klartext: Der Kanal des US-amerikanischen Streaming-Stars ist stillgelegt. Dr Disrespect wurde von Twitch gebannt, Gerüchten zufolge soll der Bann sogar permanent sein – bestätigt worden ist das allerdings bislang nicht. 


Wo sonst geballert wird, passiert derzeit nicht viel: der Twitch-Kanal von Dr Disrespect ist nicht erreichbar. Weshalb der Streamer, der mit bürgerlichem Namen Herschel Beahm IV heißt, auf Eis gelegt wurde, ist bislang nicht bekannt. Auch zu den Dauer des Banns gibt es keine offiziellen Details. Gerüchten zufolge soll der Bann permanent sein.

Dr Disrespect auf Twitch gebannt

„Es tut uns leid. Dieser Inhalt ist nur verfügbar, wenn du eine Zeitmaschine hast“, erscheint derzeit, wenn Fans versuchen, sich den Stream von Dr Disrespect anzuschauen. Der Kanal wurde demnach tatsächlich abgeschaltet. Twitch beruft sich auf die Nutzungsbedingungen, nennt allerdings keine Gründe für die Maßnahme, die grundsätzlich jeden Streamer treffen können, unabhängig von seinem Bekanntheitsgrad*.

Genmeldet hatte den Bann von Dr Disrespect unter anderem der Twitter-Kanal „StreamerBans“:

Dass Kanäle plötzlich, also ohne Ankündigung, auf Twitch abgeschaltet werden, ist nicht neu. Bereits Anfang des Monats traf es den Kanal von „Lirik“. Auch ist nicht das erste Mal, dass Maßnahmen gegen den US-Streamer Dr Disrespect ergriffen wurden: sein Kanal wurde bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der E3 zeitweise gebannt, als Beahm aus einem öffentlichen Waschraum streamte. Auch mit einer kurzen Rassismus-Debatte sah Dr Disrespect sich konfrontiert, als der Musiker Jimmy Wong ihm aufgrund gezeigter Karikaturen rassistische Tendenzen unterstellte.

Am 26. Juni hat es den US-amerikanischen Streaming-Star erneut erwischt. Mehrere Quellen geben an, dass der Bann von Dr Disrespect permanent sei. Die Streamerin „ShannonZKiller“ erklärt: „Doc ist durch, nicht nur auf Twitch. I weiß warum, kann es aber nicht sagen. Es ist ernst.“ Aber: Sie beruft sich dabei nicht auf externe Quellen, sondern auf sein eigenes Wissen. Bislang hat Herschel Beahm selbst sich nicht zu der gegen ihn ergriffenen Maßnahme geäußert.

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