Die Closed Beta ist gestartet. Die Macher von League of Legends bereiten sich auf ihren neuen großen Wurf vor: Valorant. Der Team-Shooter konkurriert direkt mit Titeln wie Counter Strike: Global Offensive oder Blizzards Overwatch – beides etablierte Mehrspieler-Shooter, die Millionen von Fans seit Jahren begeistern. Riots Projekt ist ambitioniert. Wenn es allerdings ein Studio gibt, dass es im Multiplayer-Segment mit namhaften Konkurrenten aufnehmen kann, dann Riot Games. 


Valorant läuft in der Closed Beta, Spieler haben damit die Möglichkeit, sich erste Eindrücke vom Gameplay zu verschaffen, sofern sie für die Teilnahme ausgewählt werden. Viel tun muss man nicht, um sich für die Beta des charakterbasierten, taktischen Team-Shooters zu registrieren. Einfach auf der offizielle Webseite zu Valorant einloggen oder einen Riot-Account erstellen, das Konto mit Twitch verbinden und Streams anschauen; die Keys verteilt Riot dann mittels „Twitch Drops“.

Valorant Closed Beta gewährt Gameplay-Einblicke

Valorant tritt in direkte Konkurrenz mit Genre-Primus Counter Strike: Global Offensive, setzt allerdings auf ein Konzept, das auch Elemente von Shootern wie Overwatch oder Team Fortress nutzt, um Spielern eine möglichst innovative Gameplay-Mechanik zu bieten.

Der Team-Shooter der „League of Legends“-Macher wird Free-2-play, also grundsätzlich kostenlos spielbar sein. Gegen Echtgeld können Spieler dann kosmetische Inhalte kaufen, Geld verdienen möchte Riot also mit dem Spiel und das sollte – wenn alles glatt läuft – auch gut funktionieren, wenn man sich Konkurrenten, wie etwa Fortnite anschaut, die auf ein ähnliches System setzen.

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Die Hardware-Voraussetzungen sind moderat. Valorant wird kein Hochglanz-Shooter mit Bombast-Optik, sondern ein flüssiglaufendes Teamspiel mit einem ganz eigenen Grafikstil. Die spielerischen Elemente, vor allem aber die technische Seite stehen im Fokus. Das Sicherstellen einer stabilen Serververbindung sowie das Eliminieren von Rucklern ist wesentlich: Valorant soll sich an seinem kompetitiven Konzept messen lassen.

Entsprechend wenig Hardware-hungrig ist das Spiel: für 30 FPS soll ein Intel Core 2 Duo E8400 mit einer Intel HD 3000 ausreichen; 144 FPS und mehr erreichen Spieler bereits mit einem Intel Core i5-4460 und einer Geforce GTX 1050 Ti. Ansonsten werden lediglich 4 GB Ram sowie 1 GB Grafikkartenspeicher und Windows 7, 8 oder 10 mit 64-bit benötigt. Valorant wird sich damit sogar auf mittelpreisigen Gaming-Notebooks problemlos in hohen Auflösungen spielen lassen.

Valorant: Die Charaktere sind die Stars

Die eigentliche Starts bei Valorant sind klar die unterschiedlichen Charaktere, jeweils mit eigenen Hintergrundgeschichten und einzigartigen Fähigkeiten. Genau daraus zieht der Shooter seine Multiplayer-Essenz. Jeder Charakter verfügt über ein eigenes Set an Fertigkeiten samt Signature-Skills und Ultimates. Phoenix etwa wirft mit Feuerbällen um sich und setzt auf einen aggressiven Spielstil. Jett hingegen ist die agile Soldatin, die Rauchgranaten nutzt und Gegner „niedermessern“ kann, während Viper ihrem Namen alle Ehre macht und giftiges Gas einsetzen kann.

In den einzelnen Matches geht es darum als Team zusammen zu finden und die individuellen Fertigkeiten der Charaktere zu einem schlagkräftigen Ganzen zu kombinieren. Bezüglich der Skills unterscheidet sich Valorant maßgeblich von Konkurrenten wie Overwatch, bei denen Fertigkeiten einfach einem Cooldown unterliegen. Bei Riots Shooter müssen die „Fertigkeiten“ unter anderem gekauft werden, etwa, wenn Granaten zum Einsatz kommen sollen – was eher dem Konzept von CS: GO entspricht.

Auch die Aufladezeiten für die mächtigen Ultimates sind weitaus länger als etwa bei Overwatch. Das macht diese Skills zu taktisch entscheidenden Kniffen, denn der Zeitpunkt für den Einsatz will weise gewählt werden. Ausrüstung wird ebenso gekauft: Am Anfang jeder Runde gehen Spieler shoppen und kaufen Waffen und Rüstungen.

Erscheinen soll Valorant übrigens im Sommer – wann genau, das ist unklar. Auch wie lange die Beta dauern soll, ist nicht bekannt.


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