Rund 1 Terabyte Speicher bietet die Xbox Series X ab Werk. Das klingt nach viel, dürfte jedoch angesichts des steigenden Speicherhungers von modernen Games vergleichsweise schnell zur Neige gehen. Dann gilt es, Spiele entweder zu deinstallieren und bei Bedarf erneut herunterzuladen oder den SSD-Speicher der Xbox Series X über den Zusatz-Slot zu erweitern. Letzteres könnte eine ziemlich teure Angelegenheit werden.


Bereits vor längerer Zeit hatte Microsoft angekündigt, dass man mit dem Speicher-Experten Seagate zusammenarbeiten wird. Nun gibt es ein erstes Ergebnis in Form einer SSD-Speichererweiterung für die Xbox Series X. In den Vereinigten Staaten tauchte nun bei Best Buy ein 1-TB-SSD-Erweiterung auf: zum Preis von rund 220 US-Dollar, was etwa 190 Euro entspricht. Zum Vergleich: eine externe SSD-Festplatte für den Anschluss an die Xbox One oder Playstation 4 kostet von Seagate unter 60 Euro.

Nur Seagate-Speicher unterstützt schnelle Ladezeiten

Zum Vergleich: eine externe SSD-Festplatte für den Anschluss an die Xbox One oder Playstation 4 kostet von Seagate unter 60 Euro. Für ein Original für die Xbox Series X wird damit rund der dreifache Preis aufgerufen. Der Grundpreis von rund 220 US-Dollar ist vor allem dann eindrucksvoll, wenn man diesen mit den Kosten für die Xbox Series S vergleicht, die nur rund 80 US-Dollar mehr kostet als eine Speicherkarte.

Die Seagate-Erweiterung lässt sich sowohl an der Xbox Series X als auch an der Xbox Series S nutzen. Vor allem an letzterer Konsole werden Fans vermutlich schneller auf die Zusatz-Festplatte zurückgreifen müssen, immerhin bietet die abgespeckte Next-gen-Konsole lediglich 512 Gigabyte Speicher – und das als rein digitale Edition ohne die Möglichkeit, Daten zumindest teilweise über ein Laufwerk abzurufen. Bei der Xbox Series S sind Spieler auf speicherintensive Downloads angewiesen.

Die kleine, rein digitale Version der Xbox Series verfügt über halb so viel Speicher wie der „große Bruder“:

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Besonders fies: Die SSD-Erweiterung von Seagate soll die einzige sein, die die Xbox Velocity-Architektur vollständig unterstützt. Das Maximum an Ladezeitverkürzung gibt es also nur mit den Produkten aus der Kooperation zwischen Microsoft und Seagate, zumindest ist das der aktuelle Stand. Noch fieser: Alle für die Xbox Series X und Xbox Series S optimierten Titel benötigen die Velocity-Architektur, sodass nur die offiziellen SSD-Erweiterungen von Seagate mit den Spielen kompatibel sind.

Ob es am Ende tatsächlich bei de ausgerufenen Preis von rund 220 US-Dollar bleiben wird, müssen Spieler abwarten. Möglicherweise wird mit nahendem Release der Konsolen auch noch an der Preisschraube gedreht. Derzeit sieht es allerdings so aus, als ob zusätzlich SSD-Speicher für Microsofts Next-Gen-Konsolen enorm teuer wird.


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