Egal ob Videospiele oder neue Konsolen: Offizielle Vorbestellungsdaten wurden bisher zwar vorgegeben, wurden von einigen Händlern allerdings scheinbar immer als Empfehlungen verstanden. Manchmal nur Stunden, manchmal aber auch Tage vor dem offiziell verkündeten Preorder-Termin konnte Fans so ihre Hardware oder Games vormerken – und damit einigen anderen die Chance auf eine Vorbestellung nehmen. Microsoft will das beim Vorbesteller-Start der Xbox Series X und Xbox Series S wohl verhindern, zumindest aber eindämmen.


Am 10. November kommen sowohl die Xbox Series X als auch Xbox Series S auf den Markt, um für Fans von Microsofts Konsolen die neue Generation einzuläuten. Damit möglichst viele Spieler pünktlich mit ihren Konsolen versorgt werden können, sind beide Xbox-Series-Modell ab dem 22. September vorbestellbar. Ab 9 Uhr am Dienstagmorgen sollen Käufer zuschlagen können, kündigte Microsoft an – und tut nun wohl alles, um die Uhrzeit auch einhalten zu können.

Xbox Series vorbestellen: Sony-Chaos vermeiden

Nicht selten schalten Händler ihre Vorbestellungen weit vor dem offiziellen Termin frei. Viel tun kann man als Hersteller nicht, Microsoft will scheinbar dennoch eindämmend eingreifen und hat angeblich Strafen ausgesprochen, um ein ähnliches Preorder-Chaos wie bei der Playstation 5 zu vermeiden. Sony hatte sich dafür zwischenzeitlich entschuldigt.

Eigentlich ist die Sache klar: Wenn Microsoft schon ein exaktes Vorbestellerdatum inklusive Startzeiten für die verschiedenen Verkaufsregionen vorgibt, dann sollen Fans sich auch darauf verlassen können. Laut Branchenkenner Geoff Keighley will Microsoft Einzelhändler mit Strafen belegen, die ihre Vorbestellaktionen vor den festgelegten Zeiten starten. Eines der Mittel solle demnach eine Embargo sein, genauer: Eine Verringerung des Kontingents für den sanktionierten Händler. Zwar hat sich Microsoft dazu nicht geäußert, Keighley gilt jedoch als vergleichsweise verlässliche Quelle für derartige Informationen.

Nicht nur Microsoft, sondern vor allem die Fans hoffen, dass die Vorbestellerphase bei der Xbox Series X und Xbox Series S reibungsloser verlaufen wird als noch bei der Playstation 5. Eine Sicherheit bietet zwar auch das angedrohte Embargo nicht, es erhöht allerdings die Chancen darauf, dass sich der Einzelhandel tatsächlich an die Vereinbarung halten wird, um finanzielle Schäden zu vermeiden.


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