Vor wenigen Wochen erst wurde mit der Complete Collection etwas ganz Großes aus Everdell ausgeliefert. Nun gibt es eine weitere Neuheit aus dem malerischen Tal. Dieses Mal richtet es sich an Kinder ab 6 Jahren. Aktuell ist nur die englische Ausgabe angekündigt, aber bei dem Erfolg und der großen Fangemeinde, die das Spiel hat, scheint eine deutsche Lokalisierung nicht unwahrscheinlich.

In einem der beliebtesten Spiele auf BoardGameGeek ist es die Aufgabe der Spielenden, im Tal Everdell eine eigene Stadt aufzubauen. Mit seinen kurzen Regeln und der tollen Mischung aus Worker Placement und Tableau/Engine Building zieht es die Spielenden in seinen Bann. Mitverantwortlich für den großen Erfolg ist natürlich auch das wunderschöne Artwork von Andrew Bosley. Neben dem Grundspiel gibt es inzwischen fünf Erweiterungen, die die gesamte Welt von Everdell abdecken.

Neben den Erwachsenen, die ihre „echten“ Städte aufbauen, gibt es natürlich auch Kinder in Everdell. Diese bauen sich ihre eigenen Fantasiestädte auf. Viele Mechanismen des großen Everdell sind auch in der Neuheit vertreten.

My ´lil Everdell – Spielt mit den Kindern von Everdell

Im Zentrum des Spiels steckt wieder das Worker Placement. Drum herum wurde aber ein bisschen gekürzt, so dass das Spiel auch für jüngere Kinder geeignet ist. So gibt es zum Beispiel keine Steine als Ressource, sondern nur Holz, Harz und Beeren.

Der Spielablauf ist etwas konzentrierter. In Jeder Runde werden fünf Phasen durchlaufen und die Zahl der Züge pro Runde ist auf drei festgelegt.

Am Anfang jeder der insgesamt vier Runden werden die Ressourcenwürfel geworfen und auf dem Spielfeld platziert. Anschließend werden alle grünen Gebäude in beliebiger Reihenfolge aktiviert. Wie in Everdell werden diese auch in My ´lil Everdell ebenfalls beim ausspielen aktiviert. Auch alle anderen Gebäudetypen finden sich in der kleinen Version wieder. Die Effekte der einzelnen Typen sind mit denen des großen Everdell vergleichbar.

In der dritten Phase platzieren die Spielenden ihre Arbeiter, sammeln so Ressourcen und können anschließend eine auf der Wiese ausliegende Karte für die angegebenen Kosten spielen. Haben sie die Voraussetzungen einer Parade (Fünf Gebäude, Fünf Tiere, je eine Karte jeder Farbe oder drei gleichfarbige Karten) erfüllt, nehmen sie sich die entsprechende Karte und platzieren diese vor sich. 

In den letzten beiden Phase einer Runde kehren die Arbeiter zurück und der Rundenmarker und Startspielermarker werden weitergeschoben. 

Am Spielende können übriggebliebene Ressourcen in Punkte umgewandelt werden. Die lila Karten werden gewertet und zusammen mit den Siegpunkten der Karten, der Siegpunkttoken und der Paraden kommt man auf den eigenen Punktestand. 

Viele Namen der Karten kommen einem, soweit es aus den bisherigen Ankündigungen zu erkennen ist, bekannt vor. Auch die Effekte der einzelnen Karten sind ähnlich zu denen im „großen“ Everdell. Die vorgenommenen Änderungen machen das Spiel auf jeden Fall zugänglicher und das Spiel wird so deutlich linearer. Wie gut es ankommt und ob es an den Erfolg von Everdell anknüpfen kann, müssen die Familien und Kinder, die es spielen, beurteilen.

My ´lil Everdell ist für 1-4 Personen ab 6 Jahren geeignet und ist in etwa 30 Minuten gespielt. Aktuell gibt es noch keine Informationen zu einer deutschen Lokalisierung. Unwahrscheinlich scheint dies aber nicht zu sein, wenn man bedenkt, wie viele Fans Everdell in der Brettspielwelt hat.


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