Im Solobereich ist das „Oniverse“ eine feste Größe. Die Mischung aus Zugänglichkeit, Herausforderung und kompakter Größe kommt an. Nun kündigt Autor Shadi Torbey den nächsten Titel im Oniverse an. Doch da hören die Ankündigungen nicht auf. Auch bezüglich aller bisheriger Titel gibt es gute Neuigkeiten.

Im Jahr 2010 legte Autor Shadi Torbey mit Onirim den Grundstein für das Oniverse. Hier finden sich inzwischen sechs Titel, die sowohl solo als auch zu zweit kooperativ spielbar sind. Das Oniverse ist eine mysteriöse Traumwelt, die nun um einen siebten Titel erweitert wird. Doch nicht nur das gibt es zu vermelden. Auch die Lage das Oniverse verändert sich. Seit Beginn des Onvierse wurden die Spiele durch Z-Man Games veröffentlicht. In 2019 wurde dann klar, dass Z-Man Games, inzwischen Teil der Asmodee-Gruppe, nach Aerion keine weiteren Titel des Oniverse veröffentlichen würde. Dies lies bei Torbey eine Idee erneut aufkommen, die ihm seit Onirim beschäftigte. Die Spiele werden künftig bei seinem eigenen Verlag inPatience erscheinen. Dies schließt Neuveröffentlichungen von Onirim, Urbion, Sylvion, Castellion, Nautillion und Aerion ein. Die Neuheit Stellarion wird den Start des Herausgebers bedeuten. Doch inPatience wird nicht nur Torbeys Spiele veröffentlichen. Es sind bereits zweit Titel noch nicht näher benannter, talentierter Autoren angekündigt. Das erste dieser Spiele soll 2023 erscheinen.

Stellarion – Zu den Sternen im Oniverse

Was alle Spiele bei inPatience einen soll ist, dass sie solo spielbar sind. Das Oniverse bietet Soloherausforderungen, die auch zu zweit in einer kooperativen Variante spielbar sind. Die weiteren Titel des Verlags werden ebenfalls nicht nur exklusiv solo spielbar sein. Die Solospielbarkeit soll allerdings von Anfang an bedacht werden und nicht erst nach der Entwicklung „aufgezwungen“ werden. Die Wiederveröffentlichung der bekannten Oniverse-Titel soll zeitgleich mit dem Erscheinen der Neuheit Stellarion stattfinden. Nach dem Hand- und Deck-Management Spielen Onirim und Urbion, dem „Tower-Defense“-Spiel Sylvion, dem Plättchenlegespiel Castellion und den beiden Würfelspielen Nautilion und Aerion ist in Stellarion wieder das Deck-Management als Mechanismus präsent.

Darüber hinaus ist mechanisch noch nicht wirklich viel bekannt. Vom Thema, das in diesen Spielen eigentlich nur für das Artwork relevant ist, befinden sich die Spielenden hier in der Position des Direktors des Observatoriums. Die Teleskope sind in den Himmel auf Sterne, Planeten und kosmische Nebel des Oniversums gerichtet und Raketen warten darauf ins All geschickt zu werden. Alle Karten, die man benötigt, werden auf acht Stapel verteilt und der Inhalt dieser Stapel ist bekannt. Diese „Ressourcen“ müssen klug gemanagt werden, um die richtigen Karten zur richtigen Zeit verfügbar zu haben.

Wie im Oniverse üblich, übersteigt auch die Spielzeit von Stellarion nicht die 30 Minuten. Geeignet ist das Spiel für 1 oder 2 Personen ab 10 Jahren.


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