Man kann über die diesjährige Auflage von EA Sports‘ Madden NFL 21 fürstlich diskutieren, der Popularität tun die kritischen Stimmen zum „teuren Kaden-Update“ keinen Abbruch. Wie über den offiziellen Twitter-Kanal gemeldet worden ist, haben Spieler über 460.000 Saison abgeschlossen – inzwischen dürfte die halbe Million vermutlich bereits geknackt worden sein. Und es gibt weitere spannende statistische Einblick in die Startwoche von Madden NFL 21.


Es ist ja schon fast zu einer Art Tradition geworden, dass Publisher globale Statistiken zu den Errungenschaften der Spieler veröffentlichen. EA Sports will damit kaum brechen und gewährt Einblicke in das Zahlenspiel hinter Madden NFL 21.

Madden NFL 21: Der Brady-Effekt

Bei knapp einer halben Million gespielten Saisons fallen so mache Statistiken an bei Madden NFL 21, einige davon sind durchaus spannend – allen voran der Brady-Effekt. Die Buccaneers wurden laut EA Sports fast neunmal mehr gespielt als ohne den ehemaligen Top-Quarterback der New England Patriots. Brady gehört – zumindest bei Madden NFL 21 – weiterhin zu den Spitzenleuten. Unter den Top-5 der Quarterbacks mit den meisten Touchdown-Pässen liegt Bradys virtuelles Alter-Ego auf Platz vier, hinter Russel Wilson, Lamar Jackson und Top-Scorer Patrick Mahomes. Die meisten Pässe gefangen haben Tyreek Hill, Hollywood Brown und Mike Evans.

Der Brady-Effekt wird besonders deutlich. Bildrechte: EA Sports

Der Brady-Effekt wird besonders deutlich. Bildrechte: EA Sports

Wenn es um läuferische Leistungen in Kombination mit Touchdowns geht, haben Ezekiel Elliott, Lamar Jackson und Mark Ingram II die Nasen vorn. Dass die Baltimore Ravens bei Madden NFL 21 derzeit zu den beliebtesten Team gehören, ist angesichts der Wahl des Cover-Stars kaum eine Überraschung. Ohnehin präsentiert sich der aktuelle Ableger umtriebig, was die Aktivität der Fans angeht: Im Vergleich zum Vorgänger Madden NFL 20 sind 49 Prozent mehr Partien gespielt worden.

Madden NFL 21 erweist sich erneut als populäres Spiel, insbesondere, weil der Start der „echten Saison“ vor der Tür steht. Dem Spiel gibt das Auftrieb, die Corona-Pandemie mit viele Daheimbleibenden wohl auch – und dass trotz aller Kritiken und teilweise vernichtenden User-Wertungen, die – natürlich mal wieder auf Metacritic – zu einem echten Review-Bombing führten. Tatsächlich hält sich Madden NFL 21 eng an dem, was der direkt Vorgänger bot, uns hat das Sportspiel in seiner neuen Auflage jedoch gut gefallen, insbesondere wegen der Detailverbesserungen im Gameplay-Bereich. Auch der neue Modus „The Yard“ überzeugt und sorgt für frischen Wind in der Serie.


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