Nach den Internationalen Spieltage in Essen ist bekanntlich vor der nächsten Messe. Der Termin für die SPIEL 2023 steht längst fest. Der veranstaltende Friedhelm Merz Verlag bleibt bei Anfang Oktober. 

Fast 150.000 Fans aus aller Welt kamen für die SPIEL’22 nach Essen. Hunderte Neuheiten wurden gespielt und gingen anschließend vielfach über die Ladentheken. Am 9. Oktober ging die Messe zu Ende – und damit beginnt für viele das Warten auf das nächste Jahr.

SPIEL wieder in den NRW-Ferien

Vom 5. bis zum 8. Oktober 2023 werden die Internationalen Spieltage in Essen im kommenden Jahr stattfinden, das hatte der Friedhelm Merz Verlag längst kommuniziert. An vier Tagen wird dann mitten im Ruhrgebiet wieder von Donnerstag bis Sonntag gespielt, der Pressetag findet traditionell einen Tag vor der Öffnung für Besucher statt. Für Aussteller relevant ist der Feiertag am 3. Oktober und das damit verbundene Fahrverbot für Lastwagen in der Zeit von 0 bis 22 Uhr. Die Messeorganisatoren wollen die Aussteller entsprechend informieren.

Der Termin liegt traditionell in den Herbstferien. Die finden in Nordrhein-Westfalen vom 2. bis zum 14. Oktober 2023 statt. 

Die Details zur SPIEL’23 werden die Veranstalter wie üblich schrittweise kommunizieren, mit einem verstärkten Informationsfluss je näher die Messe tatsächlich rückt. Klar ist zudem: die Messe findet nächstes Jahr in Essen statt und auch im Jahr darauf.

Völlig unklar ist, wie die Rahmenbedingungen bezüglich Corona auf der SPIEL’23 aussehen werden. Derzeit deuten die Infektionszahlen auf einen deutlich Anstieg in den Herbst- und Wintermonaten hin, erst mit Beginn der wärmeren Jahreszeit wird sich dann voraussichtlich zeigen, wohin die Riese geht mit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Hygienemaßnahmen. In diesem Jahr hatte der veranstaltende Friedhelm Merz Verlag auf eine strenge Maskenpflicht in den Innenräumen der Essener Messehallen gepocht, völlig zu Recht, wie sich nun – knapp eine Woche nach der Messe – an den Pandemiestatistiken ablesen lässt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) appelliert an die Länder, die Pflicht zum Maske tragen in Innenbereichen angesichts der kälteren Jahreszeit wieder auszuweiten. Lauterbach geht von einer hohen Dunkelziffer aus, die das Drei- bis Vierfache der vom RKI veröffentlichten Daten entsprechen solle. 

Wie das Hygienekonzept im kommenden Jahr aussehen wird, ist somit unklar und in erster Linie eine Sache der Politik. Die Veranstalter können im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen dann eigene Entscheidungen treffen und gegebenenfalls auch strengere Schutzmaßnahmen als offiziell vorgesehen veranlassen. Trotz der aktuellen pandemischen Entwicklung stehen Hygienemaßnahmen und persönlicher Schutz im Mittelpunkt, generelle Reisebeschränkungen oder Einschränkungen für Großveranstaltungen gibt es nicht. Es ist zumindest zu vermuten, dass es im nächsten Jahr ähnlich sein wird, sollte sich das Corona-Geschehen insgesamt nicht deutlich entspannt haben. 

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