Ein besonders schönes Aquarium kreieren und besonders schöne Fische kaufen, die dann darin herum  schwimmen: Darum geht es in dem Brettspiel Aqua Garden, dessen Crowdfunding-Kampagne bis zum 15. Dezember läuft. Bei dem anmutigen Grundthema dieses Titels kann man es fast schon erahnen: Die Idee zu diesem Brettspiel stammt aus Japan. Interessierte gibt es scheinbar mehr als genug, die Kampagne ist längst über ihr Finanzierungsziel geschossen. 


Eines Tages hast du plötzlich die Idee, ein eigenes Aquarium zu eröffnen – besser Aqua-Park – darum geht es in dem Brettspiel Aqua Garden von Totsuca Chuo und Publisher uchibacoya. Bis zu vier Spieler müssen ihr Können als Betreiber der Fischschau beweisen, alternativ verfügt das Brettspiel auch über einen Solomodus. Rund 40 bis 60 Minuten dauert eine Partie, empfohlen wird der Titel für Spieler ab 15 Jahren. 

Aqua Garden: Work, work, work…

Angesichts des Themas um besondere Schönheit von Fischen und Umgebung kann man erahnen, dass diese Idee zumindest aus dem japanischen Raum stammen könnte. Im Fall von Aqua Garden tut sie es tatsächlich. Das greifbare Setting stellt niedliche Fisch-Meeples in den Mittelpunkt, die bestenfalls in das eigene Aquarium einziehen. 17 unterschiedliche Meeple-Variante aus Holz umfasst das Spiel, schon diese Tatsache dürfte – rein optisch – für Abwechslung sorgen. Clownsfische, Seepferdchen, Schildkröten, sogar Walhaie, so vielfältig ist die Unterwasserwelt selten in einem Brettspiel. Die Japaner mit ihrem hang zu Details, holen alles aus dem Thema heraus.

Die Grundidee ist simpel: Spieler kaufen Fisch ein, locken Besucher in ihren Aqua-Park und platzieren die bunten Lebewesen in den sechs großen Wassertanks. Der Clou, der die Sache zu einer Herausforderung macht: Es gibt nur einen Angestellten. Und weil man nur die Tanks in seiner Nähe befüllen kann, und die unterschiedlichen Fisch unterschiedliche Vorlieben haben, was ihre Mitbewohner angeht, kann das Ansiedeln in den Wassertanks nicht zufällig geschehen.

Das Ziel ist klar definiert. Spieler müssen ihr Aquarium zum berühmtesten der Stadt machen. Wie man das macht bei Aqua Garden? Natürlich durch Punkte und die gibt es durch das Sammeln von Sets.

In sechs Wassertanks finden die Fische Platz. Bild: uchibacoya

In sechs Wassertanks finden die Fische Platz. Bild: uchibacoya

Wem die kleinen Fische – ok, und Walhaie – nicht reichen, der kann ab einem Pledge von 51 Euro auf die zusätzliche Outdoor-Erweiterung zugreifen. Die umfasst dann weitere Tiere, etwa Delfine oder Orcas. Damit nicht genug der Goodies: Als Stretch Goal wurde längst „The Arctic“ freigeschaltet, ein weiteres Brettspiel von Totsuca Chuo, diesmal um Eisbären und Pinguine. Das Spiel erhalten alle Backer ab dem „Aqua Garden“-Pledge, der mit Kosten von 39 Euro zu Buche schlägt. Ein Stretch Goal ist derzeit noch offen: Dabei steht eine Erweiterung um die Könige der Tiefsee in Aussicht. Erreicht werden muss dazu ein Betrag von 217.500 US-Dollar, umgerechnet also etwa 180.000 Euro.

Die Kampagne zu dem Brettspiel Aqua Garden kommt auf Kickstarter überaus gut an. Zwar läuft das Crowdfunding noch bis zum 15 Dezember, das Finanzierungsziel von rund 12.300 Euro ist allerdings weit überschritten: Über 125.000 Euro haben mehr als 1.800 Unterstützer bereit in die Kampagne gepumpt – und es ist davon auszugehen, dass sich die Summe noch erhöhen wird.

Die Lieferung von Aqua Garden ist bereits für Juni 2021 vorgesehen.


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