Azul und Memoarrr! gewinnen Deutschen SpielePreis 2018

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Lesezeit: 3 Minuten

Mit dem Deutschen SpielePreis werden jedes Jahr deutschsprachige Karten- und Brettspiel-Neuheiten ausgezeichnet. Der Publikumspreis wird im Rahmen der Messe Internationale Spieltage SPIEL in Essen feierlich verliehen. In diesem Jahr dürften im hessischen Friedberg bei Pegasus Spiele erneut die Korken knallen: mit dem Deutschen SpielePreis 2018 wurde das Brettspiel Azul von Michael Kiesling ausgezeichnet. Der Deutsche KinderspielePreis 2018 geht an das Kartenspiel Memoarrr!.


Azul gewinnt Deutschen SpielePreis 2018

Fliesenlegen ist der Trend des aktuellen Spielejahrgangs. Haben Spieler- und Kritikermeinungen den Untergrund vorbereitet, hat spätestens die Auszeichnung mit dem Preis Spiel des Jahres 2018 den Boden für den Weg des Erfolgs für das das süchtig machende Brettspiel Azul von Michael Kiesling „gefliest“.

Azul war und ist in aller Munde: nach der Auszeichnung mit dem Deutschen SpielePreis 2018 mehr denn je. Der Publikumspreis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der deutschen Spielwarenbranche, nicht zuletzt, weil die Verleihung alljährlich auf der weltgrößten Messe für Brett- und Kartenspiele feierlich verliehen wird.

Azul und Memoarrr! gewinnen Deutschen SpielePreis 2018

Die clevere Idee von Michael Kiesling macht Azul zu einem einzigartigen Brettspiel, das niedrige Einstiegshürden und enorme strategische Möglichkeiten kombiniert. Unerfahrene Fliesenleger und Meister ihres Fachs werden mit Azul gleichsam jede Menge Spaß haben – ein Umstand, den vergleichsweise wenige Spiele in dieser Form auf den Spieltisch bringen können.

Als Preisträger des Deutschen SpielePreises 2018 reiht Azul* sich ein in die Riege großartiger Gesellschaftsspiele wie Terraforming Mars (2017), 7 Wonders (2011) oder Carcassonne (2001). 

Zu den größten Konkurrenztiteln zählen die weiteren Spiele der Top-10-Liste des Deutschen SpielePreises 2018:

2. GAIA PROJECT von Helge Ostertag und Jens Drögemüller (Feuerland)
3. RAJAS OF THE GANGES von Inka und Markus Brand (HUCH!)
4. CLANS OF CALEDONIA von Juma Al-JouJou (Karma Games)
5. HEAVEN & ALE von Michael Kiesling und Andreas Schmidt
(eggertspiele / Pegasus)
6. PANDEMIC LEGACY SEASON 2 von Matt Leacock und Rob Daviau
(Z-Man Games / Vertrieb Asmodée)
7. KLONG! von Paul Dennen (Schwerkraft-Verlag)
8. DIE QUACKSALBER VON QUEDLINBURG von Wolfgang Warsch (Schmidt)
9. THE MIND von Wolfgang Warsch (Nürnberger-Spielkarten-Verlag
10. ALTIPLANO von Reiner Stockhausen (dlp games) Die Preisverleihung findet am 24. Oktober 2018 in Essen statt.

Memoarrr! gewinnt Deutschen KinderspielePreis 2018

Lernerfahrungen von Kindern zu unterstützen, indem man sich ihren natürlichen, kindlichen Spieltrieb zunutze macht, ist einer der Gründe für die Bedeutung von Kinderspielen. Altersgerechte Inhalte fördern auf spielerische Weise – vor allem also mit Spaß – wesentliche Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Auch auf Memoarrr! von Carlo Bortolini, erschienen bei Edition Spielwiese und Pegasus Spiele, trifft das zu. Das Sozialverhalten von Kindern zu fördern gelingt diesem Kartenspiel deshalb so gut, weil es Spieler aus verschiedenen Altersklassen zusammen an einen Tisch zu bringen vermag. Sogar Erwachsenen können mit Memoarrr! unterhaltsame Momente erleben – und gegen Kinder das Verlieren neu erlernen.

Azul und Memoarrr! gewinnen Deutschen SpielePreis 2018

Eine kluge Spielidee, verständliche Regeln, tolle Illustrationen und ein attraktiver Kaufpreis machen Memoarrr!* zum idealen Familien- und Kinderspiel.

Die Auszeichnung mit dem Deutschen KinderspielePreis 2018 ist angesichts dieser Argumente völlig nachvollziehbar. Die Spielidee auf einem 5 x 5 Felder großen Raster erinnert an klassische Memo-Spiele und ist dennoch völlig anders. Jeweils zwei wesentliche Bildelemente der Spielplättchen sorgen dafür, dass die Konzentrationsfähigkeit der Mitspieler in hohem Maß gefordert wird: Tiere und Hintergründe. Es gilt, die Aufdeckung des vorherigen Spielers zu bedienen, entweder durch Aufdecken des passenden Tieres oder Hintergrundes. Diese Abwandlung des traditionellen Memo-Prinzips funktioniert hervorragend und spricht Kinder verschiedener Altersklassen an. Abweichend von der Verlagsempfehlung dürften Kinder im Alter von ca. 7 Jahren (oder gar einige Monate jünger) in der Lage sein, die eingängigen Regeln zu verstehen. 


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About Author

André Volkmann ist Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele-Journalismus.

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