Call of Duty: Warzone lockt bereits 15 Millionen „Battle Royale“-Spieler an

Lesezeit: 2 Minuten

Activion hat mit Call of Duty: Warzone das „Battle Royale“-Genre zwar nicht neu erfunden, aber ordentlich aufgefrischt. Die Spieler scheinen das ähnlich zu sehen: Das kostenlose Warzone hat innerhalb von 24 Stunden rund sechs Millionen Spieler aktiviert, mittlerweile ist die Zahl sogar auf rund 15 Millionen geklettert. 


Call of Duty: Warzone schlägt in der globalen „Battle Royale“-Community ein wie eine Bombe – und das nicht etwa, weil es sich bei dem kostenlosen Multiplayer-Shooter ohnehin um ein Kriegsspiel handelt. Activision macht mit der Free-to-Play-Auskopplung so einiges richtig – und vieles so gut, dass das gesamte Genre davon profitieren könnte. Die Spieler scheinen das Spiel zu mögen und „connecten“ mittlerweile millionenfach.

Call of Duty: Warzone bietet Battle Royale deluxe

Rund 15 Millionen Spieler hat Call of Duty: Warzone bereits, sechs Millionen davon haben sich bereits in den ersten 24 Stunden aufgerafft, um Activisions Vision eines unterhaltsamen Battle-Royale-Shooters auszuprobieren. Das hat das Unternehmen über den CoD-Twitteraccount mitgeteilt: 

Mit jeder Stunde dürfte die Spielerzahl vorerst weiter ansteigen, denn der Shooter ist kein bloßer Abklatsch bisheriger Konzepte, sondern bringt tatsächlich frischen Wind ins Genre. Einer der Gründe für den hohen Unterhaltungsfaktor – und vermutlich einer der Gründe, aus dem Spieler das kostenlose Call of Duty: Warzone spielen – ist die Unmittelbarkeit des Spielablaufs. Statt minutenlanger Fummelei in sperrigen Inventaren, setzt Warzone auf ein schnelles Ausrüstungsmanagement – das bringt schnellen Spaß. 

Ergänzt wird das System durch „fertige Waffen“. Schießeisen finden Spieler, je nach Qualitätsstufe der Waffe, bereits mit Modifikationen: Gewöhnliche Waffen haben keine, seltene Pistolen und Gewehre sind echte Spezialwaffen. Dadurch entfällt das langwierige Anpassen von Waffen – und das teilweise nervige Sammeln von Mikro-Mods, die Waffen allerhöchstens  minimal verbessern, nicht immer spürbar. Der Effekt: Man ist als Spieler aufmerksamer, schaut in seine Umgebung statt auf den Boden – in jeder Sekunde kann etwas passieren, weil eben auch die anderen Spieler nicht ständig abgelenkt werden.

Hinzu kommt der abgemilderte Glücksfaktor: statt auf gute Waffenfunde hoffen zu müssen, können Spieler beim kostenlosen Call of Duty: Warzone einfach einkaufen. Geld gibt es unter anderem durch zufällig generierte Nebenaufträge, die dem gesamten Team zugute kommen. Zu keiner Zeit ist man gezwungen, die Quests zu absolvieren, allerdings lohnt sich der Einsatz.

Zu Kämpfen kommt es am laufenden Band, zudem enden Aufeinandertreffen oftmals tödlich. Spieler sterben schnell den Heldentod in Call of Duty: Warzone, können dafür jedoch einfacher von ihren Squad-Mates wiederbelebt werden. Das sorgt für das nötige Balancing und motiviert. Alternativ: ein Duell im Gulag gewinnen – auch das gewährt ein „Extraleben“. 

Auch das Design der Karte ist grandios: Verdansk ist nicht nur ein abwechslungsreiches und großes Areal für die kampfbereiten 150 Spieler, sondern lässt auch genügend Raum für taktische Spielereien: als Sniper im Gebüsch zu hocken ist ebenso möglich wie der Fokus auf den Häuserkampf. Dennoch: Weil ordentlich Bewegung gefragt ist, spielt sich Warzone wie ein reguläres Match bei Call of Duty.

Warzone hat einige Stärken, kleinere Schwächen und macht einiges anders als die Konkurrenz. Derzeit zieht der Shooter viele neue Spieler an, ob das Meta-Game langfristig überzeugen kann, bleib hingegen abzuwarten. 

Bereits angekündigt worden ist der Support einer 200-Spieler-Marke, was die Zahl um satte 50 Mit- bzw. Gegenspieler erhöht. Aus dem größten Battle-Royale-Spiel wird dann ein noch größeres größtes Battle-Royale-Spiel.


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About Author

André Volkmann ist hauptberuflicher Journalist mit Schwerpunkten in den Bereichen Lokalnachrichten und Spiele.

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